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Bild zur Petition mit dem Thema: Nein zu Schwarz-Rot im Bund Nein zu Schwarz-Rot im Bund
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: SPD
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 286 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Nein zu Schwarz-Rot im Bund

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Als SPD-Mitglieder und Wählerinnen und Wähler lehnen wir Schwarz-Rot auf Bundesebene ab.

Eine Große Koalition bedeutet den Ausverkauf sozialdemokratischer Inhalte.

www.jusos-hs.de/nein-zu-schwarz-rot

Begründung:

KEINE GROSSE KOALITION IN BERLIN Basis für eine gemeinsame Regierung sind eine programmatische Basis und vertrauenswürdige Kooperationspartner*innen. Nach den Sondierungsgesprächen mit CDU und CSU ist klar: Beide Voraussetzungen fehlen für eine große Koalition 2013.

FEHLENDE VERLÄSSLICHKEIT DER CDU/CSU CDU und CSU haben bereits innerhalb der schwarz-gelben Bundesregierung unter Beweis gestellt, dass Verträge mit diesen Parteien das Papier nicht wert sind, auf dem die Vereinbarungen geschrieben stehen. Kaum ein auf Druck des kleineren Partners vereinbartes Vorhaben wurde umgesetzt. Bei vergleichbaren Kräfteverhältnissen ist innerhalb einer schwarz-roten Koalition nicht von einem Mentalitätswechsel auszugehen. Im Gegenteil: In der Europapolitik wurde die SPD in den letzten vier Jahren mehrfach belogen und über den Tisch gezogen. Die Finanzmarkttransaktionssteuer befindet sich inzwischen in der Ablage P des Kanzleramts. Die CSU wird ihre regionalpolitische Interessenpolitik fortsetzen, wann immer es ihr opportun erscheint. Merkel wird jeden Konflikt aussitzen. Und die SPD wird eine Position nach der anderen räumen müssen, wenn sie nicht das Scheitern der Regierung verantworten will.

EWIGGESTRIGE GESELLSCHAFTSPOLITIK CDU und CSU stehen für die Gesellschaft von vorgestern. Statt echter Gleichstellung fördert die CSU die Frau hinter dem Herd mit staatlichen Subventionen. Allein wegen ihrer sexuellen Orientierung sollen schwule und lesbische Paare im Adoptionsrecht und bei der Steuer benachteiligt werden. Equal pay, Frauenquote, flächendeckender Ausbau der Kindertagesstätten zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und ein Ende homophober Diskriminierung sind mit diesen Hinterwäldlern nicht zu machen.

Die doppelte Staatsbürgerschaft ist für die CSU indiskutabel, für die SPD schlicht unverzichtbar. Die Glaubwürdigkeit der SPD hat bereits in der rot-grünen Bundesregierung massiv gelitten, weil sie dieses Versprechen nicht einlösen könnte. Ihre Glaubwürdigkeit wäre dahin, wenn die doppelte Staatsbürgerschaft bei einer erneuten Regierungsbeteiligung nicht käme. In gesellschaftspolitischen Feldern trennen SPD und CDU/CSU Welten.

KEIN NEUSTART IN EUROPA Millionen von Existenzen wurden durch die von Angela Merkel maßgeblich durchgepeitschten Sozialkürzungen in südeuropäischen Staaten vernichtet. Nur damit Frau Merkel nicht die Machtlosigkeit des Nationalstaates eingestehen musste, hat sie wichtige Reformen wie die Neuordnung der Finanzmärkte, die Verhinderungen von weiteren Erpressungsversuchen der Spekulanten durch gemeinsame Haftung und einen Außenhandelsstabilitätspakt ausgesessen. Ihre Unehrlichkeit aus Bequemlichkeit bezahlen Menschen in Griechenland, Spanien, Portugal und vielen anderen Ländern mit Perspektivlosigkeit. Durch die Verschleppung der Krise sind zudem Milliarden an deutschem Steuergeld unnötig verbrannt worden. Eine Änderung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil hat Angela Merkel ihrer Haltung in der Europapolitik bekräftigt.

KOALITION DER ENERGIEMONOPOLE Statt die Energiewende voranzutreiben, wird die Rolle rückwärts vorbereitet. Hermann Scheers Lebenswerk war die Durchbrechung der Energiemonopole durch die Förderung dezentraler Energiegewinnung und -nutzung. Das spart Kosten für Netze, stärkt den Wettbewerb und senkt die Stromkosten, regt regionale Wertschöpfung an und schafft Jobs. Bereits nach den Sondierungsrunden ist bekannt: Dem Gesetz für erneuerbare Energien sollen die Zähne gezogen werden. Verdienen werden daran Betreiber großer Kraftwerke und gigantischer Offshore-Anlagen. Der Wettbewerb wird geschwächt, die Schaffung neuer Arbeitsplätze wird ausgebremst, die Stromkosten werden steigen.

WEITERE EINSCHRÄNKUNG VON FREIHEITSRECHTEN Die große Koalition ist auch die Koalition der innenpolitischen Hardliner. Nicht zuletzt nach der Spähaffäre um Edward Snowden braucht unsere Gesellschaft eine Debatte über ein ausgewogenes Verhältnis von Freiheit und Sicherheit. Dieses Themenfeld wurde in den Sondierungen nicht einmal angestoßen. Das heißt: Es soll sich auch nichts ändern. Mit Parteien, welche die Totalüberwachung ihrer Bürger durch ausländische Geheimdienste unterstützen oder mindestens tolerieren kann die Sozialdemokratie, für die Freiheit zu den Gründungswerten gehört, nicht zusammenarbeiten.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Frankfurt am Main, 20.10.2013 (aktiv bis 16.11.2013)


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Debatte zur Petition

PRO: EINE CDU/CSU UND SPD reGIERung IST NICHTS WEITER ALS EIN GRADIOSER WAHLBETRUG UND KATASTOPHE FÜR DAS DEUTSCHEN VOLK !!!! SO BREITET SICH VETTERNWIRTSCHAFT UND INDUSTRIE-LOBBYISMUS WIE EINE PEST AUS !! www.campact.de/energiewende/appell/ (MIT MACHEN !!) ...

PRO: Während in einer Großen Koalition die Einführung eines Mindestlohnes als wichtigster Erfolg für die SPD ausgesehen werden würde, dem andere wichtige Forderungen auf dem Altar des Kompromisses geopfert werden würden, herrschte in einem Rot-Rot-Grünen Bündnis ...

CONTRA: 1. Nach allen Umfragen wünscht sich die mehrheit der Deutschen eine solche Koalition. 2. Warum einen Neuanfang? Deutschland geht es wirtschaftlich sehr gut. 3. Nur so bekommt Deutschland, den von euch gewollten Mindestlohn. 4. Mitgestalten und sich nicht ...

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