19 Unterschriften
Petition richtet sich an: Oberbürgermeister Boris Palmer und TüBus-Aufsichtsrat
Wir fordern die Verantwortlichen von Stadtwerken, TüBus und Stadtpolitik auf:
- Die drastischsten Verschlechterungen im Abend-, Nacht- und Wochenendverkehr (Stundentakte, gestrichene Nachtfahrten) sofort zurückzunehmen und durch echte Alternativen zu ersetzen.
- Einen transparenten Dialog mit den Fahrgästen zu führen, um Einsparpotenziale zu identifizieren, die nicht zu Lasten der Grundversorgung gehen.
- Eine langfristige Strategie für einen attraktiven, wachsenden und klimafreundlichen ÖPNV in Tübingen vorzulegen, die den Namen "Verkehrswende" verdient und nicht auf dem Rücken der Nutzer:innen ausgetragen wird.
Ein gut ausgebauter und taktdichter ÖPNV ist kein Luxus, sondern eine essentielle öffentliche Dienstleistung und der Schlüssel für eine lebenswerte, klimafreundliche und sozial gerechte Stadt. Unterschreiben Sie diese Petition, damit Tübingen diese Richtung einschlägt!
Konkrete Forderungen:
1. Rücknahme der Stundentakt-Regelungen für die Linien 10, 22 und 34 an Abenden und Wochenenden.
2. Beibehaltung eines nutzbaren Abendangebots auf der Linie 1.
3. Wiederherstellung eines praktikablen Taktes für die Linie 14 über den Tag.
4. Beibehaltung des vollen Nachtbus-Angebots.
5. Einführung eines öffentlichen Fahrgastdialogs zur zukünftigen ÖPNV-Planung.
Begründung
Am 14. Dezember 2015 trat der neue TüBus-Fahrplan unter dem Titel „maximale Einsparung bei minimaler Belastung der Fahrgäste“ in Kraft. In Wirklichkeit bedeuten diese Änderungen einen massiven Einschnitt in die Mobilität aller Tübinger, die auf den ÖPNV angewiesen sind. Diese Petition fordert daher die Verantwortlichen auf, diese drastischen Verschlechterungen zurückzunehmen und stattdessen einen anderen Weg zu finden, der die Klimaziele der Stadt und die Bedürfnisse der Menschen ernst nimmt.
Die angekündigten Änderungen bedeuten einen spürbaren Rückschritt für den öffentlichen Nahverkehr in unserer Stadt:
Verschlechterter Abend- und Wochenendverkehr: Für viele Linien (z.B. 10, 22, 34) wird der Takt auf stündlich ausgedünnt. Der Abendverkehr beginnt generell erst ab 19 Uhr, und der südliche Teil der wichtigen Linie 1 entfällt werktags komplett. Das schränkt die abendliche Freizeitmobilität und die Erreichbarkeit von Gastronomie und Kultur massiv ein.
Wegfall direkter Verbindungen: Durch Kürzungen und Streckenänderungen (z.B. bei Linie 2, 6, 8, 13, 17) werden bewährte, direkte Verbindungen gestrichen. Fahrgäste müssen häufiger umsteigen, Fahrzeiten verlängern sich. Die Linie 14 fährt nur noch zu Hauptverkehrszeiten – ein herber Verlust für die Flexibilität im Tagesverlauf.
Rückschritt für die Nachtmobilität: Die Streichung der vierten Fahrt in allen Nachtbuslinien ist ein klarer Rückschritt und widerspricht dem Ziel einer lebendigen, auch nachts gut erreichbaren Stadt.
Diese Maßnahmen treffen insbesondere:
Menschen ohne Auto.
Jugendliche und Schüler:innen.
Senior:innen.
Schichtarbeiter:innen.
Personen mit geringem Einkommen
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
18.12.2025
Sammlung endet:
17.06.2026
Region:
Tübingen
Kategorie:
Verkehr
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Neue SprachversionWarum Menschen unterschreiben
Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten.
Es sollen wichtige Arbeitsplätze im sozialen Bereich vernichtet werden.
Viele Menschen erhielten durch uns Arbeit, Integration, Sprachkenntnisse, Wohnungen und einfach eine Chance, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Ausbildungssuchende Jugendliche, Schulabbrecher, Rentner, Langzeitarbeitslose, Obdachlose und viele andere hilfebedürftige Menschen erhielten von uns professionelle Unterstützung und haben dadurch eine wesentlich höhere Lebensqualität, die sie alleine niemals erreicht hätten.
Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition.
Vielen Dank
Hier der Link:
openpetition.de/!hqbgx
Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.
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Es ist sehr traurig, frustrierend und erschwert den Alltag vieler Tübinger mitsamt Besucher der Stadt Tübingen.
Die Kürzungen sind total übel für Menschen ohne Auto oder solchen die trotz Auto mal den Bus nehmen wollen.
Und das in Tübingen 😴😴 mit Grünen an der Spitze. Nicht immer bei den eh ärmeren Menschen oder solche die die Umwelt schonen wollen sparen. Mieten müssen gebremst werden und die mit viel Geld sollten mal mehr zur Kasse gebeten werden. Das wäre mal gute und mutige Politik. Eine mehr am Allgemeinwohl orientiert Politik in Tübingen. Da müssen Zeichen gesetzt werden. Das war Petras Senf zu dem Thema 😃👍.