Freiburg braucht ein neues Eisstadion. Der Gemeinderat hat zwar im Jahr 2013 für den Bau einer neuen Eissporthalle gestimmt, umgesetzt ist der Beschluss aber noch nicht. Die alte Franz-Siegel-Halle in der Ensisheimer Straße, die der Stadt Freiburg gehört und vom Eishockeyverein EHC Freiburg betrieben wird, ist marode und hat nur eine Eisfläche. Ein Eisstadion ist für alle da: Zu knapp zwei Dritteln steht das Eis in Freiburg der Öffentlichkeit und anderen Vereinen zur Verfügung. Mehr als ein Drittel der Eiszeiten im Freiburger Eisstadion wird fürs öffentliche Schlittschuhlaufen genutzt. Zum Vergleich: Die EHC-Profis nutzen es in den meisten Monaten der Saison zu 10 Prozent, bei rund 26 Prozent liegt die Nachwuchsabteilung des EHC Freiburg. Den Rest teilen sich die Kunstläufer/-innen der Eissportgemeinschaft Freiburg, Hobby-Eishockeyteams, die Eisstockschützen und das paralympische Sledge-Eishockey. Rund 70.000 Menschen kommen pro Saison zum öffentlichen Eislauf. "Die drangvolle Enge im öffentlichen Eislauf zeigt, dass die Sportstadt Freiburg mit der Franz-Siegel-Halle an ihre Grenzen stößt. Die Räumlichkeiten in Schlittschuhverleih sind so klein, dass viele Sportbegeisterte auch bei schlechtem Wetter draußen auf den Einlass warten müssen", sagt EHC-Vorsitzender Werner Karlin auf der EHC-Homepage (www.ehcf.de/news/article/eisstadion-an-kapazitaetsgrenze-verlaengerte-oeffnungszeiten-fuer-freizeitsportler) und betont die Wichtigkeit einer zweiten Eisfläche: "Mit nur einer Eisfläche für Breiten- und Spitzensport können wir der Nachfrage nicht gerecht werden. Unser Eis ist von frühmorgens bis spätabends durchgehend belegt. Hobbyteams trainieren oft um 7.15 Uhr morgens oder bis 22.45 Uhr abends. Immer wieder müssen wir Eissportfreunde aus Freiburg und der Region abweisen." Vor allem beim Eislaufen als Breitensport und im Nachwuchs-Eishockey steigt die Nachfrage von Jahr zu Jahr. Fürs Profi-Eishockey als Zuschauersport ist die Franz-Siegel-Halle mit ihren maroden sanitären Anlagen kaum vorzeigbar. Freiburg braucht ein neues Eisstadion mit zwei Eisflächen, um den Bedürfnissen von Breiten-, Nachwuchs-, Hobby- und Spitzensport zu erfüllen.

Reason

Die alte Freiburger Eishalle darf nur noch mit einer Sondergenehmigung betrieben werden, die längstens bis 2024 gilt. Es gibt sicher viele tausend Menschen, denen das Thema am Herzen liegt. Und die Zeit drängt, siehe Beschreibung.

Thank you for your support, Rainer Waibel from Umkirch
Question to the initiator

News

pro

und wei wir sowas organisieren: http://www.regiotrends.de/de/sport/index.news.361597.eishockey-teddy-bear-toss-stofftieraktion-am-freitag%2C-22.12.2017----luftfahrt-ohne-grenzen--bringt-freiburger-spenden-in-alle-welt.html

contra

Es geht hier auch um den Breitensport und den Nachwuchs. Dafür ist die jetzige Halle nicht ausreichend. http://www.ehcf.de/news/article/eisstadion-an-kapazitaetsgrenze-verlaengerte-oeffnungszeiten-fuer-freizeitsportler/