Unser Herr Bürgermeister muss sich dazu verpflichten ein neues Stadtbad in der Ortschaft Glashütte zu unterstützen und aktiv darauf hin zu arbeiten, dass dies auch zeitnah verwirklicht wird.

Begründung

Laut Beschlussvorschlag vom Bürgermeister wurde im Stadtrat beschlossen: "Der Stadtrat der Stadt Glashütte stellt in Abänderung des Beschluss Nr. 79/2013 fest, dass ein Wiederaufbau des durch das Junihochwasser 2013 zerstörten Stadtbads Glashütte auf Grund der neuen Erkenntnisse aus dem Baugrundgutachten und den daraus resultierenden Mehrkosten wirtschaftlich nicht vertretbar ist und beschließt, den Wiederaufbau nicht weiterzuverfolgen. Der Stadtrat begrüßt grundsätzlich die Idee, als Ersatz für das Stadtbad Glashütte ein modernes, den geltenden Regeln der Technik entsprechendes Freibad an anderer Stelle, in der Kernstadt Glashütte oder nahe der Kernstadt, zu errichten. Dafür sollen die beantragten Fördermittel aus dem Wiederaufbauplan zur Hochwasserschadensbeseitigung 2013 verwendet werden. Als Entscheidungsgrundlage für den Stadtrat sollen die Machbarkeit und die finanziellen Rahmenbedingungen in einer Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durch das Büro Möller & Meyer aus Gotha untersucht werden." Dieser Beschluss konnte trotz großer Bürgerbeteiligung in der Stadtratssitzung nicht verhindert werden. Viele Glashütter Bürgerinnen und Bürger, mit Unterstützung des Ortschaftsrates, sind der Meinung, dass die Kernstadt Glashütte unbedingt wieder ein Stadtbad erhalten muss. Das Bad wurde durch das Hochwasser und seine Folgen zerstört und wir akzeptieren nicht, dass nun der Wiederaufbau des Bades am alten Standort nicht weiter verfolgt wird, ohne das eine nachhaltige Zusage zu einem Bad an einem neuen Standort in der Kernstadt Glashütte oder nahe der Kernstadt beschlossen wird. Es sind enorme Mittel zur Hochwasserschadensbeseitigung aufgebracht und teilweise auch schon verbaut worden. Es ist für die Glashütte Bürgerinnen und Bürger nicht nachvollziehbar, dass es für das Stadtbad nicht reichen soll. Wenn das Geld wirklich nicht reicht, liegen dem politische Entscheidungen zu Grunde, die unter anderem, auch der Bürgermeister zu verantworten hat. Mit der openPetition soll erreicht werden, dass unser Bürgermeister, Herr Dreßler, sich dazu verpflichtet, dass er im Namen der Bürgerinnen und Bürger alles notwendige veranlasst, dass eine neues Stadtbad in der Kernstadt Glashütte auch Erfolg haben wird. Eine Begründung, dass die Fördermittel für den Ersatzneubau des Stadtbades nicht ausreichen, wollen und können die Unterzeichner nicht akzeptieren.

Mit einer Beschlussvorlage zum Bau des neuen Stadtbades in der Kernstadt Glashütte oder den Randgebieten, kann der Bürgermeister ein Zeichen setzen, und damit zeigen, dass er die Unterzeichner der Petition erst nimmt.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Neuigkeiten

  • Die Hauptamtsleiterin der Stadtverwaltung Glashütte hat openPetition über die Entwicklungen der Petition informiert. Die offizielle Stellungnahme des Bürgermeisters haben wir für alle Unterstützerinnen und Unterstützer angehängt.

    "Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit Nachricht vom 16. Juni 2015 informierten Sie uns, dass die Petition "Neues Stadtbad für Glashütte" mehr als 610 Personen aus Glashütte unterzeichnet haben.
    Dem folgend haben wir dem Stadtrat der Stadt Glashütte den Petitionstext vorgelegt.

    Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 07.07.2015 festgestellt, dass sowohl der in der Petition genannte Bürgermeister als auch die Stadträte dem Tenor der Petition bereits seit der Zerstörung des Stadtbads im Juni 2013 entsprechen.
    Bereits unmitteltbar nach dem Hochwasser 2013, bei dem auch das alte Stadtbad Glashütte zerstört wurde, wurden die notwendigen Schritte für einen möglichen Wiederaufbau bzw. Ersatzneubau in die Wege geleitet. So wurde der Schaden erfasst und fristgerecht bei der Fördermittelbehörde angezeigt. Auf der Grundlage des bestätigten Schadens wurden die notwendigen Untersuchungen/Planungen für einen möglichen Wiederaufbau beauftragt.
    Im Ergebnis eines langen, auch öffentlich diskutierten Abwägungsprozesses hat der Stadtrat am 27. Januar 2015 folgenden öffentlichen Beschluss gefasst:

    'Der Stadtrat der Stadt Glashütte stellt in Abänderung des Beschluss Nr. 79/2013 fest, dass ein Wiederaufbau des durch das Junihochwasser 2013 zerstörten Stadtbads Glashütte auf Grund der neuen Erkenntnisse aus dem Baugrundgutachten und den daraus resultierenden Mehrkosten wirtschaft nicht vertretbar ist und beschließt, den Wiederaufbau nicht weiterzuverfolgen. Der Stadtrat begrüßt grundsätzlich die Idee, als Ersatz für das Stadtbad Glashütte ein modernes, den geltenden Regel der Technik entsprechendes Freibad an anderer Stelle, in der Kernstadt Glashütte oder nahe der Kernstadt, zu errichten. Dafür sollen die beantragten Fördermittel aus dem Wiederaufbauplan zur Hochwasserschadensbeseitigung 2013 verwendet werden. Als Entscheidungsgrundlage für den Stadtrat sollen die Machbarkeit und die finanziellen Rahmenbedingungen in einer Machbarkeits- und Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durch das Büro Möller & Meyer aus Gotha untersucht werden.'

    Die entsprechende Beschlussvorlage, die den Sachverhalt ausführtlich beschreibt, fügen wir in der Anlage gern bei.

    Derzeit arbeitet die AG Stadtbad weiter an den Grundlagen für die Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, so ist vor allem die stadtortsuche noch nicht abgeschlossen.
    Auf der Grundlage der Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen, die u.a. die zu erwartenden Investitions- und Folgekosten darstellen soll, wird der Stadtrat entscheiden, ob die weiteren Planungen für einen Ersatzneubau ausgelöst werden sollen. Offen und für die Entscheidungsfindung mit entscheidend ist derzeit noch, ob bzw. In welchem Rahmen zusätzliche Fördermittel aus der Richtlinie zur Hochwasserschadensbeseitigung für das Projekt vom Bund bzw. Freistaat Sachsen bereit gestellt werden können.

    Im Ergebnis gehen wir davon aus, dass Bürgermeister und Stadtrat der Intention der Petition, die Grundlagen für einen möglichen Ersatzneubau eines Stadtbads in Glashütte zu schaffen, bereits entsprochen haben."

Pro

Wir müssen es schaffen, das sich junge Bürger - junge Familien in Glashütte ansiedeln bzw. hier bleiben. Damit wird auch die Grundschule in Glashütte gesichert. Der Ersatzneubau eines Stadtbades ist nur der Anfang. Wir brauchen wieder ein Kulturhaus, wir sollten die Mittel- / Oberschule zurückgewinnen und alles tun für die Belebung der Innenstadt.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.