Education

Niedersachsen: Elternentscheidung zum Präsenzunterricht in Grundschulen während der Covid-19 Pandemie

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Präsidenten des Niedersächsischen Landtages
145 Supporters 133 in Lower Saxony
3% from 5.000 for quorum
  1. Launched 28/04/2020
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Es wird gefordert, dass Eltern von Grundschülern im Rahmen der Coronakrise vorübergehend freigestellt wird, ihr Kind vom Präsenzunterricht fernzuhalten und das Angebot des sog. „Homeschoolings“ anzunehmen, auch wenn keine Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe besteht.

Reason

  • Die Auswirkungen der Öffnung von (Grund-)Schulen ist im Augenblick schwer einschätzbar.
  • Die schrittweise Öffnung aller Schulen sieht eigentlich eine Staffelung nach Altersgruppen vor, nach der zunächst die Ältesten, zuletzt die Jüngsten wieder eingeschult werden. Da die 4. Klasse als „Abschlussklasse“ gilt, soll sie jedoch vielerorts bereits am 4. Mai und somit noch vor der 10. Klasse beginnen.
  • Die notwendigen Hygieneregeln können weder seitens der Schule noch von den Grundschülern selbst im erforderlichen Maße eingehalten werden.
  • Es erscheint sinnvoll, den Grundschulen mehr Zeit zur Umsetzung des Hygieneplans zu verschaffen, die zu einem späteren Zeitpunkt auf die Erfahrungen der weiterführenden Schulen mit älteren (umsichtigen) Schülern zurückgreifen könnten.

In Niedersachsen soll am 04. Mai der Schulbetrieb für Grundschulen wieder aufgenommen werden. Den Schulen wurde hierzu ein Rahmenhygieneplan an die Hand gegeben, der jedoch Maßnahmen und Forderungen enthält, die von vielen Schulen schlichtweg nicht umsetzbar sind: So sollen sich alle Kinder beispielsweise unmittelbar nach erstmaligem Betreten des Schulgebäudes und vor dem Essen die Hände waschen, in Klassenräumen befinden sich jedoch häufig gar keine Waschbecken.

Der vorgesehene Mindestabstand von 1,50m mag ja in den Klassenräumen gewährleistet werden können – wie aber kann dafür gesorgt werden, dass dies auch auf dem Weg in den Klassenraum der Fall ist? Die Schulen sind zwar aufgefordert, „ein jeweils den räumlichen Gegebenheiten angepasstes Konzept zur Wegeführung zu entwerfen“ – kaum ein Schulgebäude verfügt jedoch über ausreichende Möglichkeiten zu dessen Umsetzung. Das Lehrpersonal wird angehalten, durch verstärkte Aufsicht insbesondere vor Toilettentüren, bei Pausenbeginn und -ende auf die Einhaltung des Mindestabstandes zu achten. Ein Teil des Lehrkörpers wird jedoch auch in den Grundschulen wegfallen, weil viele Lehrerinnen und Lehrer selbst einer Risikogruppe angehören und daher von zuhause aus arbeiten werden, für verstärkte Aufsichtsmaßnahmen also nicht zur Verfügung stehen.

Des Weiteren ist aufgrund ihres Alters wohl kaum davon auszugehen, dass Grundschüler in der Lage sind, die Hygienevorschriften selbständig konsequent einzuhalten: Sie sind Kinder! Sie vergessen im Spiel, sich selbst nicht ins Gesicht zu fassen und den Freunden nicht zu nahe zu kommen.

Einigen Familien ist es durchaus möglich, ihr Kind auch weiterhin zuhause zu betreuen und durch „Homeschooling“ in engem Kontakt mit der Schule der Schulpflicht ihres Kindes nachzukommen. Es sollte also den Eltern im eigenen Ermessen möglich sein, ihr(e) Kind(er) auch dann von der Schule fernzuhalten, wenn weder Kind noch Angehörige zu einer Risikogruppe gehören.

Thank you for your support, Timm Kaufmann from Göttingen
Question to the initiator

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News

Der Schulgebäudeanwesenheitszwang, der 1938 in Deutschland eingeführt wurde, der so in der westlichen Welt neben Deutschland nur in Schweden existiert, ist generell abzulehnen und nicht nur in Verbindung mit der Coronakrise, denn es ist ein massiver Eingriff in unsere Selbstbestimmtheit.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • 4 days ago

    Wir Eltern werden nicht gefragt... Kleine Kinder si d mit den aktuellen Situationen in den Schulen emotional überfordert...

  • 9 days ago

    Weil ich in dieser Zeit selbst entscheiden möchte, ob das Risiko einer Infektion eingegangen wird. Außerdem hat man als Eltern die Pflicht, sein Kind vor körperlichen und geistigen Schäden zu schützen. Diese gesetzliche Pflicht, die gleichzeitig auch ein gesetzliches Recht der Kinder auf körperliche und geistige Unversehrtheit darstellt, kann so nicht eingehalten und umgesetzt werden.

  • on 15 May 2020

    Die öffentlichen Schulen sind nur begrenzt in der Lage, ihren anspruchsvollen, differenzierten Aufgaben nachzukommen. Insbesondere werden seit Jahrzehnten begabte Kinder immer wieder vernachlässigt. Das Spektrum der Schüler ist zu heterogen. Das stellt eine Art Kindeswohlgefährdung dar (§ 1666 BGB), Vernachlässigung des geistigen und seelischen Wohls. Es muss die Freiheit (Art. 2 GG, Entfaltung der Persönlichkeit, auch Kindergrundrecht) geben, dass Eltern ihrer Verantwortung aus Art. 6 GG gerecht werden können. Leistungen lassen sich immer vergleichbar überprüfen.

  • Not public Lüneburg

    on 12 May 2020

    Freedom of choice

  • on 10 May 2020

    Weil ich finde, dass mir nicht kede Entscheidung abgenommen werden darf!!! Wir sind immer noch freie Menschen mit gewissen Rechten.

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