Family

Öffnung der KiTas in Baden-Württemberg und Lockerung der Corona-Allgemeinverfügung

Petition is directed to
Landtag von Baden-Württemberg (Petitionsausschus)
1.101 Supporters 1.036 in Baden-Württemberg
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  1. Launched 21/04/2020
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Worum geht es uns?

Alle Kinder sind systemrelevant. Sie haben genauso wie Erwachsene ein Recht auf (Bewegungs-)Freiheit und soziale Kontakte.

Deshalb fordern wir als Elterninitiative:

  1. Kontaktverbot für Familien mit Kindern jetzt schon lockern, um Kindern wieder soziale Kontakte zu ermöglichen und die Betreuungssituation zu verbessern.

  2. Spielplätze und Parks sollen ab sofort wieder öffnen. Kinder können nicht wie Erwachsene spazieren gehen oder Sport treiben. Sie sind auf diese Orte angewiesen, um ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben zu können.

  3. Ab sofort Betreuungsangebote für alle Kinder in kleinen Gruppen, z.B. draußen mit festen Erziehern, stundenweise und ggf. tageweise. Jede Art von Unterstützung für Eltern ist besser, als keine.

  4. Das Wohl unserer Kinder muss bei zukünftigen Entscheidung der Politik zur Corona-Krise stärker in den Fokus gerückt werden. Deshalb fordern wir auch, dass mehr Informationen zur tatsächlichen Ansteckungsgefahr von Kindern vorliegen müssen, um die Aufrechterhaltung der Konktaktverbote und Schließungen zu rechtfertigen. Ohne valide Ergebnisse sind die harten Einschränkungen für unsere Kinder nicht länger gerechtfertigt.

Reason

Was bedeutet eine Kita-Schließung und Kontaktverbot für unsere Kinder?

  • Keine Freunde sehen, kein Austausch, kein lernen

  • Weniger Bewegung

  • Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit in riesigem Ausmaß – kleine Kinder können nicht telefonieren oder mal spazieren gehen oder Sport treiben

  • Keine Erlebnisse – Parks sind geschlossen, Zoos sind geschlossen, KiTas zu

  • Keine (Sprach)Förderung

  • Kein unbeschwertes Verhalten mehr – ständige Ermahnung zum Abstand halten

  • Eingeschränktes Lernen von anderen und durch Bewegung

  • Evtl. sogar psychische Langzeitschäden

  • Schwierige Verhältnisse in sozial schwachen Familien

  • Schon jetzt zeigen Kinder erste Anzeichen von Verunsicherung in ihrem Verhalten: kein unbeschwertes Zugehen mehr auf andere Kinder, Spielen „Virus“-Situationen nach (Der Teddy darf seine Freunde nicht sehen, wegen des Virus)

Was bedeutet die Kita-Schließung und das Kontaktverbot für Eltern?

  • Zu der bisherigen sogenannten Doppelbelastung kommt es nun schlicht zur Ausbrennen und Überforderung bis hin zur Verzweiflung

  • Keine Entlastung, wenn der Beruf weiter ausgeübt werden muss, aber man nicht zu systemrelevanten Berufsgruppe gehört

  • Keine Entlastung durch Freunde und Familienmitglieder

  • Keine Erholungspausen zwischen Arbeiten, Kindern und Haushalt – denn von Montag bis Sonntag ist dauerhafte Betreuung angesagt

  • Keine Möglichkeit, mit den Kindern etwas Sinnvolles zu unternehmen – Parks, Theater, Spielplätze, Schwimmbäder, etc. alles geschlossen! Wie soll das im Sommer werden?

  • Geldsorgen – wie soll die Familie über die Runden kommen?

  • Perspektivlosigkeit: Was sage ich meinem Arbeitsgeber nach mehr als sechs Wochen, wie es weitergehen soll?

  • Neu-Eingewöhnung für Krippenkinder

  • Eltern geraten in Erklärungsnot: Andere Kinder dürfen in die KiTa und miteinander spielen - warum darf das eigene Kind nicht?

Thank you for your support, Nora Dreier from Mannheim
Question to the initiator

News

  • Liebe Unterstützerinnen, liebe Unterstützer,

    vielen Dank für eure Unterschriften. Ihr helft damit, die Situation für Kinder und Eltern hoffentlich bald ein wenig zu verbessern.
    Wir möchten außerdem ein sichtbares Zeichen setzen. Am 30.4. findet unsere Aktion "Mehr Herz für Familien in der Corona-Krise" statt - und ihr könnt alle mitmachen.

    Was haben wir vor?
    Wir senden Herzensbotschaften von Kindern und Eltern an die Politker, damit wir endlich gehört werden. Mitmachen geht online und offline.

    So könnt ihr teilnehmen:
    Ihr braucht nicht viel: Papier, Stifte und eine Schere - am besten auch euer Kind, das beim Ausmalen und Schneiden hilft.
    1. Herz aufmalen
    2. Vorderseite mit Bild gestalten - wie ihr mögt
    3. Rückseite Name und eure Kinder-... further

  • MITMACHEN UND DEN KINDERN EINE STIMME GEBEN!

    So können Eltern, Angehörige und Freunde mitmachen:

    1. Herz auf DIN A 4 Blatt aufmalen
    2. Vorderseite mit Bild (von Kindern) gestalten lassen
    3. Auf die Rückseite: Name des Kindes, Alter und eine Botschaft wie „Ich möchte wieder auf den Spielplatz“.
    4. Das Herz kann am 30.4. bis zwischen 8:00 Uhr und 15:30 Uhr vor dem Mannheimer Rathaus abgegeben werden. Hier werden die Herzen von Helfer an die Wäscheleine gehängt.

    Alternativ kann auch ein Foto von dem gebastelten Herz mit der Botschaft in sozialen Netzwerken gepostet oder in den Whatsapp-Status gestellt werden - zusammen mit dem Hashtag #coronaeltern.

    Eine Videobastelanleitung gibt es hier: bit.ly/3azHGGc

  • Wir planen eine Aktion für den 30.4. an dem Kinder ihre Botschaften in Form von Papierherzen an die Politiker weitergeben können.

    Demnächst mehr dazu.

    Vielen Dank schon jetzt für eure große Unterstützung

Es geht nicht nur um die Kindertagesstätten. Kinder dürfen sich aktuell ja noch nicht mal mit einem anderen Kind und dessen Elternteil auf der Straße treffen - denn dann wären es 4 Personen. Kein einziger winziger Spielplatz hat offen. Und keiner sagt, wie lange das eigentlich noch gehen soll. Hier geht es dann tatsächlich auch um unsere Grundrechte und die unserer Kinder.

Habt ihr auch einmal daran gedacht das es um uns alle geht? 40% der Erzieher gehören selber zur Risikogruppe. Viele andere Erzieher haben jemanden zu Hause der zur Risikogruppe gehört. Im Kindergarten kommen viele Bakterien und Viren zusammen weswegen Krankheiten sich schnell verbreiteten können. Kinder erkranken glücklicherweise mit nur leichten Symptome an Corona, das oft Krankheit nicht erkannt wird. Dadurch kann es im Kindergarten und Umwelt verbreitet werden. Es geht darum uns zu Schützen und das es nicht in einer Katastrophe endet. Selbst junge Menschen können schwer erkranken.

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