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Osnabrück: LKW-Durchfahrtverbot und Verlegung der B68 JETZT!

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Die B68 führt mitten durch die Innenstadt von Osnabrück – mit tödlichen Folgen.

Daher muss jetzt die Streckenführung der Bundesstraße auf die Autobahnen 1 und 30 verlegt und ein Durchfahrtverbot für schwere LKW angeordnet werden.

Damit das Sterben aufhört.

Perustelut

In den letzten sechs Jahren wurden in Osnabrück 11 Radfahrende und zu Fuß Gehende durch LKW getötet. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen mit LKW, die die Stadt als Abkürzung nutzen oder von Navigationsgeräten über die Bundesstraße 68 statt über die Autobahnen 1 und 30 gelenkt werden. Zuletzt wurde eine 49-jährige Radfahrerin im Juni 2020 an der Kreuzung Schlosswall/Martinistraße getötet, als ein ortsunkundiger LKW-Fahrer aus dem Ausland einen spontanen Spurwechsel vorgenommen hatte.

Dieses Sicherheitsrisiko für die schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen in Osnabrück muss endlich entschärft werden. Die Stadt Osnabrück hat sich diesbezüglich bereits mehrfach an die Verkehrsminister von Land und Bund gewandt – ohne Erfolg. Vor Ort ist das Bewusstsein für die Gefahren, die durch LKW im Stadtverkehr ausgehen, inzwischen so groß, dass sich die hiesigen Unternehmen der Verkehrswirtschaft bereits 2015 im Rahmen einer Kampagne der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim und der Handwerkskammer Osnabrück verpflichtet haben „laufend eine Vermeidung von innerstädtischen Lkw-Verkehren durch verstärkte Nutzung von Umfahrungen z. B. über die Autobahnen“ anzustreben. (Quelle)

Diese Selbstverpflichtung reicht aber nicht aus.

Ein wichtiger Schritt, den durchfahrenden Schwerlastverkehr (Eindruck im Video) aus der Stadt herauszubekommen, ist die Verlegung der B68 auf die umliegenden Autobahnen 1 und 30. Bisher weigern sich sowohl das Niedersächsische Verkehrsministerium als auch das Bundesverkehrsministerium, diese unkomplizierte und verhältnismäßig schnell umzusetzende Maßnahme durchzuführen. Eine Verlegung sei erst nach dem Bau der A33-Nord möglich.

Wir wollen nicht weitere zehn Jahre zuschauen, wie Menschen auf Osnabrücks Straßen sterben. Außerdem widerspricht die vom Niedersächsischen Verkehrsministerium in Auftrag gegebene Verkehrsprognose im Rahmen des Projektes A33-Nord der Argumentation der Ministerien. Eine A33-Nord hätte für die B68 in Osnabrück kaum Effekte, auf lediglich 9 Prozent wird das Entlastungspotenzial geschätzt. Die aber darin enthaltenen 120 Fahrten Schwerlastverkehr, die das Unfallrisiko in der Stadt erheblich erhöhen, könnten auch heute schon ohne verkehrliche Probleme über die bestehenden Autobahnen 1 und 30 abgewickelt werden.

Wir fordern die Minister Scheuer und Althusmann daher auf, die B68 so schnell wie möglich aus der Stadt Osnabrück auf die umliegenden Autobahnen 1 und 30 zu verlegen und ein Durchfahrtverbot für den Schwerlastverkehr anzuordnen, um Radfahrende und zu Fuß Gehende zu schützen und Menschenleben zu retten. Ein Autobahnbau darf nicht mit der Sicherheit von Verkehrsteilnehmer*innen erpresst werden!

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Osnabrück

Unterstützt von:

www.iswaf.de

NABU Osnabrück e.V.

Aktionszentrum 3. Welt

Fridays For Future Osnabrück

Stadtbahn-Initiative Osnabrück

Kreisverband Osnabrück des ökologisch-orientierten Verkehrsclubs Deutschland (VCD e.V.)

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  • Laura Jakobi Osnabrück

    6 tuntia sitten

    Weil die Fahrradstraßen Osnabrücks irrsinnig sind! Jeden Tag wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin habe ich Angst um mein Leben. Nicht nur die LKWs in der Stadt auch die wahnsinnig schmalen Fahrradstreifen sind lebensgefährlich!

  • 3 päivää sitten

    Signalwirkung auch für andere LKOS-Kommunen

  • Klaus Terbrack Osnabrück

    3 päivää sitten

    Ich bin Radfahrer in OS

  • Ei julkinen Osnabrück

    3 päivää sitten

    Eine Kollegin und Freundin wurde hier tot gefahren. Es passiert zu viel auf dieser zu stark befahrenen Straße, auf der der Durchgangsverkehr nichts zu suchen hat.

  • Ramljak Dreno Osnabrück

    4 päivää sitten

    Es ist sowieso zu viel Verkehr im Stadt, es passieren sowieso mehr Unfälle durch mehr Verkehr, wenn man einfach in Stadtbereich Autobahn Gebühren für LKW nicht mehr erhebt wird sich auch Anzahl von LKWs automatisch reduzieren

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