Region: Osnabrück
Traffic & transportation

Osnabrück: LKW-Durchfahrtverbot und Verlegung der B68 JETZT!

Petition is directed to
Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
3.025 Supporters 2.231 in Osnabrück
100% from 1.600 for quorum
  1. Launched January 2021
  2. Time remaining > 2 months
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  5. Decision
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Die B68 führt mitten durch die Innenstadt von Osnabrück – mit tödlichen Folgen.

Daher muss jetzt die Streckenführung der Bundesstraße auf die Autobahnen 1 und 30 verlegt und ein Durchfahrtverbot für schwere LKW angeordnet werden.

Damit das Sterben aufhört.

Reason

In den letzten sechs Jahren wurden in Osnabrück 11 Radfahrende und zu Fuß Gehende durch LKW getötet. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen mit LKW, die die Stadt als Abkürzung nutzen oder von Navigationsgeräten über die Bundesstraße 68 statt über die Autobahnen 1 und 30 gelenkt werden. Zuletzt wurde eine 49-jährige Radfahrerin im Juni 2020 an der Kreuzung Schlosswall/Martinistraße getötet, als ein ortsunkundiger LKW-Fahrer aus dem Ausland einen spontanen Spurwechsel vorgenommen hatte.

Dieses Sicherheitsrisiko für die schwächeren Verkehrsteilnehmer*innen in Osnabrück muss endlich entschärft werden. Die Stadt Osnabrück hat sich diesbezüglich bereits mehrfach an die Verkehrsminister von Land und Bund gewandt – ohne Erfolg. Vor Ort ist das Bewusstsein für die Gefahren, die durch LKW im Stadtverkehr ausgehen, inzwischen so groß, dass sich die hiesigen Unternehmen der Verkehrswirtschaft bereits 2015 im Rahmen einer Kampagne der Industrie- und Handelskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim und der Handwerkskammer Osnabrück verpflichtet haben „laufend eine Vermeidung von innerstädtischen Lkw-Verkehren durch verstärkte Nutzung von Umfahrungen z. B. über die Autobahnen“ anzustreben. (Quelle)

Diese Selbstverpflichtung reicht aber nicht aus.

Ein wichtiger Schritt, den durchfahrenden Schwerlastverkehr (Eindruck im Video) aus der Stadt herauszubekommen, ist die Verlegung der B68 auf die umliegenden Autobahnen 1 und 30. Bisher weigern sich sowohl das Niedersächsische Verkehrsministerium als auch das Bundesverkehrsministerium, diese unkomplizierte und verhältnismäßig schnell umzusetzende Maßnahme durchzuführen. Eine Verlegung sei erst nach dem Bau der A33-Nord möglich.

Wir wollen nicht weitere zehn Jahre zuschauen, wie Menschen auf Osnabrücks Straßen sterben. Außerdem widerspricht die vom Niedersächsischen Verkehrsministerium in Auftrag gegebene Verkehrsprognose im Rahmen des Projektes A33-Nord der Argumentation der Ministerien. Eine A33-Nord hätte für die B68 in Osnabrück kaum Effekte, auf lediglich 9 Prozent wird das Entlastungspotenzial geschätzt. Die aber darin enthaltenen 120 Fahrten Schwerlastverkehr, die das Unfallrisiko in der Stadt erheblich erhöhen, könnten auch heute schon ohne verkehrliche Probleme über die bestehenden Autobahnen 1 und 30 abgewickelt werden.

Wir fordern die Minister Scheuer und Althusmann daher auf, die B68 so schnell wie möglich aus der Stadt Osnabrück auf die umliegenden Autobahnen 1 und 30 zu verlegen und ein Durchfahrtverbot für den Schwerlastverkehr anzuordnen, um Radfahrende und zu Fuß Gehende zu schützen und Menschenleben zu retten. Ein Autobahnbau darf nicht mit der Sicherheit von Verkehrsteilnehmer*innen erpresst werden!

Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Osnabrück

Unterstützt von:

www.iswaf.de

NABU Osnabrück e.V.

Aktionszentrum 3. Welt

Fridays For Future Osnabrück

Stadtbahn-Initiative Osnabrück

Kreisverband Osnabrück des ökologisch-orientierten Verkehrsclubs Deutschland (VCD e.V.)

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News

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Why people sign

  • 6 days ago

    Weniger Verkehr

  • 9 days ago

    Ich würde gern mit dem Rad zur Arbeit in die Innenstadt fahren. Auch unser Sohn könnte zu seinem Gymnasium öfters radeln. Dies unterlassen wir jedoch, da uns die Befahrung der Bremer Str. bis ins Stadtzentrum extrem unsicher ist.

  • Not public Osnabrück

    on 02 May 2021

    Es ist als Radfahrer so gefährlich auf den kleinen Fahrstreifen so nah an den Autos zu fahren. Viele Autofahrer halten den Überholabstand von 1,50m am Rad nicht ein und können es auch nicht, da die Straße so dicht auf beiden Fahrstreifen befahren ist. Mit Kindern dieses Straße zu passieren ist reiner Selbstmord! Sie sind zu klein, als dass sie von den Autofahrern rechtzeitig gesehen werden können und das Tempo an dieser Straße ist zu hoch, als dass rechtzeitig reagiert werden könnte, sollte ein Rad doch mal ausscheren, weil etwas auf dem Radfahrstreifen liegt!

  • on 29 Apr 2021

    Ich bin gebürtiger Osnabrücker und für eine gleichberechtigte Teilnahme am Verkehr. Radfahrer sollten auch sicher fahren können.

  • Not public Osnabrück

    on 28 Apr 2021

    Sehr gefährliche Fahrsitutationen in der Stadt.

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