Wegen Umbau plant die Stadtverwaltung den Schulbetrieb der Paul-Gerhardt-Schule an die rund 6 km entfernte Overbergschule in Eschendorf auszulagern. Dies lehnen die Eltern der Schüler aus verschiedensten Gründen kategorisch ab.

Mit mind. 9 Bussen täglich, etwa eineinhalb Jahre lang, sollen die über 200 Schüler hin-und zurück gebracht werden. Die Busse sollen morgens an vier verschiedenen Stationen um jeweils 07:30 Uhr abfahren, die bislang noch nicht klar sind oder benannt wurden. Wo sollen z.B. diese sicheren Haltestellen sein, wo auch Fahrräder und Roller von so vielen Kindern stehen können? Eine Ankunft in Eschendorf ist hier um 07:50 Uhr geplant. Haben auch wirklich alle Kinder den Bus pünktlich erreicht?

Zurück soll jeweis ein Bus um 11:30 Uhr, um 12:30 Uhr, um 13:15 Uhr, um 15:00 Uhr und um 16:30 Uhr fahren. Dieser fährt dann alle Haltestellen so ab, wie die Kinder eingestiegen sind. Ein sehr langer Tag für die Kinder. Die Schulwegeverordnung gibt vor, dass der Schulweg der Grundschulkinder pro Tag nicht länger als eine Stunde beträgt. Dies ist bei dem Weg gar nicht möglich. Der Weg zu den Haltestellen und zurück darf an der Stelle nicht vergessen werden. Rund 250.000 Euro soll der Transfer angeblich für den Zeitraum kosten. Die Overberschule muss außerdem zur Instandsetzung renoviert werden und wurde von der Verwaltung auf 50.000€ bis 60.000€ geschätzt. Der Umbau selbst wird mit rund vier Millionen Euro kalkuliert, der Neubau am Standort Wieteschstraße würde laut Herrn Gausmann fünfeinhalb Millionen kosten.

Es gab bereits ein Elterninformationsabend, der bewiesen hat, dass all die wichtigen Fragen wie z.B. zum zeitlichen Ablauf des Umbaus und zum geplanten Busverkehr, selbst durch die Verwaltung gar nicht bis nur sehr schwammig beantwortet werden konnten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Elterninformationsveranstaltung hatten außerdem den Eindruck, dass alle Kosten, die mit der Verlagerung entstehen "schön gerechnet" wurden und die Kosten, die aus Alternativvorschlägen der Elternschaft resultierten, mit unrealistisch hohen Kosten belegt wurden.

Die Stadtverwaltung stellte diese Lösung als Alternativlos dar. Es gibt aus Sicht der Elternschaft gute Alternativansätze. Alle dieser Alternativen, außer des Bustransfers, kommen für die Elternschaft in Betracht, denn auch uns ist sehr an einem zeitnahen Umbau gelegen. Jeder aus der Elternschaft sieht den Renovierungs- und Umbaubedarf.

Die möglichen Alternativen:

1.) Ein Schulzentrum am Emslandstadion errichten. Möglich, wenn die Elsa- Brändström-Realschule sich nicht am aktuellen Standort erweitert, sondern am ohnehin angedachten neuen Standort am Emsland-Stadion neu errichtet wird. Bis zur Fertigstellung bleiben die Kinder in der Schule.

2.) Sollte nur die Elsa-Brändström-Realschule den Standort an das Emsland Stadion verlagern, könnten die PGS-Schüler für die Zeit ihres Umbaus in die "Elsa" ziehen.

3.) Unterbringung Schulcontainer am z.B. Emsladstadion.

Problematiken auf einen Blick:

  • Das Kind hat einen sehr langen Schulweg.
  • Eltern sind nicht oder nicht immer mobil und möchten nicht, dass das Kind im Falle einer Erkrankung allein mit dem Taxi zurückkommen muss.
  • Sind die Wege zu den Haltestellen sicher? Wo werden Fahrräder und Roller geparkt?- Wie ist der Ein- und Ausstieg geregelt?
  • Ist das Kind wirklich im Bus oder in der Schule angekommen? Wer kontrolliert das?
  • Ist das Kind an der richtigen Haltestelle ausgestiegen?
  • Wo und bis wann ist das Kind krank zu melden?

Erstklässler dürften damit völlig überfordert sein. Die dritt- und vor allem Viertklässler sind um Ihre Selbstständigkeit betrogen, die an dieser Schule groß geschrieben wird. Ein sicherer Umgang mit dem Rad im Straßenverkehr, ist für viele Kinder nun im Hinblick auf den Schulweg für die weiterführende Schule nicht mehr möglich.

Begründung

Auch für die weiteren Schulen, die im Rahmen der Grundschuloffensive umgebaut werden, werden alsbald Pläne benötigt. Wir geben zu bedenken, dass eine überlegte Planung, die die künftigen Schulbaumaßnahmen betrifft, derzeit nicht vorliegt.

Der Bustransfer stellt eine weitere Belastung für unsere Umwelt dar und sollte ebenfalls bedacht werden.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Schulpflegschaft Paul-Gerhardt-Schule aus Rheine
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Pro

Ich finde man sollte Steuergelder in höchstem Maße sinnvoll und nachhaltig einsetzen. Es gibt keinen übergeordneten Masterplan, der zum Inhalt hätte wie die vielen Rheinenser Schulen optimal, mit Nutzung von Synergie-Effekten, umzubauen sind. Darüber hinaus stellt sich die Frage warum die Eltern in dieser Frage nicht gehört werden und an einem Bustransfer festgealten wird, den die Elternschaft nicht möchte. Der Umbau ist nötig, aber nicht auf dem Rücken der Kinder. Warum sollte hier dann keine ortsnahe Beschulung möglich sein? darauf hat die Stadtverwaltung keine vernünftige Antwort!

Contra

Ich finde die Diskussion ist nicht ehrlich. Ich bin auch der Meinung, dass der Bustransfer keine gute Lösung ist. Die von den Eltern vorgeschlagenen Alternativen sorgen nur für eine Verlagerung des Problems in die Zukunft. Der Neubau eines Schulzentrums würde Jahre mit Planung und Umsetzung in Anspruch nehmen.Vielleicht sogar mehr als vier Jahre? Ich behaupte, dass die hier engagierten Eltern das Problem verschleppen möchten, bis ihre Kinder die Schule nicht mehr besuchen.Das sollte den Unterstützern ehrlich gesagt werden. Der Umbau ist jetzt nötig!

Warum Menschen unterschreiben

  • vor 20 Std.

    weil meine Kinder auf diese Schule gehen sollen. Eins ab Sommer 2019, das andere später.

  • Mirko Caspary Wuppertal

    vor 2 Tagen

    ich bin dafür das mann die Paul Gerhardt Grundschule Rheine Umbauen sollte und das schnell.

  • vor 7 Tagen

    Es betrifft eine befreundete Familie.

  • vor 8 Tagen

    Ich glaube, dass diese Form der Belastung bei so jungen Kindern auf jeden Fall vermieden werden sollte. Ein so langer Schulweg sollte nach genauer Prüfung aller Alternativen der letzte Ausweg sein.

  • vor 8 Tagen

    Meine Tochter geht auf diese Schule.

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