Wirtschaft

Perspektive für den Chemiestandort Lülsdorf: Zeit für Niederkassel zu handeln!

Petition richtet sich an
Die Lokalpolitik der Stadt Niederkassel
2.371 Unterstützende
79% erreicht 3.000 für Sammelziel
  1. Gestartet 01.12.2021
  2. Sammlung noch > 5 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

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Nach der Ankündigung von Evonik, sich vom Standort in Niederkassel zurückzuziehen, kann das Aus des Standortes nun vollends nicht mehr als theoretisches Konstrukt oder taktisches Vorgehen gewertet werden. Es ist für die Beschäftigten und ihre Familien eine reale Bedrohung und kann für die Kommune Niederkassel zum finanziellen Desaster werden.

Jetzt ist der späteste Zeitpunkt gekommen, sich als lokale Politiker*innen, Parteien und Fraktionen für die Interessen der Kommune einzusetzen und möglichen interessierten Investor*innen aus der chemischen Industrie zu zeigen, dass Niederkassel zum Chemiestandort Lülsdorf steht.

Daher fordern wir als Vertreter*innen der Arbeitnehmer*inneninteressen ein echtes, öffentliches Bekenntnis der Lokalpolitik zum Chemiestandort Lülsdorf.

Begründung

Über 100 Jahre Tradition verbinden die Stadt Niederkassel mit dem Chemiestandort Lülsdorf. Nach dem angekündigten Rückzug der Evonik vom Standort, steht nun für Niederkassel viel auf dem Spiel:

Mehr als 500 Beschäftigte brauchen dringend eine Perspektive für ihre Arbeitsplätze. Die dort arbeitenden Fachkräfte treibt dabei nicht nur die Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes um, sondern auch die Sorge um gleichwertige Beschäftigungsmöglichkeiten im Anschluss. Denn in der chemischen Industrie gewährleisten Regelungen, die durch Betriebsrat und IG BCE verhandelt wurden, nicht nur faire Arbeitsbedingungen und tarifliche Bezahlungen, sondern auch qualifizierte Ausbildungen und hohe Sicherheitsstandards. Diese ermöglichen den Beschäftigten ein gutes Leben in und um Niederkassel und bieten Ausbildungsperspektiven für junge Menschen in der Region.

Eine Standortschließung wäre für Niederkassel nicht nur mit dem Verlust hunderter gut bezahlter Arbeitsplätze, sondern auch einer extremen Schwächung der Kommune durch drastisch sinkende Gewerbesteuereinnahmen verbunden. Noch deutlicher als sonst schon, hat sich nämlich während der anhaltenden Covid-19-Pandemie gezeigt, wie stark die Kommune auf die stabilen Einnahmen angewiesen ist. Während andere Branchen und Betriebe leider sehr stark gelitten haben und dies noch tun, hat der Chemiestandort Lülsdorf mit seinen Beschäftigten weiterhin produzieren und so zu einem großen Anteil der Gewerbesteuereinnahmen der Kommune beitragen können.

Auch der lokale Handel, Vereine und Schulen profitieren an vielen Stellen direkt und indirekt vom Chemiestandort Lülsdorf. So haben sich Arbeitgeber und Beschäftigte immer wieder bei Aktionen oder Themen in der Stadtgesellschaft eingebracht und unterstützt.

Es ist nun an der Zeit, den Beschäftigten etwas zurückzugeben:

Daher fordern wir die Menschen, Vereine, Institutionen und Unternehmen in und um Niederkassel auf, sich solidarisch mit den Beschäftigten zu zeigen und diese Petition zu unterzeichnen.

Es steht viel auf dem Spiel – nicht nur für die Beschäftigten und ihre Familien, sondern auch für ganz Niederkassel und die Region.

Erstunterzeichner*innen sind folgende Personen:

Stellv. aus Mitbestimmung und Gewerkschaft:

Karin Erhard, Vorstandsmitglied der IG BCE und Aufsichtsrätin bei Evonik – Frank Löllgen, Landesbezirksleiter der IG BCE Nordrhein und Aufsichtsrat bei Evonik – Armando Dente, Bezirksleiter der IG BCE Köln-Bonn – Michele Agusta, Betriebsratsvorsitzender – Georg Klier, stellv. Betriebsratsvorsitzender – Lars Pera, Vorsitzender der IG BCE Vertrauensleute Evonik Lülsdorf – Rainer Müller, BR-Vorsitzender Ineos Köln und Vorsitzender des Bezirksvorstandes IG BCE Köln-Bonn

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, IG BCE Köln-Bonn aus Köln
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Neuigkeiten

Es geht um die Zukunft der chemischen Industrie im Rheinland und um unsere gemeinsame Verantwortung zum Erhalt wertvoller und nachhaltiger Industriearbeitsplätze für die nächsten Generationen. Die Solidarität betrifft beide Seiten des Rheins und bedarf keiner sichtbaren Brücke. Ich stehe ein für nachhaltige Arbeitsplätze und den wertvollen Beitrag die die chemische Industrie jeden Tag als wertvoller Partner für die Menschen leistet.

Noch kein CONTRA Argument.

Warum Menschen unterschreiben

vor 18 Std.

Unterstützung der Industrie, Erhalt vom Arbeistplätzen

vor 2 Tagen

Familienangehörige arbeiten im Werk Lülsdorf, regionale Werke stärken ist mir grundsätzlich wichtig

vor 3 Tagen

Niederkassel verliert ein wichtiges Unternehmen, dass für Beschäftigung und Arbeitsplätze in der Kommune sorgt. Das kann, das darf nicht passieren. Es betrifft im schlimmsten Fall 500 Familien, die kein Einkommen mehr haben. Woher soll man kurzfristig eine passende Arbeit mit gleichwertiger Bezahlung bekommen ?

vor 3 Tagen

wegen der Arbeitsplätze, der Gewerbesteuereinnahmen.
Niederkassel entwickelt sich zur Schlafstadt für Köln und Bonn ohne Menschen die zusammen arbeiten und wohnen.

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