Schultoiletten - Ein Albtraum in Frankfurt...
Wir, die Schülerinnen und Schüler an Frankfurter Schulen und unsere Eltern fordern: Ausreichend viele, saubere und sanierte Toiletten in jeder Schule!

Es ist der Dauerbrenner an allen Frankfurter Schulen:

  • zu wenige Toiletten

  • stinkende, verdreckte, veraltete und kaputte Toiletten

  • schlecht gereinigte Toiletten

  • keine Seife = keine Hygiene

Unzählige Kinder verkneifen sich bewusst den Toilettengang während ihres Schultages, weil sie sich schlichtweg zu sehr ekeln. Manche trinken den ganzen Schultag nichts, um auf keinen Fall die Toilette nutzen zu müssen. Diese Kinder können sich in Folge des Flüssigkeitsmangels nicht richtig auf den Unterricht konzentrieren, sie bekommen oft Kopfschmerzen und sind erschöpft.

Wir fordern:

  • Reinigungskräfte vor Ort (sog. Präsenzkräfte) oder häufigere Reinigung über den ganzen Tag verteilt, um wenigstens ein Mindestmaß an Sauberkeit zu gewährleisten.

  • Anpassung der Reinigungszeiten an die tatsächlichen schulischen Öffnungszeiten, die über die zugrunde liegenden Annahme (8.00-13.00 Uhr) oft weit hinausgehen

  • Erhöhung der Anzahl der Toiletten entsprechend der höheren Anzahl an Schülerinnen und Schülern

  • bedarfsgerechte Toilettenräume (z.B. im Rahmen der Inklusion)

  • bessere Qualität der Reinigungsleistung

  • regelmäßige Überprüfung und turnusmäßige Sanierung aller sanitären Anlagen in Schulen (inklusive der Wände, Böden und Rohre)

  • Sicherstellung einer Ausstattung aller Schultoiletten mit Warmwasser, Seife und Handtüchern o.ä.

Obrazloženje

Aus Erfahrung wissen wir, und weiß auch die Stadt Frankfurt, dass Reinigungskräfte vor Ort die Situation in Toiletten nachhaltig verbessern, Vandalismus vorbeugen und langfristig sogar Geld sparen. Wir alle sehen auf den Autobahntoiletten die erfolgreiche Anwendung eines solchen “Präsenzmodells”. Der Besuch der nächstgelegenen Schultoilette ermöglicht allen potenziellen Nutzern, selbst denjenigen älterer Jahrgänge, eine Zeitreise zurück in die eigene Schulzeit – so selten werden Schultoiletten in Frankfurt saniert! Doch das muss ein Ende haben, damit die vielen vorhandenen und überzeugenden Konzepte zur Sauberhaltung der Toiletten im Zusammenwirken mit den Schülerinnen und Schülern tatsächlich auch eine Chance haben und langfristig wirken können. Denn wir alle wissen: Ist der Dreck erst einmal da, dauert es nicht lange bis daraus mehr wird...

Seit 2015 verspricht die Stadt, dass Schulen eine Wahl haben sollen zwischen Reinigungskräften vor Ort oder einer häufigeren Reinigung ihrer Toiletten. Diese Wahlmöglichkeit sollte eigentlich schon seit dem Jahreswechsel 2016/17 immer bei der Vergabe neuer Verträge an Reinigungsfirmen berücksichtigt werden. Dies ist aber bis heute - Mitte Dezember 2017 - nicht der Fall. Damit sich nun endlich etwas bewegt, haben wir Eltern und Schülerinnen und Schüler der Frankfurter Schulen uns zusammen getan, und wir werden nicht aufhören, das Thema auf der Tagesordnung zu halten. Vielleicht verbessert sich dann auch endlich die Qualität der Reinigungsleistung selbst.

Seit 1. November 2017 ist nicht mehr das Stadtschulamt, sondern das neue Amt für Bau und Immobilien (ABI) für die Schultoiletten zuständig. Am 20. Januar 2018 wird sich der Leiter des neuen Amtes, Dr. Michael Simon im Rahmen einer Podiumsdiskussion den Fragen aus den Schulgemeinden stellen. Um auch ihm die Dringlichkeit dieser Angelegenheit deutlich zu machen, brauchen wir Ihre Unterstützung!

Bitte unterschreiben Sie diese Petition und leiten diese auch in Ihre Schulgemeinde weiter.

Im Jahr 2018 werden wir alles daran setzen, um nach Jahren des steten Protestes gegen die unhaltbaren und teilweise gesundheitsgefährdenden Zustände endlich saubere Toiletten für alle Schülerinnen und Schüler in Frankfurt zu erreichen!

Video 1 "Die Tasche": www.youtube.com/watch?v=6rU9CFQHph8

Video 2 "Täglich grüßt das Murmeltier": www.youtube.com/watch?v=HS9JnrETEpw

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Erst wenn Schultoiletten so neu, sauber und gut designed sind, wie die Toiletten in staatlichen Museen, Theatern und Behörden, erst dann werden Steuergelder altersgerecht verteilt!

Protiv

Als Hausmeister von einer Schule erlebt man viel aber diese Petition ist völliger Quatsch. Schon in der Grundschule werden Fäkalien an die Wände geschmiert oder auf den Boden und Ecken gepinkelt. Die Klorollen werden in die Toiletten gestopft und mit der Bürste noch richtig nachgedrückt, dass alles überschwemmt wird. Es ist leider so, dass 10 % Mist bauen und 90 % darunter leiden müssen nur sollten die Eltern sich mal Gedanken darüber machen, wo das ganze Geld ständig herkommen soll um z.B. Verstopfungen beseitigen zu lassen oder Sonderreinigung zu beauftragen. Das ist halt Erziehungssache.