Petition richtet sich an:
Innenminister | Innenministerkonferenz (& Bundestag)
Sehr geehrte Bundesregierung,
Sehr geehrter Innenminister de Maizière,
Sehr geehrte Innenminister der Bundesländer,
Wir fordern Sie, als Innenminister de Maizière sowie die Innenminister der Bundesländer auf, die Verwaltungsvorschriften dahingehend zu verändern, dass Privatpersonen in Deutschland Bürgerkriegsflüchtlinge zu Hause aufnehmen können und der Staat weiter für den Unterhalt und die Gesundheitsversorgung aufkommt.
Wie es Herr Patzelt (CDU MdB) jüngst erwähnte, wenn gerade einmal 0,1 % der deutschen Bevölkerung Flüchtlinge zu Hause unterbringen, könnte man die Lage von 80.000 Menschen sehr stark verändern. Mit 120.000 Unterschriften zeigen wir, dass es diese 0,1 % gibt (dann 0,15 %), die bereit sind, unsere Mitmenschen bei sich aufzunehmen!
Begründung
Erst einmal auch mit der Frage: bin ich bereit, Bürgerkriegsflüchtlinge bei mir wohnen zu lassen? Ja!
Falls Sie auch bereit sind, sollte die Begründung Ihnen helfen als Art "Leuchtturm" weiter zu agieren und Menschen zu ermuntern, zu ermutigen - jedoch nicht zu bedrängen. Jeder sollte sich Gedanken machen, und nach der Abwägung Pro/Contra für sich persönlich entscheiden!
Im Moment werden die Flüchtlinge von den Bundesländern vielfach in Sammelunterkünften untergebracht und unterliegen der menschenunwürdigen Residenzpflicht. Zwar ist es in einigen Bundesländern möglich, mit Billigung der Ausländerbehörden, Flüchtlinge aufzunehmen, aber dann tragen die Bürger, die eine Unterkunft bereitstellen, die gesamte Verantwortung, inklusive der Krankenbehandlung. Der Staat schafft nach Kräften annehmbare Quartiere, aber eben auch mit einer gewissen Hilflosigkeit. Wenn der Druck noch größer wird, werden wir vielleicht noch mehr Lagerhallen und Turnhallen ausräumen, um Platz zu schaffen.
Wir wollen die Menschen ermuntern, sie einladen und niemanden zwingen. Außerdem kann die Aufnahme von anderen Menschen auch die eigene Lebensqualität steigern. Das ist eine Bereicherung, in einer Fremdsprache zu kommunizieren und anderen Mentalitäten zu begegnen. Wenn eine alte Dame allein in ihrer Villa wohnt, narzisstisch ihre eigene Einsamkeit und Not beweint, kann es doch eigentlich nichts besseres geben, als Kinderlachen um sich herum zu hören.