Die Unterzeichner fordern den RAT DER STADT WERL auf, bei den Planungen für einen Lebensmittelmarkt in Büderich den Standort Fritz-Tönnies-Weg zu bevorzugen.

Begründung

Nach der Schließung des Edeka-Marktes in der Ortsmitte fehlt in Büderich der Nahversorger. Mit einem Neubau am neuen Kreisverkehr der K18n blieben wesentliche wichtige Standortfaktoren unerfüllt. Für Büdericher Bürger ohne Auto kann an diesem Standort von „Nahversorgung“ keine Rede sein. Gerade älteren Bürgern wäre es kaum möglich, den Markt zu erreichen. Viele andere würden unnötige Wege mit dem Pkw bestreiten. Den Standort „Turflon“ fußläufig zu erreichen wäre nur über den – unbeleuchteten! - Rad- und Gehweg entlang der Budberger Straße möglich. An der Mühlen- und an der Schlesienstraße fehlen die Gehwege. Das Argument der besseren Verkehrsanbindung am Kreisverkehr ist schon deshalb zu vernachlässigen, als sich beide Standorte nur wenige hundert Meter voneinander entfernt befinden und der Standort Fritz-Tönnies-Weg ein geringeres Verkehrsaufkommen erwarten ließe, eben weil viele Büdericher den Markt hier zu Fuß erreichen könnten. Die Verkehrsströme, die aus Richtung Norden bis zum Fritz-Tönnies-Weg über die Budberger Straße kämen, müssen bei den Überlegungen dem Verkehr gegenübergestellt werden, der aus Richtung Büderich bis zum von der Verwaltung favorisierten „Turflon“-Standort fließen würde. Angesichts der Einschätzung eines Gutachters, keiner der beiden Standorte gefährde einen bestehenden Lebensmittelmarkt im Werler Westen, ist aus Sicht der Unterzeichner in erster Linie die fußläufige Erreichbarkeit für die Standortwahl entscheidend. Die bessere Verkehrsanbindung des Standorts „Turflon“ wäre dabei paradoxerweise insbesondere aus dem Werler Westen kommend gegeben. Mit einem Neubau am Fritz-Tönnies-Weg würde darüber hinaus ein Ort geschaffen, der in seiner Funktion als Dorftreffpunkt dem ehemaligen Poggel-Markt nachfolgen würde. Auch das ist gerade für die älteren Bewohner Büderichs ein wichtiger Aspekt und in seiner sozialen Bedeutung nicht zu unterschätzen. Anzuführen ist auch die Möglichkeit, durch die hier entstehenden Stellplätze die angespannte Parksituation bei Veranstaltungen in der benachbarten Kuniberthalle verbessern zu können.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kathrin und Andree Bastert aus Werl
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  • Am Donnerstag, 24. Januar, um 19 Uhr lädt die Stadt Werl zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema "Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes in Werl-Büderich" in die Kuniberthalle ein.

    Neben Vertretern von Stadt und Politik wird sich dort auch der Gutachter den Fragen und Argumenten stellen.

    Wir hoffen auf viele Teilnehmer, schon um zu dokumentieren, dass eine Diskussion über den zweiten Standort in Büderich gewollt ist!

    Wir freuen uns, viele der Petitions-Unterstützer dort zu sehen!

  • Die Zeichnungsfrist läuft ab! Nur noch am Samstag kann die Petition online gezeichnet werden. Die meisten in den Geschäften ausliegenden Listen haben wir heute eingesammelt: bei Gabys Hair Dream kann auch am Samstagvormittag noch eigenhändig unterschrieben werden!

  • www.werl.de/rathaus/planenundbauen/stadtplanung/2012-11-26_BBE_Auswirkungsanalyse_Werl_Buederich.pdf

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