Wir, das 4. Semester des Masterstudiengangs Fernsehjournalismus, wenden uns an unser Dekanat der Hochschule Hannover mit folgender Forderung:

Behalten Sie Gabriela Jaskulla als Dozentin! Sie ist eine der besten Dozenten an unserer Fakultät. In unserem Studiengang ist sie zudem die einzige weibliche Dozentin. In den für einige von uns letzten vier Jahren hat sie uns immer aufs Neue gefordert, uns mit unserem Berufsfeld auseinander zu setzen, uns neue Gedanken mit auf den Weg gegeben und uns so in unserem Studium immer wieder geistig weiter gebracht. Ihre Seminargestaltung war immer abwechslungsreich, kreativ, strukturiert und fair. Zudem hatte sie auch außerhalb der Lehrtätigkeit immer einen sensiblen Blick für unser Wohlergehen.

Ihren Posten zu streichen wäre ein Fehler und ein großer Verlust für die Fakultät 3 der Hochschule Hannover.

Begründung

Diese Petition richtet sich in erster Linie an alle aktuellen und ehemaligen Studierenden und an alle Beschäftigten der Hochschule Hannover, die mit uns der Meinung sind, dass Prof. Jaskulla eine unentbehrliche Lehrkraft für die journalistischen Studiengänge ist.

Seit 2009 ist Prof. Jaskulla ein fester Bestandteil der Hochschule Hannover. Bitte sorgen Sie dafür, dass dies auch in Zukunft noch so ist!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Studierende der Hochschule Hannover aus Hannover
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Folgende Nachricht von Frau Jaskulla ist für alle Unterstützer dieser Petition:

    Liebe Studentinnen und Studenten,

    Sie haben mich in den vergangenen Monaten mit einer Online-Petition unterstützt, die mein Verbleiben an der Hochschule Hannover sichern sollte. Nun werde ich die Hochschule trotzdem zum 31.08.2017 verlassen. Wie das ?!? Hat Ihre Petition nichts genützt? Doch, hat sie. Zunächst einmal hat es mich tief berührt und meiner Absicht gestärkt, an meinem Beruf festzuhalten und mich, womöglich noch mehr als bisher, als "Ihre" Dozentin zu verstehen, als jemand also, der sich in erster Linie den Studierenden verpflichtet fühlt und Reiz und Verantwortung aus dem Dialog mit Ihnen bezieht. Zum anderen muss nun auch anderen Lehrenden und der Fakultätsleitung klar sein, dass es sich bei Ihnen keineswegs um die oft gescholtene, passive "Masse" der Generation Y handelt, sondern um junge Leute, die sich wehren, wenn es sein muss, die solidarisch und loyal handeln können.

    Dennoch kann ich nicht bleiben. Denn: Es gab auch nach Ihrer Petition keine Perspektive für mich. Zwar hätte ich ein weiteres Semester, vielleicht sogar zwei vertreten können - aber nur, weil zwei Kollegen ihre festen Stellen vorübergehend reduzieren wollten. Das Berufungsverfahren, das mir zugesagt worden war und dessentwegen ich vier Jahre „nebenbei“ mit einer Promotion verbracht habe, kommt einstweilen nicht zustande.
    Deshalb habe ich mich schweren Herzens entschlossen, an einer benachbarten Fachhochschule in Hannover vor Anker zu gehen. Da Sie mich kennen, werden Sie wissen, wie schwer mir das fällt – und wie sehr mich die Aussicht freut, mit einigen von Ihnen auch weiterhin in Kontakt zu bleiben.

    Ich danke Ihnen also sehr herzlich für Ihr Engagement. Die Unterschriften unter der Petition und die zahlreichen Emails, die Herrn Fischer und mich zusätzlich erreicht haben, werden mich durch die schweren Tage tragen.

    Und noch was: Einige von Ihnen waren erschrocken, dass so ein erfahrenes journalistisches Schlachtross wie ich plötzlich wieder vor Lebensunsicherheiten steht. Ja, das ist so. Und ich bin sogar ganz zufrieden damit. Doch! So kann ich Ihnen glaubhaft versichern, dass das Journalistenleben in der Tat nie Sicherheit verspricht. Aber ich kann Ihnen auch sagen: Es lohnt sich. Und es macht verdammt viel Spaß. Zumindest mit solchen Studierenden wie Ihnen. Liebe Leute: Danke!

    Hannover/Berlin den 06.08.2017
    Gez. Gabriela Jaskulla

    PS: Wenn irgendwo der Schuh drückt und ich helfen – oder mich über glänzende Abschlüsse mitfreuen kann, lassen Sie es mich bitte wissen!

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.