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Bild zur Petition mit dem Thema: Recht auf Arbeit, Bleiberechtsnetzwerke zur Arbeitsmarktintegration erhalten! Recht auf Arbeit, Bleiberechtsnetzwerke zur Arbeitsmarktintegration erhalten!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Ursula von der Leyen, Bundesministerin für ...
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Minderheitenschutz mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 2.073 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Recht auf Arbeit, Bleiberechtsnetzwerke zur Arbeitsmarktintegration erhalten!

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Ende 2013 läuft das Bundesprogramm ESF "Arbeitsmarktliche Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge" aus. Es ist vom Europäischen Sozialfonds und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert (siehe www.esf.de/portal/generator/15172/bleiberecht__2__gesamt.html). Das Bundesamt für Arbeit und Soziales (Fr. von der Leyen) will im neuen ESF-Förderzeitraum das Programm nicht weiter fortführen. Damit fällt die Zielgruppe der Flüchtlinge aus allen ESF-Bundesprogrammen heraus. Wir fordern die Arbeitsministerin und die Beauftragte für Integration auf, sich für ein neues Programm einzusetzen, welches die Unterstützung von Flüchtlingen und Bleibeberechtigten in den Arbeitsmarkt zusagt und weiter fördert. Weiter fordern wir die Zielgruppe der Flüchtlinge in der aktiven Arbeitsmarktpolitik zu berücksichtigen!

Begründung:

Das Programm hat in jedem Bundesland verschiedene Netzwerke. Die Bleiberechtsnetzwerke in den verschiedenen Bundesländern bilden wichtige Brücken zwischen der Flüchtlings- und der Migrationsberatung. Das Programm unterstützt die Teilnehmer bei dem Zugang zum Arbeitsmarkt, bei der Anerkennung von ausländischen Bildungsabschlüssen und Zeugnissen und der weiteren Qualifizierung (beispielsweise ESF/BAMF Sprachkurse). Sehr erfolgreich konnten bereits mit rund 48,9% knapp die Hälfte aller Teilnehmenden in Beschäftigung auf dem 1. Arbeitsmarkt bzw. in eine Ausbildung vermittelt werden! Doch damit ist jetzt Schluss, da das Programm nicht weiter gefördert werden soll. Die wichtige Arbeit, die durch das Projekt möglich geworden ist, scheint vom Bundesministerium noch nicht erkannt worden zu sein. Flüchtlinge haben bei ihrer Ankunft in Deutschland viele Hindernisse zu bewältigen: Arbeitsverbote, Vorrangigkeitsprüfungen, Residenzpflichten und viele andere Auflagen, die eine Integration in den Arbeitsmarkt erschweren. Hinzu kommt der unsichere Aufenthalt in der Bundesrepublik. Das Programm "Arbeitsmarktliche Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge" unterstützt die Betroffenen bei der Bewältigung dieser Hindernisse und leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Teilnehmer und für die deutsche Gesellschaft. Es ist in seiner Form einzigartig, da es auf die Arbeitsmarktliche Integration einer speziellen Gruppe zielt und in einer globalen Welt Menschen vernetzt und zur (beruflichen) Zusammenarbeit befähigt. Arbeit und Ausbildung sind wichtige Ziele für die Flüchtlinge und Bleibeberechtigten. Sie sind das Tor für die soziale Anerkennung und Integration. Mit dem Menschenrecht auf Arbeit kommt der Forderung ein humanitärer Stellenwert zu. Das Recht auf Arbeit und die damit verbundene Unterstützung ist besonders für marginalisierte Personen wie Flüchtlinge und Bleibeberechtigte wichtig!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Darmstadt, 29.03.2013 (aktiv bis 28.05.2013)


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