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Bild zur Petition mit dem Thema: Recht auf Räume für spontane Open Air Partys Recht auf Räume für spontane Open Air Partys
  • Von: Open Air Cologne e.V.
  • An: Oberbürgermeisterin Frau Henriette Reker ...
  • Region: Köln mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 268 Tage verbleibend
  • 955 Unterstützende
    659 in Köln
    13% erreicht von
    5.000  für Quorum  (?)

Recht auf Räume für spontane Open Air Partys

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Unsere Veranstaltungen gehören zum Lebensgefühl der Metropole Köln. Sie machen unsere Stadt lebenswert.

Mit unseren Forderungen in 7. Punkten wollen wir eine Feierkultur schaffen, die ein gedeihliches und respektvolles Miteinander aller Bürger garantiert. Unsere Forderungen lauten:

  1. Die Stadt Köln stellt, Analog zu Sport-, Schrebergartenanlagen, Campingplätzen oder anderen Orten für Freizeit und Erholung, in den Kölner Stadtbezirken Orte für ganztägige, nichtkommerzielle Feier-, Musik-, Kultur- und Tanzveranstaltungen für bis zu 300 Personen bereit.

  2. Zur Ermittlung geeigneter Ort arbeiten Verwaltung und Initiativen / Gruppen zusammen. Dies schließt auch die entsprechende Änderung von Flächennutzungsplänen oder Bebauungsplänen ein.

Diese Orte sollen den Bedürfnissen des Lärmschutzes, der Sicherheit, der Entsorgung und des Zugangs gerecht werden.

  1. Um eine geeignete Infrastruktur und den Erhalt der Anlagen zu gewährleisten, können diese Orte von Vereinen und Initiativen, analog zu Sport- oder anderen Freizeitvereinen, betrieben und betreut werden.

  2. Soweit Orte nicht von Vereinen oder Initiativen verwaltet werden, bietet die Stadt Köln ein unbürokratisches Schnellgenehmigungsverfahren (24 Stunden) für Orte an, wie dies z.B. in Berlin und Halle und anderen Städten schon heute möglich ist.

  3. Die Vereine bzw. veranstaltenden Gruppen, Initiativen oder Privatpersonen (Veranstalter) verpflichten sich, die Veranstaltung sicher und ohne Belästigung für die Umgebung durchzuführen und die Orte sauber zu halten.

Sie nutzen dazu auch vorhandene städtische Infrastruktur nach Bedarf (gegen Gebühr) oder stellen diese selbst zur Verfügung.

  1. Ein wirtschaftlicher Betrieb erfolgt nur dort, wo entsprechende Vereine die Anlagen betreuen. Dies geschieht im Rahmen des Vereinsrechts und unter Wahrung des Gewerbe- und Ordnungsrechts.

  2. Alle Orte sollen Raum für Aufklärung und Information bieten, z.B. in Zusammenarbeit mit sozialen Diensten, Institutionen, Vereinen und anderen Einrichtungen der Vor- und Fürsorge.

Begründung:

In Köln, wie in vielen anderen Städten, hat sich in den vergangenen Jahren das Phänomen der Open Air Partys entwickelt. Menschen wollen feiern und tanzen bis zum Sonnenaufgang, dazu die Natur genießen und sich wohlfühlen.

In Köln gibt es derzeit schätzungsweise 50 nichtkommerzielle Kollektive und lose Gruppen, die Open Air Partys mit Herzblut für die Musik organisieren. Leider ist es so, daß sehr viele Veranstaltungen ohne Genehmigung erfolgen (müssen). Und einige von Ihnen münden in vermeidbare Polizei- und Ordnungsamtsseinsätze.

Und es gibt einige wenige "schwarze Schafe", welche Müllberge hinterlassen, andere, die keine Rücksicht auf das Ruhebedürfnis anderer Menschen nehmen. Erscheinungen, die man von anderen Veranstaltungen ebenso kennt: "Im Karneval ist alles erlaubt! Volltrunken, laut grölend, mit furchtbarer Musik rumlaufen wie ein Clown verkleidet die Stadt zu müllen, das ist Kultur…" ist häufig als Kritik zu lesen.

Dies darf aber nicht dazu führen, diese Veranstaltungen und alle Veranstalter zu diskriminieren und Open Air Veranstaltungen abzulehnen. Deshalb demonstrieren wir für unsere zwei Kernforderungen:

Die Stadt möge Plätze mit der Möglichkeit der Beschallung über 0 Uhr hinaus für nichtkommerzielle Tanz-/Musik- oder Kulturveranstaltungen bereitstellen.

Sofern diese Orte nicht in Sebstverantwortung z.b. durch Vereine betreut werden, sollte dies einhergehen mit einem 24h Schnellgenehmigungsverfahren, wie es z.B. in der Stadt Halle angewandt wird. Damit Veranstalter ihre Veranstaltungen wetterabhängig durchführen können.

Wir sehen akuten Handlungsbedarf, daß die Stadt Köln, der Rat und die Verwaltung sich mit unserem Anliegen befasst.

Freizeit und Kultur spielen sich nicht nur in der Oper, am Tanzbrunnen und in Clubs ab. Sie muss auch unter der Südbrücke, im Gewerbegebiet des Fühlinger Sees oder am Rheinufer möglich sein. Und sie sollte, wie dies bei Sport- oder anderen Kulturveranstaltungen möglich ist, auch ohne kommerziellen Betrieb möglich sein.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 20.06.2017 (aktiv bis 19.06.2018)


Debatte zur Petition

PRO: Wie soll eine Stadt kreativ, geistig und multikulturell wachsen, wenn man jungen und alten Künstlern jeglicher Art, Räume und Flächen entzieht um sich kreativ auszuleben, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und gemeinsam friedlich zu feiern!? Ohne ...

CONTRA: Ich lebe hier sozusagen in der Natur und mit der Natur. Leider artet das Freizeitverhalten einiger weniger dermaßen aus, dass die Natur mit wummernden Bässen zugedröhnt und völlig vermüllt wird, was die Menschen vertreibt, die Ruhe in der Natur suchen. ...

CONTRA: Wie Tolerant ist diese Aussage: "Im Karneval ist alles erlaubt! Volltrunken, laut grölend, mit furchtbarer Musik rumlaufen wie ein Clown verkleidet die Stadt zu müllen, das ist Kultur…" Darf man da nicht auch behaupten: "Und es gibt einige wenige "schwarze ...

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Persönliche Gründe

Weil U&D Festivals die schönste und entspannteste Art wo und wie Menschen Stunden oder Tage friedlich zusammen feiern ist...

Das Ausüben und Spotane Ausleben von Kunst ist in einer Leistungsgesellschaft durchaus teil einer Kultur die Weltweit am Friedlichen miteinander Interessiert ist und dazu braucht es öffentliche Plätze um das umzusetzen und möglich zu machen.

Weil sie notwendig ist!

Weil jeder das Recht haben sollte eine spontane Feier im Freien organisieren zu dürfen

>>> Zu den Kommentaren


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  • Kathrin Petermann Köln vor 2 Tagen
  • Till Ole Schmidt Köln vor 2 Tagen
  • Moritz Schüten Köln vor 3 Tagen
  • Georgia E. Nürnberg am 14.09.2017
  • Nicht öffentlich Troisdorf am 13.09.2017
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  • Nicht öffentlich Porta Westfalica am 12.09.2017
  • Schulz m. Elsdorf am 12.09.2017
  • Mike N. Rendsburg am 12.09.2017
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Petitionsverlauf

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Unterstützer Betroffenheit