• Von: Open Air Cologne e.V.
  • An: Stadt Köln, die Oberbürgermeisterin Frau ...
  • Region: Köln mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 93 Tage verbleibend
  • 620 Unterstützer
    337 in Köln
    5% erreicht von
    6.700  für Quorum  (?)

Recht auf spontane Open Air Partys im Kölner Stadtgebiet

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Immer öfter werden kleine Spontan-Raves in Parks frühzeitig aufgelöst und aufgrund von Müll und Lärm in eine kriminelle Ecke gestellt. Dabei leisten Free Open Airs einen wichtigen, innovativen und niederschwelligen kulturellen Beitrag.

"Das Bedürfnis, umsonst und draußen zu feiern, ist enorm groß bei Jugendlichen und jung Gebliebenen. Eine Stadt wie Köln, für die Kultur so groß geschrieben wird, sollte sich flexibel auf diesen Anspruch einstellen können," sagt Initiator der Initiative Open Air Cologne, der Kölner Party-Veranstalter Zafer Caliskan.

Unter dem Motto "Rave clean & Save Green" treten wir für das Recht auf spontane Open Air Partys im Kölner Stadtgebiet und die Bereitstellung geeigneter Orte durch die Stadt Köln ein.

Begründung:

Ziel unserer Forderungen in 8. Punkten ist ein gedeihliches und respektvolles Miteinander aller Bürger.

Unsere Vorschläge lauten:

1. Die Stadt Köln stellt in den Kölner Stadtbezirken Außenzonen für ganztägige Feier- , Musik-, Kultur- und Tanzveranstaltungen bereit.

Zusammen mit der Initiative ermitteln die Experten der Verwaltung geeignete Orte, die den Bedürfnissen des Lärmschutzes, der Sicherheit, der Entsorgung und des Zugangs gerecht werden. Dies schließt auch die entsprechende Änderung von Flächennutzungsplänen oder Bebauungsplänen ein.

2. Die Stadt Köln erstellt an den Orten entsprechende Infrastruktur zur Verfügung.
Dies umfasst u.a. Stromversorgung, Wasser- und Abwasseranschlüsse, Müllentsorgung, Schallschutz.

Solange dies noch nicht gegeben ist, sorgt der Veranstalter für die entsprechende Infrastruktur und Versorgung.

3. Die Stadt Köln bietet ein unbürokratisches Schnellgenehmigungsverfahren (24 Stunden), wie dies z.B. in Berlin und Halle schon heute möglich ist.

Da z.B. Freiluftpartys oft erst kurzzeitig durchgeführt werden können (Wetter), sollte ein vereinfachtes Verfahren (Online) angeboten werden.

4. Die veranstaltenden Gruppen, Initiativen oder Privatpersonen (Veranstalter) verpflichten sich, die Veranstaltung sicher und ohne Belästigung für die Umgebung durchzuführen und den Ort sauber zu hinterlassen.
Sie nutzen dazu die vorhandene Infrastruktur nach Bedarf (gegen Gebühr) oder stellen diese selbst zur Verfügung.

Die Haftung für die Durchführung obliegt einer Person oder dem verantwortlichen Vertreter einer Gruppe/Initiative.

5. Die Kosten hierfür können die Veranstalter über eine Spende/Beitrag der Teilnehmenden oder durch den Verkauf von Getränken decken.

Die Schnellgenehmigung enthält dazu auch auf Wunsch eine entsprechende gaststättenrechtliche Genehmigung.

Zusätzlich soll ein Betrag („Kultureuro“) gespendet oder erhoben werden.
Hieraus wird die Aufrechterhaltung der Infrastruktur und der Unterhalt der Orte gefördert.

6. In Zusammenarbeit mit Drogenberatung, AIDS-Hilfe, sozialen Diensten und anderen Einrichtungen der Vor- und Fürsorge bieten die Veranstaltungen Raum für Aufklärung und Information.

Zugleich bieten sie eine Entlastung von Stadträumen, wo der Interessenausgleich zwischen Wohnumgebung und Feierkultur ungleich schwieriger ist (Stichwort Brüsseler Platz).

7. Die Nutzung durch Gruppen, Initiativen oder Personen hat Vorrang.
Gewerbliche Nutzungen sind möglich, wo eine private oder Gruppen-Nutzung nicht erfolgt.
Sie unterliegen erweiterten Konditionen.

8. Ein Vertreter der Initiative und der veranstaltenden Privatpersonen, Gruppen, Initiativen bilden zusammen mit Vertretern der Stadt einen Schiedsausschuss. Dieser tritt auf Bedarf bei Beschwerden und bei Konflikten zu einem Schiedsverfahren zusammen.
Rechtsverstöße bleiben hiervon unberührt.

Weitere Informationen und Kontakt unter:

www.facebook.com/groups/536199406565858/

open-air.cologne

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 07.09.2016 (aktiv bis 06.03.2017)


Debatte zur Petition

PRO: Das Phänomen der Draußen Parties gibt es in Köln schon lange.. Es geht darum Plätze zu schaffen, wo Musik auch nach 0 Uhr auf legale Art und Weise betriben werden kann ohne gleichzeitig Anwohner zu belästigen. Schätzungsweise 50 verschiedene Kollektive ...

PRO: der Veranstalter bekommt alles - "The Winner Takes it ALL" - und der Steuerzahler muss blechen, wenn er an Drogen und Alk nichts verdient - aber die Infrastruktur und die Aufräumarbeiten bezahlen muß.

CONTRA: Was aus spontan werden kann/geworden ist, weiß noch jeder, der hier unterzeichnet?

>>> Zur Debatte


Warum Unterstützer unterschreiben

Mir ist wichtig das diese Petition erfolgreich ist, weil ich denke das auf diese Art viele Menschen friedlich zusammen kommen können.

Weil spontane open airs Menschen zusammenbringen...Freude wird gemeinsam zelebriert mit guter Musik, spontan, zufrieden!

Weil ich selber gerne auf open airs im Sommer spontan gehe.

Weil ich es schade finde dass sowas verboten ist, wenn sich doch alle sehr freundlich und respektvoll mensch und natur gegenüber verhält. Ausserdem will ich im sommer nicht unbedingt die ganze Nacht in einer dunklen disko sondern mit netten menschen ...

Jeder hat ein Recht darauf in freier Natur eine Party zu veranstalten. Warum einige davon ausgeschlossen werden sollen kann ich nicht begreifen.

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  • Jester R. Köln vor 8 Tagen
  • Ben B. Breitscheid am 24.11.2016
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  • David S. Kerpen am 23.11.2016
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  • Nicht öffentlich Brühl am 23.11.2016
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Petitionsverlauf

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