1 Unterschriften
Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen
Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Der Grund, diese Petition in Leben zu rufen ist, dass ich finde, dass die geschiedenen Väter sich oftmals kein normales Leben mehr leisten können. Zumindest mit einem Standardgehalt von bis zu etwa 1.500,-€ Netto.
Die Düsseldorfer Tabelle sieht hier je nach Alter, Anzahl der Kinder und des Nettoverdienstes unterschiedliche Unterhaltszahlungen vor. Gehen wir mal von einem Kind im Alter von 6 Jahren und einem Nettoverdienst von 1.450,-€ aus. So ergibt sich ein Unterhaltsbetrag von 291,-€ monatlich. Wenn wir das nun von dem Nettoverdienst abziehen kommen wir auf ein verbleibendes Nettoeinkommen von 1.159,-€.
Von diesem Geld muss man sich nun eine Wohnung bezahlen, die Düsseldorfer Tabelle sieht hier eine Warmmiete von 400,-€ einschließlich der Umlagen vor. Nun die große Frage, wo findet man eine Wohnung in dieser Preisklasse ohne 500km täglich zur Arbeit zu fahren?
Ich möchte mit dieser Petition erreichen, dass über die Unterhaltsverpflichtungen vom Gesetzgeber her für mehr Gleichberechtigung für die Väter zu sorgen. Es kann nicht sein, dass ein geschiedener Vater das Kind vom Prinzip her alleine finanziert und die Mutter sich an den Kosten, zumindest bei Wirtschaftlicher Haushaltung, nicht beteiligen muss.
Denn zu den oben genannten 291,-€ Unterhaltszahlung kommen noch 184,-€ Kindergeld hinzu, das macht zusammen unterm Strich 475,-€ im Monat für ein Kind das gerade mal 6 Jahre alt ist. Ein Hartz IV Empfänger hat diesen Betrag nicht im Monat zur Verfügung. Auch der Vater, der Unterhalt bezahlt hat weniger zum ausgeben.
1.450,-€ - 291,-€ Unterhalt - 30,-€ Telefon (Festnetz) - 55,-€ Stromkosten - 19,-€ GEZ - 30,-€ Mobiltelefon - ??,-€ Fahrtkosten zur Arbeit - ??,-€ Steuern und Versicherung PKW
1.025,-€ ohne die Miete und Benzin einzurechnen
Gehen wir nun von einer Miete im Schnitt von 500,-€ aus, bleiben hiervon nur noch 525,-€ übrig um den Lebensunterhalt, die Steuern und Versicherung des PKW zu decken (denn oftmals wird ein PKW benötigt um das Kind regelmäßig abzuholen und bringen zu können) und für die Fahrtkosten zum Arbeitsplatz.
Und genau hier MUSS sich einiges ändern, denn die Unterhaltsleistung muss gerechter geteilt werden um den Vätern auch nach der Ehe noch ein Leben in Würde zu ermöglichen.
Das ganze Land spricht immer von Gleichberechtigung, aber wenn es ums bezahlen geht, da endet die Gleichberechtigung schlagartig!!!
Begründung
Es muss eine Aufteilung der Unterhaltsleistung auf beide Elternteile zu gleichen Teilen erreicht werden. Viele Väter können sich nach der Ehe kein normales Leben mehr leisten und haben in vielen Fällen weniger Geld im Monat zur Verfügung als ein Hartz IV Empfänger.
Das ganze Land spricht immer von Gleichberechtigung, aber wenn es ums bezahlen geht, da endet die Gleichberechtigung schlagartig.
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
09.12.2014
Sammlung endet:
08.03.2015
Region:
Deutschland
Kategorie:
Familie