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Bild zur Petition mit dem Thema: Reduzierung des Flugaufkommens und des damit verbundenen Lärmpegels am Flughafen Hamburg! Reduzierung des Flugaufkommens und des damit verbundenen Lärmpegels am Flughafen Hamburg!
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Hamburgische Bürgerschaft
  • Region: Hamburg mehr
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Die Petition wurde vom Petenten zurückgezogen bzw. wird nicht weiter verfolgt
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 57 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Reduzierung des Flugaufkommens und des damit verbundenen Lärmpegels am Flughafen Hamburg!

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Der Flugverkehr und damit die Lärmbelästigung nehmen generell immer mehr zu.

In Hamburg-Ohlstedt, das immerhin fast 10 km vom Flughafen Hamburg entfernt liegt, muss man zum Teil minütlich einen nicht unbeträchtlichen Fluglärm von z.T. sehr tieffliegenden Flugzeugen hinnehmen.

Das ist nicht verwunderlich, sieht man sich einmal den Flugroutenplan der Deutschen Flugsicherung an (1), aus dem ersichtlich wird, dass direkt hier drüber ein Knotenpunkt verschiedener Flugrouten liegt.

Und dabei ist Hamburg-Ohlstedt bzw. sind die ganzen Walddörfer ein boomendes und seit jeher ausgemachtes Wohngebiet.

Der Satz "Generell erarbeitet die Deutsche Flugsicherung (DFS) im gesetzlichen Auftrag Verfahren und Maßnahmen, um die Lärmbelästigung zu senken. Sie legt ebenfalls verbindliche Flugrouten fest, die unter Lärm- und Sicherheitsaspekten optimiert sind." (2) trifft hier nicht zu.

Deshalb fordern wir:

• eine Reduzierung (3) der Flüge, die über das Gebiet der Walddörfer geleitet werden.

Generell fordern wir die Einschränkung des Flugverkehrs am Hamburger Flughafen und über dem Hamburger und angrenzendem Luftraum, auf jeden Fall aber verstärkte Bemühungen zum Lärmschutz über Wohngebieten.

Deshalb fordern wir weiterhin:

• eine Reduzierung von An- und Abflügen am Flughafen Hamburg, am ehesten durchsetzbar, durch hohe Starte- und Landeentgelde. • eine deutliche Reduzierung an Flügen an Sonn- und Feiertagen.
• Die Einführung einer Lärmobergrenze, sowie einer verbindlichen Obergrenze an max. Flugverkehrsdichte.

Begründung:

Warum sollten Sie unterschreiben?

• Es gibt erhöhte Start- und Landeentgelte, aber nur für bestimmte Zeiten, würden diese ausgeweitet, könnte das zu einem Rückgang der An- und Abflüge am Hamburger Flughafen führen. • Grundsätzlich gibt es für die Abwicklung des Flugverkehrs keine Einschränkungen für Wochenende bzw. Feiertage und keine Lärmobergrenzen für Fluglärm (4). Wäre dies beides der Fall, könnte dies ein Instrument für die „Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) ,Amt für Immissionsschutz und Betriebe (IB) ,Abteilung Lärmbekämpfung/ Fluglärmschutzbeauftragte“ sein, die bei Verstößen Sanktionen verhängen müsste, so wie sie es jetzt nur in den Stunden von 23-6 Uhr handhaben kann (5). Somit hätte der Bürger ein stärkeres Mittel an der Hand sich zu wehren.

• Sie haben ein Recht auf körperlichen Unversehrtheit (nach Art. 2 Abs. 2 GG) und diesen können Sie mit dem Begriff der "Gesundheit" gleichsetzen, wie ihn die Weltgesundheitsorga­nisation (WHO) definiert hat. Fluglärm­folgen sind daher wegen Auswirkungen auf das körperliche, aber auch geistige und soziale Wohlbefindens zu bekämpfen (6).

Quellen und Erläuterungen:

(1) www.airport.de/de/u_umwelt_planung_von_abflugrouten.html (2) Aussage eines Mitarbeiters des Flughafen Hamburgs (3) Bewusst wird hier von "Reduzierung" und nicht "Verlagerung" gesprochen, denn sonst wären immer andere Menschen die Leidtragenden! (4) Aussagen der Bürgerschaft Hamburg auf eine "kleine Anfrage bzgl. Fluglärmschutz im Alstertal ernst nehmen" -> www.baw-fluglaerm.de/index.php/antraege-an-die-politik.html (5) www.hamburg.de/nachtfluege/ (6) www.baw-fluglaerm.de/index.php/rechtliches.html

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Hamburg, 30.06.2014 (aktiv bis 29.09.2014)


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