Region: Heidelberg
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REFUGEES WELCOME - auch im PHV HEIDELBERG! KEINE Verlegung in die WOLFSGÄRTEN!

Petition is directed to
Gemeinderat Heidelberg
548 Supporters 440 in Heidelberg
28% from 1.600 for quorum
  1. Launched 13/05/2020
  2. Collection yet 6 weeks
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Liebe Gemeinderätinnen und Gemeinderäte in Heidelberg,

AM 18. JUNI SOLL der Gemeinderat eine Entscheidung fällen.

WIR BITTEN SIE:

  • ÜBERPRÜFEN SIE die funktionalen und gestalterischen Möglichkeiten und geben Sie einer Stadtplanung eine Chance, die ein Ankunftszentrum im PHV baulich integriert und für die soziale Integration im Stadtteil sorgt! Das wäre ein LEUCHTTURM-PROJEKT im Sinne der WILLKOMMENSKULTUR und der Forderung, „Unterschiede und Vielfalt“ zuzulassen (IBA-Magazin Nr. 3, Mai 2020).

  • SETZEN SIE SICH DAFÜR EIN, dass landwirtschaftlich genutzte Flächen nicht versiegelt werden.

  • WAGEN SIE eine solidarische und ökologische Stadtplanung!

WIR WOLLEN NICHT, dass Menschen auf der Flucht in ein ghettohaftes Areal am Rande der Stadt gesperrt werden, von Lärm und Abgasen umgeben, eingepfercht zwischen Autobahnen und Bahngleisen: bit.ly/2yTjK3U

DIESE MENSCHEN kommen aus Kriegs- und Krisengebieten, sie sind meist traumatisiert und sie suchen bei uns Schutz und eine Lebensperspektive.

DIE GEFLÜCHTETEN halten sich derzeit durchschnittlich 6-8 Wochen im Ankunftszentrum des Landes Baden-Württemberg in Patrick-Henry-Village (PHV) in Heidelberg auf - viele länger, manche bis zu einem Jahr!

Die augenblickliche Corona-Krise zeigt uns, welche dramatischen Folgen enge Unterbringung hat: eine im Notfall anzuordnende Quarantäne unter Polizeiüberwachung kann zu schweren Trigger-Effekten führen - also zur Verschlechterung der psychischen Lage traumatisierter Menschen (Bundesarbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V. in der FR vom 4.5.2020, S. 4).

Reason

Es wird argumentiert, das Ankunftszentrum könne nicht im neuen Stadtteil PHV stehen, weil der neue Stadtteil dann nicht entwickelt werden könne. Bitte lesen Sie dazu unser ausführliches ARGUMENTATIONSPAPIER: bit.ly/3buUDBR

DAS HEUTIGE AREAL im PHV hat 42 ha. DAS GEPLANTE AREAL in den Wolfsgärten hat 8 ha. Das sind 20% der bisherigen Fläche!

Welche Folgen hat diese Einengung? Wird es genügend Platz für die Kinderbetreuung geben? Genügend Platz für Freizeitaktivitäten? Wo gibt es Räume, um gemeinsam Deutsch zu lernen oder Raum für Seelsorge?

Wir meinen: DER BESTE SCHUTZ für die Geflüchteten ist die bauliche und soziale Integration im Stadtteil! In diesem Sinne schützen wir die Synagogen in Mannheim und Heidelberg mit unseren Wohnungen, warum nicht auch ein Ankunftszentrum auf 10 % der Fläche des PHV - wo die Kinder gemeinsam auf den Spielplätzen des Stadtteils spielen, die Jugendlichen gemeinsam bolzen können.

UND SCHLIESSLICH: Die Wolfsgärten sind landwirtschaftlich hochwertige Ackerflächen mit fruchtbarem Boden. Dort wird Getreide angebaut. Dieser Boden sollte nicht versiegelt werden.

REFUGEES WELCOME – auch im PHV! KEIN ANKUNFTSZENTRUM in den WOLFSGÄRTEN !

Thank you for your support, Annette Schiffmann from Heidelberg
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News

DAs Gewann Wolfsgärten ist kein Wohngebiet. Die Lärmbelastung ist zu hoch, Mehr als 65 Dezibel entspricht mindestens der Dauerbeschallung durch einen Rasenmäher in 10 m Entfernung. Der Klimaschutzplan fordert hier keine Bebauung vorzunehmen. Getreide wird hier angebaut. Für Flüchtlinge wäre dies ein gesundheitsschädigendes Ghetto. Im PHV könnte das Zentrum baulich und sozial integriert sein, auf weniger Fläche als heute.

Zitat aus der Petition: "DIESE MENSCHEN kommen aus Kriegs- und Krisengebieten" - Wie der Quellenangabe zu entnehmen ist, sind sie erst nach Libyen ins Krisen-/Kriegsgebiet gereist, um von dort nach Europa zu gelangen. Oftmals kommen sie aus sicheren Staaten und flüchten nur, weil sie in ihrer Heimat keine Zukunft sehen und lieber ins Schlaraffenland Deutschland wollen.

Why people sign

  • 15 hours ago

    Das Areal im PHV ist wesentlich besser geeignet für Geflüchteten als das Areal in den Wolfsgärten. Außerdem sind sozialer Schutz und Integration der Geflüchteten im Stadtteil eher im PHV gewährleistet. Soziale Ausgrenzung und feindliche Überfälle auf Geflüchteten, die am Rande der Stadt wohnen, sind vorprogrammiert:

  • 16 hours ago

    Cause o care for humans

  • Alex Füller Heidelberg

    1 day ago

    Eine Unterbringung der Geflüchteten in den Wolfsgärten ist ein unfreundlicher, unsolidarischer, inhumaner Akt: Isolation, Lärm, Abgase, Enge, Lager, Haft.

  • Guido Wolf Heidelberg

    2 days ago

    Weil diese Verlagerung ich nicht gut finde auf diesem Gelände, auf dieser Örtlichkeit sollte Herr Dr. Würzner u. die Grünenstadträte , die auf einmal umgefallen sind vorab wohnen , bevor man fremde Leute auch nur ein paar Monate dort wohnen lässt, wir sind oft genug in dieser Gegend spazieren, zudem sollte dieses Geld momentan für wichtigere Institutionen verwendet werden, das wäre wichtiger. Eine Integration kann bei Ghettofeeling auf keinen fall statt finden. Aber hier versuchen doch gewisse Leute viel Geld zu verdienen u. Lorbeeren einheimsen.

  • 2 days ago

    Menschenwürdige Unterkunft der Flüchtlinge Gegen die Versiegelung von Ackerflächen

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