Unterstützen Sie die Online-Petition an die Deutsche Bundesregierung zur Freiheit der bedrängten Christin Asia Bibi und ihrer Familie sowie zur Abschaffung des Blasphemiegesetzes in Pakistan:

Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier,

Ihren Einsatz für Religionsfreiheit weltweit schätze ich sehr. Deshalb bitte ich Sie und die Bundesregierung:

  1. Alle diplomatischen Bemühungen gegenüber Pakistan zu unternehmen, damit Asia Bibi in Freiheit entlassen wird und mit ihrer Familie in Sicherheit leben kann.

  2. In politischen Gesprächen mit der Regierung Pakistans darauf hinzuwirken, dass das Blasphemiegesetz abgeschafft wird.


Die Unterschriften werden am 10. Dezember 2014, dem Tag der Menschenrechte, von missio Aachen an die Deutsche Bundesregierung in Person des Menschenrechtsbeauftragten in Berlin übergeben werden.

Unterstützen Sie die Unterschriftensammlung für Asia Bibi und werben Sie weitere Unterzeichner/innen - gerne auch in den sozialen Netzwerken unter dem Hashtag #freeasiabibi - herzlichen Dank.

Weitere Informationen und Vorlagen für Unterschriftenlisten finden Sie auf der Homepage des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio Aachen auf www.missio-hilft.de/freeasiabibi


ENGLISH VERSION

Tear down walls: Freedom for Asia Bibi

Please support the online petition to the German Government for the freedom of the persecuted Christian Asia Bibi and her family as well as for the abolition of the blasphemy law in Pakistan:

Dear Dr. Frank-Walter Steinmeier, Minister of Foreign Affairs,

I have great respect for your commitment to religious freedom worldwide. I therefore ask you and the German Government:

  1. To undertake all diplomatic efforts possible in your relations with Pakistan so that Asia Bibi can be released and live safely with her family.

  2. In political talks with the government of Pakistan to take steps to ensure that the blasphemy law is abolished.


On 10 December 2014, Human Rights Day, the signatures will be handed by missio Aachen to the Human Rights Officer of the German Government in Berlin.

Please support the collection of signatures for Asia Bibi and persuade others to sign - in social networks too under the hashtag #freeasiabibi. Thank you very much.

Further information and drafts for signature lists can be found on the homepage of the International Catholic Missionary Society missio Aachen at www.missio-hilft.de/freeasiabibi

Begründung

Die Christin Asia Bibi wurde vor fünf Jahren am 19. Juni 2009 in Pakistan nach einem Streit am Arbeitsplatz wegen des Vorwurfs der Gotteslästerung verhaftet und am 08. November 2010 zum Tode verurteilt. Grundlage dafür ist das sogenannte Blasphemiegesetz. Es wird in privaten, politischen und wirtschaftlichen Konflikten missbraucht, um gegenerische Parteien auszuschalten und Minderheiten einzuschüchtern. Von diesem Gesetzesmissbrauch sind Christen, Muslime, Hindu und andere gleichermaßen betroffen. Das Internationale Katholische Missionswerk missio in Aachen fordert die Abschaffung dieses Gesetzes. Unterstützen Sie diese Forderung!


Weitere Informationen zum Thema Blasphemiegesetz sowie zur missio-Kampagne zum Thema Religionsfreiheit ("Aktion Lebenszeichen") finden Sie auf der Homepage des Internationalen Katholischen Missionswerkes: www.missio-hilft.de/lebenszeichen


ENGLISH VERSION

Explanatory statement:

Five years ago on 19 June 2009 in Pakistan, the Christian Asia Bibi was arrested after an argument at work and accused of blasphemy. On 8 November 2010 she was sentenced to death. The legal basis for this is the so-called blasphemy law. It is misused in private, political and economic conflicts to eliminate opposing parties and intimidate minorities. Christians, Muslims, Hindus and others are all equally affected by this abuse of the law. The International Catholic Missionary Society missio in Aachen demands the abolition of this law. Please support this demand!


Further information on the theme of the blasphemy law as well as the missio campaign on the theme of religious freedom ("Aktion Lebenszeichen") can be found on the homepage of the International Catholic Missionary Society: www.missio-hilft.de/lebenszeichen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, missio Aachen aus Aachen
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  • "Wir begrüßen die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes in Pakistan, das Todesurteil von Asia Bibi wegen angeblicher Blasphemie auszusetzen und die Verhandlung neu aufzurollen", sagte Johannes Seibel, Pressesprecher des Internationalen Katholischen Missionswerkes missio in Aachen.

    Der Justiz in Pakistan gebühre Anerkennung für diese Entscheidung. Das sei allerdings auch nur eine erste Etappe auf dem Weg zur Freiheit für Asia Bibi, so Seibel weiter. „Jetzt braucht es alle Anstrengungen, damit Asia Bibi ein gerechtes neues Verfahren erhält“, erklärte Seibel. „Der Einsatz von 18.425 Unterstützern, die im vergangenen Jahr die missio-Petition für Asia Bibi unterschrieben haben, hat sich bisher im Verbund mit weiteren Petitionen weltweit gelohnt“, freute sich Seibel. Es dürften auch nicht die Anstrengungen nachlassen, sich gegen den Missbrauch der Blasphemiegesetze weltweit zu engagieren, unter dem Angehörige aller Religionen litten, so Seibel weiter. missio Aachen werde sich weiter in diesem Sinne einsetzen.

    Weitere Informationen dazu auf www.missio-hilft/freeasiabibi .

  • Die Deutsche Welle hat am 24. Februar 2015 mit dem Ehemann von Asia Bibi, Ashiq Masih, ein Interview geführt: Er setzt sich weiterhin für seine Frau ein, die 2010 in Pakistan wegen Blasphemie zum Tode verurteilt wurde. Er sprach mit der Deutschen Welle auch über sein Leben als Ausgegrenzter. In dem Interview bedankte er sich ausdrücklich auch bei den Unterzeichnern der missio-Petition für Asia Bibi vom vergangenen Jahr – und damit auch bei den Unterzeichnern der Petition auf openPetition.

    Hier der Link zu dem Interview:
    www.dw.de/asia-bibis-ehemann-k%C3%A4mpft-f%C3%BCr-seine-frau/a-18275947

  • In Pakistan findet derzeit eine Debatte statt, ob der Begriff der „religiösen Minderheit“ noch für Christen und Angehörige anderer Gruppen in dem mehrheitlich sunnitisch-islamischen Land benutzt werden sollte – oder der Begriff „nicht-muslimischer Bürger Pakistans“. Der katholischen Menschenrechtler Peter Jacob aus Pakistan plädiert für die Beibehaltung des Begriffs „religiöse Minderheit“. Mehr dazu können Sie im Blog www.bedraengte-christen.de lesen.

    Und ein Hinweis für alle, die sich engagieren wollen:
    Save the date: Was kann ich in Deutschland für bedrängte Christen weltweit tun? missio - Ideenworkshop "Religionsfreiheit lokal" mit Theophilus Bela am 12./ 13. Juni in Aachen

    Sie wollen sich nachhaltig für bedrängte Christen weltweit und das Menschenrecht auf Religionsfreiheit einsetzen? Sie wollen dafür Gleichgesinnte in ihren Pfarrgemeinden und Eine-Welt-Gruppen, in ihren Gebets-, Bekannten- und Freundeskreisen, in ihrem Verband, an Schulen oder Hochschulen gewinnen und gemeinsame Aktionen starten? Oder Sie sind schon aktiv? Dann unterstützt Sie missio gerne in Ihrem Einsatz.

    Wir laden Sie herzlich zu unserem Ideenworkshop "Religionsfreiheit lokal" am Freitag, 12. Juni, und Samstag, 13. Juni, im Hause missio nach Aachen ein. Dort können Sie sich mit Gleichgesinnten über lokales Engagement und Projekte für bedrängte Christen, Religionsfreiheit, Frieden, Versöhnung und den interreligiösen Dialog austauschen.

    missio-Gast Theophilus Bela berichtet aus weltkirchlicher Perspektive über den Einsatz für Religionsfreiheit. Theophilus Bela ist ein katholischer Menschenrechtler, der auch Protagonist der missio-„Aktion Lebenszeichen – Solidarität mit bedrängten Christen ist“. missio-Menschenrechts-Experten vermitteln Basisinformationen über die Lage der Religionsfreiheit und bedrängte Christen weltweit und stellen Arbeitshilfen und Aktionsmaterial von missio vor. Auf dem Programm steht auch ein gemeinsamer Gottesdienst.

    Informationen unter Telefon 0241/7507-285 oder per E-Mail: w.hilgers@missio.de.

Pro

Es kann und darf nicht sein, dass diese Frau hilflos dem religiösen Wahnsinn in Pakistan ausgesetzt bleibt. Europa ist dabei, hunderttausenden Moslems Schutz, Hilfe und freie Religionsausübung zu bieten und in Pakistan ist eine Frau, Mutter von vier Töchtern, seit 7 Jahren eingesperrt und mit dem Tode bedroht. Wieviele Moslems haben diese Petition schon unterstüzt?

Contra

Noch kein CONTRA Argument.