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Bild zur Petition mit dem Thema: Reservisten - Gleiche Bezahlung für wehrübende Reservisten und aktive Soldaten Reservisten - Gleiche Bezahlung für wehrübende Reservisten und aktive Soldaten
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 157 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

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Reservisten - Gleiche Bezahlung für wehrübende Reservisten und aktive Soldaten

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, daß wehrübende Reservisten die gleiche Bezahlung erhalten, wie aktive Soldaten.

Begründung:

Das Wehrsoldgesetz in der heutigen Form stammt im Großen und Ganzen noch aus der Zeit des kalten Krieges. Der Wehrsold damals war eher als Taschengeld anzusehen, da im Kriegsfalle jeder Soldat und Reservist freie Unterkunft und Verpflegung erhalten hätte, bzw. im Krieg gewesen wäre. Im Moment erhält ein wehrübender Reservist zwischen 9,41 Euro und 16,83 Euro Wehrsold PRO TAG (!). Wer nur die Mindestleistung bei der Unterhaltssicherung erhält, bekommt zwischen 19,- Euro und 53,- Euro pro Tag, je nach Dienstgrad und Anzahl der Kinder. Im Durchschnitt ergibt das zusammen also etwa 50,- Euro pro Tag. Bei einer Dienstzeit von acht Stunden ergibt das einen Stundenlohn von Euro 6,25. Bei einem Mannschaftsdienstgrad ohne Kinder kommt man nur noch auf 28,41 Euro PRO TAG, also 3,55 Euro pro Stunde. Bedenkt man jetzt noch, daß Wehrübungstage durchaus auch am Abend noch Tätigkeiten beinhalten, hat man leicht zwölf Stunden Dienst am Tag, der Stundenlohn beträgt nach obigem Beispiel dann noch 4,17 Euro bzw. 2,37 Euro. Diese Bezahlung ist menschenunwürdig und liegt weit unter jedem Mindestlohn. In Fachkreisen ist man sich auch schon lange darüber einig, daß es so nicht weitergehen kann. Nur tut sich bisher einfach NICHTS! Eine Reform des Wehrsoldgesetzes ist seit der Wiedervereinigung überfällig, spätestens aber seit dem Ende der Wehrpflicht. Reservisten leisten den gleichen Dienst, wie ihre aktiven Kameraden, manchmal sogar noch motivierter. Die Bezahlung sollte daher auch der Bezahlung der aktiven Kameraden entsprechen. Reservisten leisten Wehrübungen zusätzlich zu ihrem normalen Beruf und opfern daher in der Regel ihre Freizeit oder einen Teil ihres Familienlebens. Es ist daher nicht akzeptabel, daß Reservisten mit einem Hungerlohn abgespeist werden. Ich schlage vor, daß Reservisten auf Wehrübungen mindestens die gleiche Bezahlung erhalten müssen, wie ein aktiver Soldat in gleichem Dienstgrad und gleicher Dienststellung. Eine realistische Bezahlung führt auch dazu, daß FÄHIGE Reservisten sich für Wehrübungen bereitstellen. Denn wer erwartet, daß jemand für einen Stundenlohn von 3,- bis 6,- Euro arbeitet, der bekommt auch kein gutes Personal. Ein Arbeitgeber, der Jobs mit dieser Bezahlung anbietet, würde als Ausbeuter bezeichnet.

31.01.2012 (aktiv bis 15.03.2012)


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