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Bild zur Petition mit dem Thema: Rettet den Pfingstberg: kein privater Park für Springer Vorstand Döpfner auf 60.000qm Rettet den Pfingstberg: kein privater Park für Springer Vorstand Döpfner auf 60.000qm
Dialog
  • Von: Mareike Jagszent mehr
  • An: Springer-Vorstand Mathias Döpfner, Stadtverordnetenversammlung, ...
  • Region: Potsdam mehr
    Kategorie: Bürgerrechte mehr
  • Status: Petent ist im Dialog mit dem Petitionsempfänger
    Sprache: Deutsch
  • Im Dialog
  • 3.793 Unterstützende
    1.973 in Potsdam
    Quorum für Potsdam (1.900) erreicht.

Rettet den Pfingstberg: kein privater Park für Springer Vorstand Döpfner auf 60.000qm

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Rettet den barrierefreien Zugang zum Pfingstberg Unter dem Aushängeschild der Restaurierung hat die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten mit der Schirmherrschaft des Springer-Vorstandes Mathias Döpfner große Teile des Pfingstberges eingezäunt.

Der Park unter dem Belvedere auf dem Pfingstberg wurde bereits auf 60.000qm für die Öffentlichkeit gesperrt. Was bisher zugänglich war, wird nach den Baumaßnahmen nur noch zu festgelegten Zeiten begehbar sein. Weitere Begrenzungen sollen folgen. www.tagesspiegel.de/berlin/weltkulturerbe-pfingstberg-springer-chef-bricht-streit-in-potsdam-vom-zaun/10776702.html

Historische Parkteile sind längst durch Wildwuchs und Bäume überlagert. Die sogenannte „Sanierung“ der historischen Parkanlage ist ein fundamentaler Eingriff - Bäume und Menschen müssen im Interesse einzelner weichen.

Wir wollen keine Grenzzäune und keine weitere Parkanlage. Wir brauchen Bäume und Lebensraum.

Zu einer privaten Nutzung eines bisher öffentlichen Rückzugsraumes für Mensch und Tier sagen wir NEIN!

Wir fordern:

  1. Barrierefreiheit Lieber Herr Döpfner, Sie machen unzähligen Potsdamer_innen eine Freude, wenn das Gelände des Pfingstberges so bleibt. Keine Zäune, keine Abholzung des Wäldchens, kein zeitlich beschränkter Zugang! Entzückende Blausterne, dicke Bäume, Raum für Versteckspielen, Toben, Nachtspaziergänge - wir lieben unseren Pfingstberg so wie er jetzt ist.

  2. Dialog Lieber Oberbürgermeister Jann Jakobs, es genügt nicht über gefällte Tatsachen zu informieren. Tausende Potsamerinnen nutzen und lieben den Pfingstberg. Bei einschneidenden Ideen müssen Betroffene mitreden und denken. Potsdam wächst rasant - Holzfällungen, nicht endende Flächenversiegelungen, Enteignungen - viele Bürgerinnen sind verärgert, fühlen sich übergangen und resignieren! Eine lebenswerte, lebendige Stadt braucht was anderes. Nur MIT UNS können tragbare, kreative Lösungen gefunden werden.

  3. Lebensraum Lieber Stiftungsrat, die bestehenden Schlösser und Gärten sind eine unglaubliche Bereicherung und Augenweide. Wir brauchen aber auch „wilden“ Raum ohne Struktur und zeitliche Vorgaben. Raum wo Freigeist geboren wird. Der ehemalige Park ist längst von der Natur zurück erobert worden und stellt gelebte Kultur dar. Bitte nehmt uns nicht den Pfingstberg wie er jetzt ist, sondern erfreut euch, dass es für so vielen Menschen ein bereichernden Lebensraum darstellt.

Begründung:

Vor dem Hintergrund, dass in Potsdam sehr viel gebaut wird, ist diese Aktion besonders widersinnig. Sämtliche Brachflächen sind Gebäuden gewichen darunter unzählige private Villen für einzelne Besitzer mit unzugänglichen großräumigen Geländen. Der Pfingstberg stellt das letzte Gelände dar, dass noch offen ist und mit seinen Bäumen und Wiesen Lebensraum für viele Menschen und Tier bietet.

Wir brauchen Platz für unsere Kinder zum Toben und Raum zum Atmen und Sein und kein weiters eingezäuntes Privatgelände mit Parkordnung und zeitlich begrenztem Zugang.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Potsdam, 04.10.2014 (aktiv bis 03.12.2014)


Neuigkeiten

www.openpetition.de/petition/stellungnahme/rettet-den-pfingstberg-kein-privater-park-fuer-springer-vorstand-doepfner-auf-60-000qm

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Debatte zur Petition

PRO: Es geht hier sicherlich nicht um Neid. Herr Döpfner ist als Mäzen ja willkommen. Die Salamitaktik in puncto Informationspolitik der Stiftung wird angeprangert. Die PotdamerInnen sollten vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Der OB wurde auch zu spät ...

PRO: Die Vereinnahmung dieses öffentlichen Raumes durch Private gilt es zu verhindern. Den Pfingsberg für alle - zu allen Stunden!

CONTRA: Nun wollen wir doch mal den Pfingstberg in der Stadt lassen. Potsdam gibt es mehr als 1000 Jahre, alle Kinder die in dieser Stadt aufgewachsen sind haben bisher noch immer einen wunderbarten Plartz zum spielen gefunden. Nicht auf Strassen, sondern aus ...

CONTRA: Zuerst mal: 60.000m²: wo kommt dieses Zahl her? Ich glaue keiner Angabe, wenn ich keine nachprüfbaren Daten habe. 60.000m²=300m x 200m. Gefühlt ist das der komplette Pfingstberg. Kann ich nicht ganz glauben. Das Argument keine Abholzungen, keine Zäune.... ...

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