Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Es geht immer weiter, der Lockdown wird zum zigsten mal verlängert und ein Ende ist nicht in Sicht.
Lobenswert ist die Verlängerung der Kurzarbeiter-Zeit, aber was ist mit den Menschen, die statt in Kurzarbeit geschickt, entlassen wurden!?
Eine Verlängerung wie im Frühjahr 2020 wird mit keinem Wort erwähnt, meine Anfrage beim Kanzleramt wurde mit der Begründung "dass es Bundeskanzlerin Merkel aufgrund ihrer vielen Termine leider nicht möglich ist, Ihnen persönlich zu antworten." abgewimmelt und auf das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) verwiesen.
Dieses antwortete prompt:
"Die Corona-Pandemie stellt für den Arbeitsmarkt einen sehr großen, bisher in dieser Form nicht dagewesenen, Einschnitt dar.
§ 421d SGB III besagt, dass sich der Anspruch auf Arbeitslosengeld für Personen, deren Anspruch sich in der Zeit vom 1. Mai 2020 bis zum 31. Dezember 2020 auf einen Tag gemindert hat, einmalig um drei Monate verlängert.
Eine Verlängerung dieser Regelung sieht der Gesetzgeber derzeit nicht vor.
Mit Blick darauf, dass die Arbeitslosenversicherung bereits in vielen Bereichen erhebliche Beiträge zur Krisenbewältigung leistet, bitten wir um Ihr Verständnis dafür, dass die Mittel dieses Leistungssystems begrenzt sind. Auch weil die künftigen Leistungsverpflichtungen derzeit nur schwer abschätzbar sind, ist es nicht möglich, allen Erwartungen zu entsprechen."
Es betrifft somit tausende Menschen, die sich unschuldig in Ihrer Existenz bedroht sehen.
Helfen Sie endlich bitte diesen Menschen, und denken Sie auch daran, die Bezugszeit von ALG1 zu verlängern.
Begründung
Ich alleine habe gemerkt, dass ich keine Chance habe an die richtige Stelle vorzudringen. Aber wenn wir es gemeinsam versuchen, können wir eventuell was bewegen.
Bitte helft alle mit und helft den Menschen, die genauso leiden wie die Restaurant- und Ladenbesitzer.