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Bild zur Petition mit dem Thema: Rettet die Kolbhalle - Stoppt Kunst- und Kulturabbau in Köln Rettet die Kolbhalle - Stoppt Kunst- und Kulturabbau in Köln
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Stadt Köln
  • Region: Köln mehr
    Kategorie: Kultur mehr
  • Status: Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.
    Sprache: Deutsch
  • Gescheitert
  • 212 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Rettet die Kolbhalle - Stoppt Kunst- und Kulturabbau in Köln

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Mit Ihrer Unterschrift unterstuetzen Sie gelebte Kunst und interkulturelle Begegnung in Koeln. Gerade eine Stadt wie Koeln mit einem hohen Auslaenderanteil braucht einen Ort, an dem sich Menschen unterschiedlicher Kulturen begegnen und neue Wege der Kommunikation erproben können. Ein solcher Ort ist die Kolbhalle, die nun auf Grund eines offenkundigen Fehlurteils eines Kölner Richters, das noch nicht rechtskräftig ist, geschlossen werden soll. Wir sagen "Nein!", denn vor dem Obersten Landesgericht hat die Kolb Fabrik bereits gewonnen. Koelner Buerger haben der Kolb Fabrik vieles zu verdanken, da hier wichtige Integrations- und Kulturarbeit geleistet wird. Diese erfolgte stets unentgeldlich und aus reinem Idealismus. Kaempfen Sie mit uns und machen Sie sich stark fuer einen Ort der gelebten Kunst und der Begegnung der Kulturen in Köln. Die Kolb Fabrik Artist Community.

Begründung:

Die Stadt Köln verjagt Künstler, die für tausende Menschen freiwillige Integrations- und Kulturarbeit geleistet haben. Bürger sagen „Wir brauchen nicht noch mehr Wohnblöcke von anonymen Investoren! Köln braucht echte, gelebte Kunst und Begegnung zwischen den Kulturen!!!!“

Der Verein Wir Selbst e.V. kämpft seit 23 Jahren für Freiraum und Toleranz, leistet Integrationsarbeit durch gelebte Kunst und durch die Schaffung von Freiräumen für interkulturelle Begegnungen.

Eine kulturell affine Stadt wie Köln kann auf eine solchen Platz der Begegnung der Künste wie auch der Völker nicht verzichten.

Die Stadt Köln und ihre Menschen haben der Kolb Fabrik vieles zu verdanken. Die Räumung der Kolbhalle würde die Räumung einer internationalen Gemeinschaft bedeuten, denn seit Jahren findet auf dem Gelände Integrationsarbeit auf höchstem Niveau statt. Menschen aller Nationalitäten treffen in der Kolb Fabrik stets ein offenes non-kommerzielles Kulturprogramm an. Für alle Menschen, ob arm oder reich und egal von welcher Abstammung bietet sich ein reichhaltiger Platz der Begegnung.

Künstler aus Paris, London, Liverpool, Buenos Aires, Türkei, Togo, Ghana, Eritrea, Kongo u.v.m. gehören zu den regelmäßigen Gästen und Freunden des gemeinnützigen Vereines.

Die Kultur- und Integrationsarbeit die in der Kolb Fabrik Ehrenfeld statt findet, ist ein großer Verdienst für das Wohl und die Vielfalt unserer Stadt, weil sich hier die verschiedensten Kulturen begegnen und ein tolerantes, kommunikatives Miteinander entwickeln können.

Die Kolbfabrik Artist Community ist in Köln seit 23 Jahren eine bedeutende und geschichtsträchtige Institution für kulturelle Themen wie freie Kunst, Musik, Begegnung von Kulturen und alternativem Zusammenleben.

„Als außergewöhnlicher Schauplatz hat sich die Kolbhalle schon oftmals erwiesen.“ Die Kolb Fabrik zieht Künstler und Touristen aus der ganzen Welt an. Thomas Baumgärtel, der weltberühmte Bananensprayer, stellte zusammen mit den Gründern von City Leaks in Kooperation mit ArtRMX mehrere Male auf dem Gelände aus. Der Film “Sandmann” mit Goetz George so wie zahlreiche Folgen der Serie Tatort wurden auf dem Gelände produziert. Auch für die MMC Studios bot die Kolbhalle einen reichen Schauplatz für spannende, kulturell aufgeladene Szenen.

Auflösung einer interkulturellen Gemeinschaft? Nein !! Auf Keinen Fall!!

Dieser einzigartige Ort soll nun geräumt werden auf Grund einesoffenkundigen Fehlurteils, das noch nicht rechtskräftig ist.

Die Kunst wird verjagt. Sterilität verdrängt Vielfalt!??? Mit Ihrer Kraft nicht in Köln!!! Bisher wurde jede Gerichtsverhandlung für die Kolb Fabrik gewonnen. Die Stadt Köln hat das Gelände der Kolb Fabrik vor 23 Jahren speziell für die Bedürfnisse der Künstler modifiziert, doch hat sie ihnen seit 2000 des öfteren Steine in den Weg gelegt. Sie zeigte sich unkooperativ und hielt Zusagen oftmals nicht ein. Ein Kölner Richter widersetzte sich nun Berichten zu Folge den Beschlüssen des Oberlandesgerichtes. trotz Berufung gegen das Fehlurteil, will die Stadt nun räumen. Der Richter akzeptierte nicht den Wohnmietvertrag, deutete ihn um in einen Gewerbemietvertrag.

Nun soll die Halle geräumt und die darin enthaltene Kunst, die sich seit 23 Jahren dort angesammelt hat, zerstört werden.

Doch es geht hier nicht um ein Gebäude: Das soziale Gefüge und eine wirkliche Stätte der Begegnung zwischen den Nationen unserer Stadt wird hier massiv angetastet.

Die Kolbfabrik Artist Community bietet einen breiten Fundus an historischen Restaurationsobjekten und Filmrequisiten,u.a den älteste Zirkus Wagen Kölns Auch traditionelle Holzbauwagenkunst wird hier betrieben. Unter den Kunstobjekten und Installationen befinden sich u.a. einzigartige kinetische Kunstwerke.

Stark frequentierte Kunstveranstaltungen machten die Kolbfabrik stets zu einem fantastischen Ort: Das Labyrinth, Das Marsprojekt, Das Sommerbluttheater, Auftritte von Jazzlegenden Helge Schneider und Frank Köllges, sowie zahlreiche kostenlose Kunst- und Kulturveranstaltungen. Dieser Ort darf den Kölnern und ihren Gästen nicht weggenommen werden!!!

Dass diese ehrlichen und bescheidenen Künstler der Kolb Fabrik nun vertrieben werden sollen, ist unangemessen, bereichern sie doch unsere Stadt durch ihre Kunst, Gedanken und durch die Freiräume, die sie schaffen.

Wir brauchen nicht noch mehr Wohnblöcke von anonymen Investoren! Köln braucht echte, gelebte Kunst und Orte der Begegnung zwischen den Kulturen!!!!

Das Thema ist extrem relevant für den gesamten kulturellen Diskurs unserer Stadt.

Werden unsere Räte zulassen, dass erneut das Lebendige, Bunte, Bereichernde zu Gunsten kapitalistischer Ziele verbannt wird? Nein! Nicht mit Ihrer Hilfe.

Wenn wir dieses Thema zur Diskussion stellen, wird es gewiss viel Aufmerksamkeit erregen und die Öffentlichkeit dahingehend aktivieren, dass Lebensqualität in Köln sowohl mit gelebter Kunst und Kultur als auch mit einem friedlichen Miteina

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 05.03.2013 (aktiv bis 04.05.2013)


Debatte zur Petition

PRO: Kunst umgibt uns in vielen Erlebnissen und Gestaltungen. Bei meiner Besichtigung dieser wunderschönen Kolb-Halle und die darin aktiven unterschiedlichen künstlerischen Beschaffenheiten und Ausdrucksformen erheben alleine schon den Erhaltungsanspruch dieser ...

Noch kein CONTRA Argument.
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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer