Rettung des Kriegerdenkmales in Sedan anläßlich des 100sten Jubiläums 1914

Petent/in nicht öffentlich
Petition richtet sich an
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

3 Unterschriften

Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

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Petent hat die Petition nicht eingereicht/übergeben.

  1. Gestartet 2014
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog
  5. Gescheitert

Petition richtet sich an: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss

Die Bundesregierung wird hiermit aufgefordert, die Stiftung Deutsche Kriegsgräberfürsorge und die Stadt Sedan beim erhalt des deutschen Mahnmales für die Gefallenen des 1. Weltkrieges finanziell zu unterstützen.

Begründung

Mit dem zunehmend größer werdenden zeitlichen Abstand zum Ersten Weltkrieg nimmt die ehrende Erinnerung an die Gefallenen und Opfer unseres Volkes immer mehr ab. Der 100. Jahrestag des Kriegsausbruchs ist ein geeigneter Anlass, die von unseren Vorfahren erbrachten Opfer zu würdigen

Das Leid unserer Toten ist dem deutschen Staatsoberhaupt offenbar keinen Respekt, keine Erinnerung und kein Gedenken wert. Doch wir wollen und werden – ebenso wie dies unsere europäischen Nachbarn tun – um unsere damals gefallenen Soldaten und zivilen Opfer trauern und ihrer gedenken.

Deutsche Soldaten kämpften und starben von 1914 bis 1918 für ihr Vaterland. Frauen und Kinder ertrugen die Lasten des Kriegsalltags in der Heimat und bezahlten diese oftmals mit ihrem Leben. Die Erinnerung an diese Opfer des Ersten Weltkrieges als Bestandteil unserer historisch-kulturellen Identität muss auch in Deutschland wachgehalten werden.

Zur Restauration des oben genannten Monumentes fehlt der Stadt Sedan das Geld, das richtige Konzept und der Bundesregierung der politische Wille, ein deutsches Denkmal zu erhalten, an dem die deutschen Politiker selbst bislang wenig Interesse zeigten: Die Kosten dafür werden auf 20.000 bis 100.000 Euros geschätzt. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge konnte 1994 aber nur anbieten, bei der Entmoosung zu helfen. Auf eine erneute Anfrage der Stadtverwaltung schrieb die deutsche Botschaft am 29. März 1996 trocken, es sei nach Prüfung durch das Außenministerium "leider nicht möglich", dafür Geld zu bewilligen – und bedauerlicherweise habe die Botschaft auch keinen anderen Vorschlag. Alle Hilfegesuche "jenseits des Rheins", so schrieb der Bürgermeister noch letztes Jahr, seien wirkungslos geblieben und die Reaktionen "von Gleichgültigkeit geprägt".

Daher fordern wir die Bundesregierung auf, daß die Bundesregierung Mittel bereitstellt, das historische, von in und ausländischen Historikern als unersetzbar bezeichnete Mahnmahl, heute vom Abriß bedroht, zu sanieren, bzw sich an den Kosten zu beteiligen.

Schon der französische Staatsmann Charles de Gaulle mahnte einst: „Den Charakter eines Volkes erkennt man daran, wie es nach einem verlorenen Krieg mit seinen Soldaten umgeht.“

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 15.02.2014
Sammlung endet: 14.08.2014
Region: Deutschland
Kategorie: Kultur

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94 %
4.679 Unterschriften
165 Tage verbleibend
100 %
4.568 Unterschriften
130 Tage verbleibend

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