Der Rosensee und die zugehörige Flachwasserzone auf dem Gelände der ehemaligen Tongrube in Wiernsheim/Pinache soll aufgeschüttet und wieder zu Ackerland werden.

Der Versuch der Gemeinde und der Wienerberger AG als Pächter und ehemaligem Tongruben-Betreiber, das Gelände unter Naturschutz stellen zu lassen ist gescheitert. Gleiches gilt für den Versuch zumindest einen Teil des Geländers von den Eigentümern zu erwerben und somit vor der "Re-Kultivierung" zu bewahren.

Wir verlangen einen zeitlichen Aufschub für die Aufschüttung und in der Folge eine erneute Prüfung der Schutzwürdigkeit durch das Regierungspräsidium Karlsruhe als Höhere Naturschutzbehörde und ggf. das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (Landwirtschaftsministerium) als Oberste Naturschutzbehörde.

Die bisherige Entscheidung der zuständigen Behörden basiert auf einem einzelnen Gutachten. Dieses spricht sich ausdrücklich für den Erhalt des Biotops aus. Relevante Umweltorganisationen wie Nabu und OVBW, die in der Vergangenheit nicht eingebunden waren, haben ihre Unterstützung bei der Aktualisierung und Anreicherung des Datenmaterials hinsichtlich der ansässigen Tiere und Pflanzen angeboten.

Der zeitliche Aufschub ist darüberhinaus notwendig, um in weiterführenden Gesprächen mit den Flächeneigentümern doch noch mögliche Kompromisslösungen sowie ein generelles Nutzungskonzept für das Gelände zu erarbeiten.

Begründung

In der Heckengäu-Region finden sich praktisch keine nennenswerten Feuchtbiotope. Die Aufschüttung des Rosensees mit der angrenzenden Flachwasserzone würde für die Tier- und Pflanzenwelt einen schweren Verlust darstellen. Zahllose Spaziergänger, Radfahrer und Wanderer genießen regelmäßig den Blick auf das idyllische Areal.

Ein zukunftsfähiges Nutzungskonzept soll sowohl dem Naturschutz, dem Erholungsbedürfnis wie auch den Ansprüchen der Flächeneigentümer gerecht werden. Um dieses aber überhaupt erstellen zu können, bedarf es eines ausreichenden zeitlichen Aufschubes für mögliche "Re-Kultivierungsmaßnahmen".

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Rose-Marie Riedl aus Wiernsheim
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In unserer Gemeinde wurden in den letzten Jahren gewaltig viele Flächen zugebaut und versiegelt. Wir müssen der Natur Raum lassen. Wir müssen Flora und Fauna genügend Zeit geben, um den Raum zu nutzen und ihn nachhaltig zu renaturieren.

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