Wir warten auf Heimkehr Unterstützen Sie die Rückgabe der Potsdamer Götter dorthin, wo sie über 200 Jahre lang standen und für den sie geschaffen wurden: Auf die Attika des Potsdamer Stadtschlosses. Fordern Sie hiermit den Hausherrn und Präsidenten des brandenburgischen Landtags auf, den originalen und authentischen Figurenschmuck Landtages im Potsdamer Stadtschloss wieder nach Potsdam zu holen.

Das Potsdamer Stadtschloss bekrönte ursprünglich ein Zyklus von 76 Sandsteinfiguren, berühmte Liebespaare der antiken Mythologie. Viele davon überstanden rußgeschwärzt den Bombenangriff 1945 und wurden vor der Sprengung des Stadtschlosses 1960 abgenommen.

Acht der am besten erhaltenen lieh die Potsdamer Schlösserverwaltung 1966 an die Berliner Humboldt-Universität aus. Eine Entscheidung aus Not und Zufälligkeiten heraus. Nun will die Berliner Denkmalpflege diese Potsdamer Kunstwerke nicht wieder zurückgeben.

Bislang scheint sie sich damit durchzusetzen – die Potsdamer Originale drohen endgültig in Berlin zu bleiben.

Der gültige Leihvertrag von 1966 ist jedoch jederzeit kündbar. Die Figuren mit ihrer dramatischen Geschichte von Krieg und Exil bedürfen dringend einer Restaurierung. Wer würde sich in Berlin um sie kümmern?

Der Verein Potsdamer Stadtschloss e.V. übernimmt diese lebensrettende Gesundheitskur – er setzt seine Spenden aber nur hierfür ein, wenn die barocken Kunstwerke nach Hause zurück nach Potsdam kommen. Ohne diesen Figurenschmuck sind die Fassaden des Landtagsschlosses in Potsdam nicht vollendet.

Begründung

Eine Rückführung ist unumgänglich! Lesen Sie das Interview mit dem Denkmalpfleger Andreas Kalesse.http://www.mitteschoen.de/startseite/stadtschloss-figuren-.html

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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Pro

Die geretteten Figuren sollten wie auch anderer Fassadenschmuck (z.B. die Figuren am Fortunaportal) wieder an ihre ursprünglichen Plätze zurückkehren. Es gibt keinen vernünftigen Grund, sie an fremder Stelle zu belassen und durch Kopien zu ersetzen. Mit dem gleichen Recht kann Berlin heute die Figuren auf der HU durch Kopien ersetzen oder sie ganz weglassen. Die Unterbringung der Figuren an der HU war eine damals rettende Maßnahme, sie vor der Vernichtung zu bewahren. Das Argument ist jetzt nicht mehr gültig. Ich schreibe diese Äußerung als gebürtiger Potsdamer und als Alumnus der Humboldt-Uni

Contra

Forts. (c) der Stadt Berlin / der HU wird unterstellt, nicht ausreichend für die Konservierung/Pflege der Skulpturen aufzukommen bzw. eine Vernachlässigung/Gefährdungssituation wird konstruiert. (d) Ist der Satz "Fordern Sie hiermit den Hausherrn und Präsidenten des brandenburgischen Landtags auf, den originalen und authentischen Figurenschmuck Landtages im Potsdamer Stadtschloss wieder nach Potsdam zu holen." nicht nur unvollständig/fehlerhaft, sondern auch recht unhöflich formuliert.