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Bild zur Petition mit dem Thema: S 19/159 - Kosten eines Gutachtens (Rüge der Steuerverschwendung) S 19/159 - Kosten eines Gutachtens (Rüge der Steuerverschwendung)
  • Von: Jan-Erik Hansen
  • An: Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft
  • Region: Bremen mehr
  • Status: Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 5 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

S 19/159 - Kosten eines Gutachtens (Rüge der Steuerverschwendung)

-

Jan-Erik Hansen

Kastanienallee 10

15806 Dabendorf

Janerik471@aol.com

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der Petition soll erreicht werden, dass

1.den genannten Vorwürfe und Sachverhalte des Buches –„Die öffentliche Verschwendung“-Ausgabe 2016 des Schwarzbuches vom Bund der Steuerzahler nachgegangen und die Vorgänge

aufgeklärt werden.

  1. dass dieses Problem grundsätzlich und allgemein gelöst und beantwortet wird, damit es sich zeitnah, zukünftig und dauerhaft nicht wiederholt.

Es sollten ferner positiv den Sachverhalt ändernde Konsequenzen und Missbilligungen erfolgen.

Mit freundlichen Grüßen

Jan-Erik Hansen

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WAS IST PASSIERT


Gutachten zur Bestätigung einer Binsenweisheit

Um sich eine Binsenwahrheit zum innerstädtischen Verkehrsfluss gutachterlich bestätigen zu lassen, gibt das hochverschuldete Bremen 24.000 Euro aus. Dass der morgendliche Berufsverkehr stadteinwärts besser fließt, wenn statt einer zwei Fahrspuren befahrbar sind, hätte dem zuständigen Verkehrssenator auch der gesunde Menschenverstand sagen können.

Bremen. Wer hätte das gedacht? Wenn im morgendlichen Berufsverkehr die Autofahrer auf der Schwachhauser Heerstraße stadteinwärts in Höhe des Concordia-Tunnels zwei Fahrspuren benutzen können und nicht nur eine, weil die zweite als Parkplatz genutzt wird, fließt der Verkehr besser! Hauptsächlich diese Erkenntnis erhielt der Verkehrssenator durch ein 24.000 Euro teures Gutachten. Für diese Expertise gab es zuvor monatelange Testphasen: 5 Monate lang durfte auf der Strecke zwischen 7 und 10 Uhr nicht geparkt werden. In den folgenden 5 Monaten wurde dann das Parken erlaubt, sodass für den fließenden Verkehr nur eine Spur blieb. Die Verkehrsgutachter kamen zu der wenig überraschenden Erkenntnis, dass ohne parkende Autos der Verkehr „deutlich besser“ floss. Mit parkenden Fahrzeugen und damit nur einem Fahrstreifen bräuchten Autos durchschnittlich 25 Sekunden mehr für die knapp 500 Meter lange Strecke.

Der Verkehrssenator, der nach heftiger Kritik für die Erstellung des Gutachtens im Herbst 2015 abstritt, dass die Ergebnisse der Untersuchung vorhersehbar gewesen seien, zog wenigstens mit dem Einrichten eines dauerhaften morgendlichen Parkverbots die richtige Konsequenz. Des auf Steuerzahlerkosten bestellten Gutachtens hätte es dafür aber nicht bedurft.

Die eingeschränkte Nutzung der Fahrspuren im Bremer Concordia-Tunnel ist schon seit Jahren heftig umstritten. 2005 wurde der Ausbau der Schwachhauser Heerstraße auf vier Spuren beschlossen, um den Verkehrsfluss zu verbessern. Damit verbunden war auch eine 20 Mio. Euro teure Verbreiterung des Concordia-Tunnels, die Ende 2010 abgeschlossen war. Seither wurde der durch die Tunnelerweiterung gewonnene Fahrstreifen stadteinwärts kurioserweise als Parkplatz und nicht für den fließenden Autoverkehr genutzt. Dieser neue Parkraum hätte kaum teurer erkauft werden können. Deshalb fand sich der Fall bereits im Schwarzbuch 2011 wieder.

Begründung:

20.10.2016 (aktiv bis 01.12.2016)


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Dies ist eine Online-Petition der Bremischen Bürgerschaft

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