Region: Hesse
Animal rights

Sachkunde-orientierte Novellierung der HundeVO zur wirksamen Gefahrenabwehr

Petition is directed to
Hessischer Landtag/ Innenministerium
2.905 Supporters 1.201 in Hesse
8% from 15.000 for quorum
  1. Launched August 2020
  2. Time remaining 2 years
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Schutz der Menschen und deren Hunde vor gefährlichen, auffälligen Hunden.

Die bisherigen Regelungen zur Gefahrenabwehr (Listenhundregelung) sind nicht wirksam genug, um Mensch und Tier voreinander zu schützen. Ziel dieser Petition ist die wirksame Novellierung der hessischen Gefahrenabwehrverordnung/ HundeVO, um zu besserer theoretischer und praktischer Sachkunde und weg von den bisher unwirksamen Listenhundregelungen führen.

Hin zu Sachkompetenz, weg von Rassendiffamierung und Diskriminierung.

Reason

Es ist wissenschaftlich dokumentiert und belegt, dass es kein rassebedingtes Aggressionspotenzial gibt, welches sich in Konflikten zwischen Mensch und Tier äußert. Zum einen bestätigen dies verschiedenste Beißstatistiken einzelner Bundesländer, zum anderen kommen wissenschaftlich Auswertungen aller Statistiken zu demselben Ergebnis. Dies führte bereits dazu, dass einzelne Bundesländer ihre Gefahrenabwehrverordnungen dahingehend novelliert haben, dass auf die theoretische und praktische Sachkunde der Halter eines Hundes abgestellt wird – es kommt gerade nicht auf die Rassezugehörigkeit eines Hundes an. Wird ein Hund in einem dieser Bundesländer auffällig, wird besonders die Sachkunde des Halter hinsichtlich der Eignung zum Führen eines Hundes überprüft.

Warum gerade die in der hessischen HundeVO aufgeführten Hunderassen aus genetischen Gründen für Menschen und andere Tiere besonders gefährlich sein sollen, ist wissenschaftlich und statistisch nicht belegbar.

Die hessischen Beißstatistiken, nur auf gezielte Anforderung der Bürger zu erhalten, zeigen eindeutig, dass der weit überwiegende Anteil der Beiß- und Gefahrenvorfälle nicht von den „hessischen Listenhunden“ verursacht werden. Eine umfangreiche Arbeit wertete zudem die verfügbaren Beißstatistiken von elf Bundesländern aus und konnte anhand des Merkmals Rasse keine besondere Gefährlichkeit der Hunde ausmachen. Vielmehr ergeben sich ein überwiegender Teil der Beißvorfälle in Alltagssituationen, die beim Hund Stress bewirken und in denen die Hundeführer nicht der Situation angemessen und professionell auf den Hund einwirken konnten. Zudem stellt sich heraus, dass die Beißstatistiken einiger Bundesländer nicht vollständig sind und damit einige Rassen unwillkürlich in den Fokus geraten. Die derzeit gültige hessische Hundeverordnung ist somit ineffektiv und stellt bestimmte Rassen unberechtigt – weil beliebig und offenbar ohne Datengrundlage ausgewählt unter den Generalverdacht, besonders gefährlich zu sein. Dies stellt für die jeweiligen Hundehalter eine ungerechte und ungerechtfertigte und finanziell überfordernde Diskriminierung dar. Unser Vorschlag: Unabhängig der Rasse sollten gefahrenauffällig gewordene Hunde als gefährlich eingestuft werden. Statistiken und Untersuchungen zeigen, dass die Person „am anderen Ende der Leine“ für gefährliches oder gar aggressives Verhalten verantwortlich dafür ist. Sinnvoller und sicher wirkungsvoller i.S.d. Gefahrenabwehr ist es aus unserer Sicht und der von Experten daher, die Gefährlichkeitsvermutung nicht weiter zu verfolgen. Stattdessen sollte vielmehr am Wissen und den Umgang des Hundehalters um Hundephysiologie, Hundeverhalten und Hundekommunikation angesetzt werden. Haltern von auffällig gewordenen Hunden sollten eine theoretische und praktische Sachkundeprüfung auferlegt werden können. Dies wird i.Ü. neben einem Wesenstest von jedem Halter sog. „Listenhunde“ pauschal abverlangt.

Die bisherige Listenhundregelung ist diskriminierend, fußt auf keiner stimmigen Datengrundlage und diskriminiert willkürlich Menschen und ihre Hunde.

Thank you for your support, Heinz Baumann from Weilmünster
Question to the initiator

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News

  • Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer für die Hilfe und Unterstützung unserer Petition, die wir so nicht erahnten, nicht für möglich hielten.Schon nach wenigen Wochen lasen und spürten wir, in welchem Maß sehr viele Menschen ihre Hunde lieben, brauchen und sich sehr über Gebühr, durch die Hundeverordnung in Hessen ungerecht gemaßregelt, willkürlich behandelt, diskriminiert und benachteiligt fühlen. Die Wünsche, in vielen Mitteilungen an uns ausgedrückt, für einen positiven, erfolgreichen Verlauf der Petition machen uns Mut, mit der Petition weiter aktiv zubleiben. Ebenso die Hoffnung, dass endlich nach zu vielen Jahren der Willkür und Diskriminierung, eine neue, vernunftgeleitete Hundeverordnung geschaffen und nach den realen,... further

  • An alle Hundefreunde, Hundehalter und Unterstützer für eine wirksamere hessische Hundeverordnung, ohne Willkür und Diskriminierung -

    Ganz herzlichen Dank für die bisherige Unterstützung unserer Petition für eine wirksamere, gerechte Hundeverordnung, zunächst in Hessen, die uns in unterschiedlichster Art und Weise unterstützt haben.
    Wir hoffen auf eine hessische Hundeverordnung mit mehr Sachkunde für alle Hundeführer und ohne Listen von einigen, wenigen, bisher diffamierten Hunderassen, die angeblich besonders, genetisch gefährlich sein sollen.
    Trotz der Corona-Pandemie und ihren strikten Restriktionen, der viele sehr beliebte Hunde-Ausstellungen mit tausenden hundeaffinen Ausstellern, deren Begleitern, Helfern und Besuchern bei den mehrtägigen... further

  • An alle Hundefreunde, Hundehalter und Unterstützer für eine wirksamere hessische Hundeverordnung, ohne Willkür und Diskriminierung -

    Ganz herzlichen Dank für die bisherige Unterstützung unserer Petition für eine wirksamere, gerechte Hundeverordnung, zunächst in Hessen, die uns in unterschiedlichster Art und Weise unterstützt haben.
    Wir hoffen auf eine hessische Hundeverordnung mit mehr Sachkunde für alle Hundeführer und ohne Listen von einigen, wenigen, bisher diffamierten Hunderassen, die angeblich besonders, genetisch gefährlich sein sollen.
    Trotz der Corona-Pandemie und ihren strikten Restriktionen, der viele sehr beliebte Hunde-Ausstellungen mit tausenden hundeaffinen Ausstellern, deren Begleitern, Helfern und Besuchern bei den mehrtägigen... further

Weil diese Petition richtig und wichtig ist! Danke an alle, die sich für die Abschaffung der Rasselisten in D einsetzen! Wir wollen noch etwas mehr, bitte helft auch hier mit. LG an die verantwortungsvollen Hundehalter*innen.

Ein genaues lesen, ohne „hinein interpretieren“ von nicht geschriebenem hilft nicht bei einer Verbesserung und rechtlichen Gleichstellung, das dem Widersprechenden offenbar egal zu sein scheint, leider! Mitwirkung an einer wirksamen Hundeverordung ist ausdrücklich erbeten, soweit es jeweils den Unterstützern möglich ist.👍

Why people sign

  • Andrea Haller Kürnbach

    8 days ago

    Da die Rasse Rottweiler keine aggressive und gefährliche Hunde sind. Schäferhunde stehen nicht auf der Liste und sind viel gefährlicher , sowie viele Beisunfälle in dieser Rasse vorkommen. Teilweise mit sehr schweren Verlauf . Hier könnten zig weitere Rassen aufgeführt werden. Man sollte mehr hinterfragen und statistisch erfassen, welche Hunderasse am meisten Beisunfälle haben z. B. Auch bei Kleinkindern, welche traumatisiert und verunstaltest werden durch andere Hunderassen, welche nicht auf der Liste stehen. Wesenstest , Hundeführer Eignungstest etc. sollten im Vordergrund stehen und auf jeden einzelnen Hund egal welcher Rasse in der Einschätzung der Gefährlichkeit. Das wären dann realistische, aussagekräftige Fakten. Nicht die Rasse , nicht der Hund ist der Verantwortliche sonder der wo hinter der Leine steht

  • on 18 Jul 2021

    Wir als junge Familie, würden uns auch einen Rottweiler wünschen, aber es ist für uns zu kompliziert die alle Prüfungen zu machen.

  • Anja Domho Niddatal

    on 09 Jul 2021

    Hunde lassen sich nicht in Listen sortieren, denn immer ist der Besitzer schuld. Wir wurden schon von Dalmatinern oder Großer Schweizer Sennenhund angegriffen. Die stehen nicht auf der Liste. Die Besitzer waren in beiden Fällen dement bzw. psychisch krank. Deshalb muss es einen Hundeführerschein geben damit solche Personen keine Hunde halten können.

  • Lynne Panno Brimfield

    on 03 Jul 2021

    As a professional dog trainer and behavioral consultant for over 35 years in my professional experience breed specific bands do not work, it is not the breed of dog that is the problem it is the owner. People who own any dog need to commit to properly raising them and training them to be well behaved and good members of society.

  • Julia Schwarz Gladenbach

    on 01 Jul 2021

    Weil ich selber einen tollen Listenhund habe.

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