Region: Hesse
Administration

Sachkunde-orientierte Novellierung der HundeVO zur wirksamen Gefahrenabwehr

Petition is directed to
Hessischer Landtag/ Innenministerium
2.097 Supporters 785 in Hesse
5% from 15.000 for quorum
  1. Launched 30/08/2020
  2. Time remaining 11 months
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Schutz der Menschen und deren Hunde vor gefährlichen, auffälligen Hunden.

Die bisherigen Regelungen zur Gefahrenabwehr (Listenhundregelung) sind nicht wirksam genug, um Mensch und Tier voreinander zu schützen. Ziel dieser Petition ist die wirksame Novellierung der hessischen Gefahrenabwehrverordnung/ HundeVO um zu besserer theoretischer und praktischer Sachkunde und weg von den bisher unwirksamen Listenhundregelungen führen. Hin zu Sachkompetenz, weg von Rassendiffamierung und Diskriminierung.

Reason

Es ist wissenschaftlich dokumentiert und belegt, dass es kein rassebedingtes Aggressionspotenzial gibt, welches sich in Konflikten zwischen Mensch und Tier äußert. Zum einen bestätigen dies verschiedenste Beißstatistiken einzelner Bundesländer, zum anderen kommen wissenschaftlich Auswertungen aller Statistiken zu demselben Ergebnis. Dies führte bereits dazu, dass einzelne Bundesländer ihre Gefahrenabwehrverordnungen dahingehend novelliert haben, dass auf die theoretische und praktische Sachkunde der Halter eines Hundes abgestellt wird – es kommt gerade nicht auf die Rassezugehörigkeit eines Hundes an. Wird ein Hund in einem dieser Bundesländer auffällig, wird besonders die Sachkunde des Halter hinsichtlich der Eignung zum Führen eines Hundes überprüft.

Warum gerade die in der hessischen HundeVO aufgeführten Hunderassen aus genetischen Gründen für Menschen und andere Tiere besonders gefährlich sein sollen, ist wissenschaftlich und statistisch nicht belegbar. Die hessischen Beißstatistiken, nur auf gezielte Anforderung der Bürger zu erhalten,

zeigen eindeutig, dass der weit überwiegende Anteil der Beiß- und Gefahrenvorfälle nicht von den „hessischen Listenhunden“ verursacht werden. Eine umfangreiche Arbeit wertete zudem die verfügbaren Beißstatistiken von elf Bundesländern aus und konnte anhand des Merkmals Rasse keine besondere Gefährlichkeit der Hunde ausmachen. Vielmehr ergeben sich ein überwiegender Teil der Beißvorfälle in Alltagssituationen, die beim Hund Stress bewirken und in denen die Hundeführer nicht der Situation angemessen und professionell auf den Hund einwirken konnten. Zudem stellt sich heraus, dass die Beißstatistiken einiger Bundesländer nicht vollständig sind und damit einige Rassen unwillkürlich in den Fokus geraten. Die derzeit gültige hessische Hundeverordnung ist somit ineffektiv und stellt bestimmte Rassen unberechtigt – weil beliebig und offenbar ohne Datengrundlage ausgewählt unter den Generalverdacht, besonders gefährlich zu sein. Dies stellt für die jeweiligen Hundehalter eine ungerechte und ungerechtfertigte und finanziell überfordernde Diskriminierung dar. Unser Vorschlag: Unabhängig der Rasse sollten gefahrenauffällig gewordene Hunde als gefährlich eingestuft werden. Statistiken und Untersuchungen zeigen, dass die Person „am anderen Ende der Leine“ für gefährliches oder gar aggressives Verhalten verantwortlich dafür ist. Sinnvoller und sicher wirkungsvoller i.S.d. Gefahrenabwehr ist es aus unserer Sicht und der von Experten daher, die Gefährlichkeitsvermutung nicht weiter zu verfolgen. Stattdessen sollte vielmehr am Wissen und den Umgang des Hundehalters um Hundephysiologie, Hundeverhalten und Hundekommunikation angesetzt werden. Haltern von auffällig gewordenen Hunden sollten eine theoretische und praktische Sachkundeprüfung auferlegt werden können. Dies wird i.Ü. neben einem Wesenstest von jedem Halter sog. „Listenhunde“ pauschal abverlangt.

Die bisherige Listenhundregelung ist diskriminierend, fußt auf keiner stimmigen Datengrundlage und diskriminiert willkürlich Menschen und ihre Hunde.

Thank you for your support, Heinz Baumann from Weilmünster
Question to the initiator

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News

  • Nachdem er sich wohl nicht aggressiv genug hat machen lassen, genetisch, wesensmäßi bedingt, kommt er nun in eine Familie und darf ein „normales Rottweilerleben“ führen. Dennoch gilt er in vielen Bundesländern als rassebedingt genetisch gefährlich und wird dort als Listenhund geführt! Die Besitzer müssen mit ihm regelmäßig zum Wesenstest und ihre Sachkunde nachweisen!!! Das ist keine Willkür? Keine Diskriminierung...??? Positive Ergebnisse der Wesenstests, Erfahrungen der Wesenstester haben keinen Einfluss auf die stoische Beibehaltung der Listenhundregelung und Argumentation durch wenige Politiker und Ihre Ministerien??? Das Bundesverfass7ngsgerichtsurteil von 2004 mit dem Beobachtungsgebot wird nicht pflichtgemäß beachtet??? Alles zu Lasten... further

  • Bitte helft mit, dass auch Einsame, Kranke, Behinderte Menschen mit dem Hund glücklich und froh sein können, der ihnen gefällt, zu ihnen eine positive emotionale Bindung hat- ohne Rasseneinschränkung.
    Nur Menschen sind an der Prägung, Erziehung, Haltung maßgeblich beteiligt und für das Miteinander verantwortlich.
    Hunde wollen IHREN Menschen gefallen, dienen, helfen, sich bei 7nd mit ihnen wohlfühlen!
    Bitte helft mit, dass es auch so möglich wird.

  • Politische Handlungsfähigkeit in Thüringen 2018 zur Hundeverordnung. Ein gutes Beispiel auch für Hessen??.
    Begründung des Innenpolitischen Sprechers der CDU- Fraktion im Thüringer Landtag:
    Fiedler: „Auffällige Hunde unabhängig von der Rasse als gefährlich einstufen“
    Erfurt – „Wir sind dafür, die bisherige Rasseliste gefährlicher Hunde abzuschaffen und Hunde stattdessen dann als gefährlich einzustufen, wenn sie auffällig geworden sind. Sei es, weil sie Menschen oder Tiere verletzen, oder weil sie unkontrolliert Tiere hetzen oder reißen.“ Das hat der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Wolfgang Fiedler, vor der morgigen Befassung des Innenausschusses mit der geplanten Änderung des Gesetzes zum Schutz vor Tiergefahren... further

Weil diese Petition richtig und wichtig ist! Danke an alle, die sich für die Abschaffung der Rasselisten in D einsetzen! Wir wollen noch etwas mehr, bitte helft auch hier mit. LG an die verantwortungsvollen Hundehalter*innen.

No CONTRA argument yet.

Why people sign

  • Tobias Dombach Weilmünster

    7 hours ago

    Da jedes Tier das Recht hat frei zu leben und zu sein Den der Kämpfer ist nie das Tier sondern der Mensch

  • Sandra Scherber Weilmünster

    7 hours ago

    Es gibt keine gefährlichen Hunde. Das Problem befindet sich immer hinter der Leine!!

  • Not public Moormerland

    7 hours ago

    Weil man auch ohne Liste schon massiv angefeindet wird sobald man einen großen, kräftigen, vielleicht sogar schwarzen Hund hat. Die Leute oftmals keine Ahnung haben wenn sie sich einen Hund holen. Ohne Sinn und Verstand, die Tierheime überlaufen weil der Border Collie ja so schön war und nun, unausgelastet, zum Beißer wurde. Weil die Leute völlig den Bezug zum Tier verlieren und kaufen als wäre es einen Handtasche passend zum Outfit. Ich möchte statt einer Liste die Überprüfung des Menschen ob er gewillt ist sich mit seinem Tier auseinander zu setzen, zu lernen, ihn zu zu verstehen und zu führen. Nicht eine stumpfe Liste die vor Willkür trieft und jeder Wissenschaftlichen Erkenntnis entbehrt. Hunde sind kein Accessoire!

  • Heiko Köhler Osnabrück

    18 hours ago

    persönlich

  • Birgit Henke Gummersbach

    20 hours ago

    Jeder Hund ist nur ein Produkt seiner Erziehung

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