Region: Hesse
Animal rights

Sachkunde-orientierte Novellierung der HundeVO zur wirksamen Gefahrenabwehr

Petition is directed to
Hessischer Landtag/ Innenministerium
2.886 Supporters 1.191 in Hesse
8% from 15.000 for quorum
  1. Launched August 2020
  2. Time remaining > 2 years
  3. Submission
  4. Dialog with recipient
  5. Decision
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Schutz der Menschen und deren Hunde vor gefährlichen, auffälligen Hunden.

Die bisherigen Regelungen zur Gefahrenabwehr (Listenhundregelung) sind nicht wirksam genug, um Mensch und Tier voreinander zu schützen. Ziel dieser Petition ist die wirksame Novellierung der hessischen Gefahrenabwehrverordnung/ HundeVO, um zu besserer theoretischer und praktischer Sachkunde und weg von den bisher unwirksamen Listenhundregelungen führen.

Hin zu Sachkompetenz, weg von Rassendiffamierung und Diskriminierung.

Reason

Es ist wissenschaftlich dokumentiert und belegt, dass es kein rassebedingtes Aggressionspotenzial gibt, welches sich in Konflikten zwischen Mensch und Tier äußert. Zum einen bestätigen dies verschiedenste Beißstatistiken einzelner Bundesländer, zum anderen kommen wissenschaftlich Auswertungen aller Statistiken zu demselben Ergebnis. Dies führte bereits dazu, dass einzelne Bundesländer ihre Gefahrenabwehrverordnungen dahingehend novelliert haben, dass auf die theoretische und praktische Sachkunde der Halter eines Hundes abgestellt wird – es kommt gerade nicht auf die Rassezugehörigkeit eines Hundes an. Wird ein Hund in einem dieser Bundesländer auffällig, wird besonders die Sachkunde des Halter hinsichtlich der Eignung zum Führen eines Hundes überprüft.

Warum gerade die in der hessischen HundeVO aufgeführten Hunderassen aus genetischen Gründen für Menschen und andere Tiere besonders gefährlich sein sollen, ist wissenschaftlich und statistisch nicht belegbar.

Die hessischen Beißstatistiken, nur auf gezielte Anforderung der Bürger zu erhalten, zeigen eindeutig, dass der weit überwiegende Anteil der Beiß- und Gefahrenvorfälle nicht von den „hessischen Listenhunden“ verursacht werden. Eine umfangreiche Arbeit wertete zudem die verfügbaren Beißstatistiken von elf Bundesländern aus und konnte anhand des Merkmals Rasse keine besondere Gefährlichkeit der Hunde ausmachen. Vielmehr ergeben sich ein überwiegender Teil der Beißvorfälle in Alltagssituationen, die beim Hund Stress bewirken und in denen die Hundeführer nicht der Situation angemessen und professionell auf den Hund einwirken konnten. Zudem stellt sich heraus, dass die Beißstatistiken einiger Bundesländer nicht vollständig sind und damit einige Rassen unwillkürlich in den Fokus geraten. Die derzeit gültige hessische Hundeverordnung ist somit ineffektiv und stellt bestimmte Rassen unberechtigt – weil beliebig und offenbar ohne Datengrundlage ausgewählt unter den Generalverdacht, besonders gefährlich zu sein. Dies stellt für die jeweiligen Hundehalter eine ungerechte und ungerechtfertigte und finanziell überfordernde Diskriminierung dar. Unser Vorschlag: Unabhängig der Rasse sollten gefahrenauffällig gewordene Hunde als gefährlich eingestuft werden. Statistiken und Untersuchungen zeigen, dass die Person „am anderen Ende der Leine“ für gefährliches oder gar aggressives Verhalten verantwortlich dafür ist. Sinnvoller und sicher wirkungsvoller i.S.d. Gefahrenabwehr ist es aus unserer Sicht und der von Experten daher, die Gefährlichkeitsvermutung nicht weiter zu verfolgen. Stattdessen sollte vielmehr am Wissen und den Umgang des Hundehalters um Hundephysiologie, Hundeverhalten und Hundekommunikation angesetzt werden. Haltern von auffällig gewordenen Hunden sollten eine theoretische und praktische Sachkundeprüfung auferlegt werden können. Dies wird i.Ü. neben einem Wesenstest von jedem Halter sog. „Listenhunde“ pauschal abverlangt.

Die bisherige Listenhundregelung ist diskriminierend, fußt auf keiner stimmigen Datengrundlage und diskriminiert willkürlich Menschen und ihre Hunde.

Thank you for your support, Heinz Baumann from Weilmünster
Question to the initiator

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News

Weil diese Petition richtig und wichtig ist! Danke an alle, die sich für die Abschaffung der Rasselisten in D einsetzen! Wir wollen noch etwas mehr, bitte helft auch hier mit. LG an die verantwortungsvollen Hundehalter*innen.

Ein genaues lesen, ohne „hinein interpretieren“ von nicht geschriebenem hilft nicht bei einer Verbesserung und rechtlichen Gleichstellung, das dem Widersprechenden offenbar egal zu sein scheint, leider! Mitwirkung an einer wirksamen Hundeverordung ist ausdrücklich erbeten, soweit es jeweils den Unterstützern möglich ist.👍

Why people sign

  • Not public Frankfurt am Main

    6 days ago

    Bin Patentante eines betroffenen Hundes

  • 6 days ago

    Es gibt keine listenhunde jeder Hund hat die gleichen Triebe

  • on 30 May 2021

    weil Rasselisten nur ein Beweis für die Inkompetenz der Politik sind, die gegen jede Expertenanhörung stur an ihrem Weg festhalten, gegen besseres Wissen, denn so können Gemeinden höhere Steuereinnahmen generieren.

  • on 28 May 2021

    Ich habe selbst einen ,, Listenhund,,. War gerade im Urlaub, und wir konnten nicht das mitmachen was andere Hundebesitzer machen konnten. Wie zum Beispiel eine Schiffsrundfahrt.

  • Sabine Lock Schiffweiler

    on 27 May 2021

    Weil diese sogenannte Rasseliste keinen Sinn ergibt. Die Tierheime sind voll mit Hunden der sogenannten Rasseliste, die unüberlegt angeschafft wurden. Hundesteuer wird willkürlich erhoben, für was ? Die Hunderassen die nachweislich beissen findet man auf dieser Liste nicht.! Lieber Hundeschule als Pflicht einführen, für Hund und Halter, wäre sinnvoller. Und nicht alles in die Medien, da wird sowieso nur Schlagzeilen mässig alles aufgebauscht, immer schon an der Wahrheit vorbei! Weg mit den unnützen Rasseliste!!!

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