Mit dieser Petition möchte ich ein Umdenken in Sachen Großveranstaltungen am Aachener Weiher und damit verbunden irreparablen Schäden bewirken:

  • Die Schäden für Umwelt Natur und Tierwelt sind bei diesen Menschenmassen, die mit zunehmender Veranstaltungen exponentiell steigen, unaufhaltsam.

  • Die nun mittlerweile festivalartigen Zuständen sind mittlerweile zu groß, als das sie noch in irgendeiner Form tolerierbar wären. Die anfänglichen Open Air Partys am Aachener Weiher sind nun Dank der kommerziellen und profitorientierten Intentionen der Veranstalter/Biergartenbetreiber zu einem Festival ausgeartet ,dessen Tragweite nicht für die Gegebenheiten des Aachener Weiher ausgelegt sind.

  • Öffentliche, kommerzielle Großveranstaltungen wie „Jeck in Sunnesching „ oder Open Air Partys ,die mit irreparablen Schäden von Umwelt und Natur einhergehen ,haben am Aachener Weiher Park absolut nichts zu suchen, da dieser Park von seiner Kapazität und seiner Natur nicht für solche Veranstaltungen ausgelegt ist.

Deshalb fordere ich mit dieser Petition „Rettet den Aachener Weiher!" eine Abschaffung von kommerziellen Großveranstaltungen zum Schutz von Mensch, Natur und Umwelt am Aachener Weiher.

Begründung

Obwohl die Veranstalter schon mehrfach auf die „Müllproblematik“ hingewiesen wurden, nehmen sie dennoch die Position ein “Wer seinen Müll mitbringt, ist auch dafür verantwortlich “ und verweisen darauf, dass Sie „ehrenamtlich Partys veranstalten“ und damit nicht für „Müllerziehung“ der Allgemeinheit verantwortlich seien.

Des Weiteren versuchen sich die Veranstalter mit der Begründung: “Das Problem Vermüllung der Parks so bald die ersten Sonnenstrahlen am Himmel erscheinen gibt es nicht erst seit diesem Jahr. “(s.Pressemitteilung des Betreibers) mit einer Verallgemeinerung des Problems aus der Affäre zu ziehen.

Leider vergessen die Betreiber/Veranstalter des Biergartens, dass Sie einen treibenden Faktor der Müllentwicklung durch derartige Veranstaltungen einnehmen und damit sehr wohl in großer Verantwortung stehen.

Zerbarstene Glasscherben auf den Gehwegen stellen eine erhebliche Verletzungsgefahr für Menschen und Tiere dar.Plastikabfälle, Glasflaschen ,Zigarettenasche und anderer Abfälle jeglicher Art führen zu irreparablen Schäden von Natur und Umwelt.Partys solchen Ausmaßes fördern die „Müllproblematik“ in hohen Ausmaße!

DIe „Müllproblematik „scheint in den letzten Jahren von den Veranstaltern schlicht und Weg ignoriert worden zu sein und die Verantwortung in egoistischer und profitorientierter Art und Weise einfach den städtischen Müllentsorgungsbetrieben (und somit der Allgemeinheit/Steuerzahler) überlassen worden zu sein. (s.Pressemitteilung des Betreibers-->“Erkundigung nach Kosten der Müllentsorgung“).

Zwar wurden nach der letzten Veranstaltung Aufräumarbeiten seitens freiwilliger Helfer unternommen aber die Bilder von der Initiative:“ Schwäne Köln „(s.unten)an dem Tag nach der letzten Veranstaltung(8.4.2018) sprechen eine deutlich andere Sprache:

Die Betreiber /Veranstalter versicherten zwar: „Wir haben um 03:30 morgens Fotos gemacht wie unsere aufgeräumte Fläche aussah.“ ,was dem Resultat nach zu beurteilen eher einem Offenbarungseid ,als einer ernst zunehmenden Aussage gleicht.

Die Veranstalter scheinen der Müllproblematik augenscheinlich nicht mehr gewachsen zu sein bzw. sich dessen Verantwortung augenscheinlich zu entziehen.Den Beweis dafür liefert der große Aufruhr in den Netzwerkn und in den Medien(s.Verlinkungen unten) an dem Tag nach der letzten Veranstaltung .

www.facebook.com/schwaene.koeln/posts/1993712220881908

www.facebook.com/search/top/?q=schwäne%20köln

www.facebook.com/pg/kulturdeck.amaachener/reviews/?ref=page_internal

www.ksta.de/koeln/innenstadt/muell-am-aachener-weiher-was-vom-grillwochenende-in-koeln-uebrig-blieb-29987012

www.ksta.de/koeln/innenstadt/grill-partys-in-koelner-parks-polizei-klagt-ueber-zunehmende-respektlosigkeit-30003674

www.ksta.de/open-air-party-elektro-am-weiher-11715312

Pressemitteilung vom Biergarten Betreiber:

„Das Problem Vermüllung der Parks so bald die ersten Sonnenstrahlen am Himmel erscheinen gibt es nicht erst seit diesem Jahr. Es spielt keine Rolle ob an einem Samstag Musik am Aachener Weiher gespielt wird, oder nicht. Der Müll wird nicht immer zu den Mülleimern gebracht. Und es reicht schon wenn nur 10% der Parkbesucher dies nicht tun damit der gesamte Park vermüllt aussieht. Allerdings können wir solche unkommerzielle Veranstaltungen (kein Eintritt, mitgebrachtes Essen und Getränke erlaubt) nur noch mehr weiter anbieten wenn ein Bewusstsein für Müllvermeidung geweckt wird. Daher haben wir an den Hauptzügangen zur Ostseite des Aachener Weihers Becher verteilt um Flaschen und damit auch Glasbruch zu vermeiden (siehe Bild aus Vogelperspektive). Die eigens dafür besorgten Bio-Becher wurden schnell aufgebraucht und wir haben anschließend Becher benutzt die in der normalen Gastronomie benutzt wurden. Das wir dadurch zum Teil ein Problem bei der Becherbesorgung für die von uns verkauften Getränke hatten nahmen wir dabei gerne in Kauf. Das umfüllen vom Kioskbier in Becher lief hervorragend und es entstanden Abholstationen für die Flaschensammler (siehe Fots mit Flaschenanhäufungen). Die freundliche auf freiwillige Basis basierende Ansprache kam bei den meisten gutgelaunten Besuchern sehr gut an, allerdings gab es auch den ein oder anderen der nicht bereit war seine Flaschen abzugeben. Zusätzlich haben wir Taschenaschenbecher verteilt um den Rauchern die Möglichkeit zu geben ihre Stummel zu entsorgen. Denn schließlich gibt so ein Zigarettenstummel mehr als 15 Jahre Giftstoffe ab bis es sich komplett abgebaut hat. Daher wurden die Taschenaschenbecher auch dankbar entgegen genommen. Nachdem wir um 22 Uhr die Musik beendet haben und den Biergarten vom Müll befreit haben, ging es gegen 24 Uhr los die Ostseite des Weihers zu entmüllen. Diese Fläche gehört nicht zu unserer Veranstaltungsfläche, aber aus Rücksicht der Umwelt gegenüber haben wir uns des Bereiches angenommen. Es war eine unglaublich anstrengende Arbeit, da man den Müll aus der Wiese nur manuell...

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Guido hell aus Köln
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