Schutz des un- bzw. neugeborenen Kindes vor Gefahren des Alkoholkonsums in der Schwangerschaft

Petent/Petentin
Petition richtet sich an
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags

18 Unterschriften

Sammlung beendet

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Sammlung beendet

  1. Gestartet 2022
  2. Sammlung beendet
  3. Eingereicht
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.

Weiterleitung

Petition richtet sich an: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags

Die Petition fordert, eine gesetzliche Verpflichtung d. Produzenten, ehrliche Warnhinweise auf alkoholischen Produkten anzubringen, die auf die schädigende Wirkung d. ungeborenen Kindes beim Konsum hinweisen, eine Verpflichtung aller Produzenten u. ausschenkenden Betriebe, auf alkoholischen Produkten ein Konsumverbot für Frauen in der Schwangerschaft anzubringen u. ein gesetzliches Verbot vom Konsum jeglicher alkoholischen Produkte für werdende Mütter in der Zeit d. Schwangerschaft u. Stillzeit.

Begründung

FASD (fetales Alkoholsyndrom) umschreibt eine Behinderung, die durch Alkoholkonsum einer schwangeren Frau, beim ungeborenen Kind entsteht. Beim Alkohol - rausch werden nicht nur der werdenden Mutter, tausende Gehirnzellen abgetötet, sondern auch dem Embryo. Ein Embryo ist wehrloser als ein Baby. Es kann weder schreiend auf sich aufmerksam machen, noch abwehrend strampeln oder zur Flucht davon krabbeln. Inzwischen wird sehr viel geistiges „Kapital“ und wirtschaftliche Ressourcen in die Bekämpfung der Folgen von FASD gesteckt. Ist es nicht langfristig erfolgsversprechender, endlich eine ehrliche Etikettierungs-Pflicht für Alkoholprodukte durchzusetzen? Der Schaden, der im embryonalen Gehirn entsteht, häufig schon durch einen winzigen Tropfen Alkohol, welcher über die Nabelschnur direkt in den Blutkreislauf des ungeborenen Lebens dringt, ist zerstörerisch und irreparabel. Die Entwicklungsschritte & Lernerfolge der FASD- betroffenen Kinder sind vergleichbar, mit denen von Menschen, die sich gerade im alkoholberauschten Zustand befinden. Dies führt bei den betroffenen Kinder zu immer wiederkehrenden Frustrationserlebnissen, durch abwertende & kritisierende Beurteilungen der Mitmenschen. Konkret bedeutet dies: Alkoholkonsum während der Schwangerschaft, hat als Spätfolgen für die betroffenen Menschen: (unabhängig von der konsumierten Menge) häufig eigenen Drogen- und Suchtmittelmissbrauch, Diebstahl und Gewalttätigkeit, sowie Prostitution und eigene, frühe Elternschaft mit vielen Kindern und instabilen Familienverhältnissen zur Folge. Es braucht eine wiederkehrende Aufklärungskampagne, in Bildungseinrichtungen in Zusammenarbeit mit der fachlichen Expertise der FASD-Verbände Deutschlands. Zu vermeiden, ist eine Stigmatisierung von betroffenen Menschen, und aktuell betroffener junger Müttern/Eltern. (Um deren Zusammenarbeit mit den Fachkliniken nicht zu beeinträchtigen.) Ab dem Zeitpunkt der Kampagne, sollte jeder Vater, und jede Mutter, sich jedoch ein Leben lang verantwortlich fühlen & haften müssen, wenn das gemeinsam gezeugte, an & für sich perfekte Kind, neun Monate später, mit einer FASD- Behinderung, zur Welt kommt! Ein/e mündige/r, erwachsene/r gesunder Bürger/in, die/der Alkohol trinkt, ist nicht gleich ein gesellschaftliches Problem. Wohingegen eine Frau, die in der Schwangerschaft/ und Stillzeit Alkohol trinkt, vor allem ihrem Embryo und künftigen Kind, ein lebenslängliches Problem verursacht, & dieses später auf den Schultern der gesamten demokratischen und humanen Gesellschaft lastet. Frauen haben ein Recht auf Abtreibung, und ursprünglich gesunde Föten, die neun Monate später als Säuglinge in die Welt hineingeboren werden, das Recht auf eine unversehrte Entwicklungszeit während der Schwangerschaft! Denn die Freiheit des Menschen endet dort, wo sie die Behinderung des anderen Menschen verursacht! Hinzu kommt das tragische Leid, leiblicher Mütter, das eigene Kind geschädigt zu haben, mit der entsprechenden Gesetzgebung, zu schützen.

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 31.08.2022
Sammlung endet: 30.09.2022
Region: Deutschland
Kategorie:  

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