Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit reiche ich folgende Petition ein: Anliegen Es wird der Deut

Petition richtet sich an:
Bundestag

411 Unterschriften

Sammlung beendet

411 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Bundestag

Schutz der Gesundheit der Bevölkerung
Gesundheitsbezogene Inhalte in sozialen Netzwerken und anderen OnlineFormaten haben erheblichen Einfluss auf das Verhalten vieler Menschen. Falschinformationen oder unbelegte Behauptungen können dazu führen, dass Medikamente falsch eingenommen, notwendige Behandlungen unterlassen oder wirkungslose beziehungsweise schädliche „Therapien“ angewendet werden. Eine Pflicht zur Quellenangabe würde die Nachvollziehbarkeit von Aussagen verbessern und zu sachlich fundierten Entscheidungen beitragen.

Transparenz und Nachprüfbarkeit
Durch die Verpflichtung zur Angabe der verwendeten Quellen (z.B. Leitlinien, wissenschaftliche Studien, Institutionen wie RKI, BZgA oder WHO) könnten Nutzerinnen und Nutzer besser einschätzen, ob eine Aussage fachlich begründet ist. Dies stärkt Transparenz und ermöglicht Mediennutzerinnen und -nutzern, Informationen kritisch zu prüfen und weiter zu recherchieren.

Eindämmung von Desinformation
Die Verbreitung von Gesundheitsdesinformation – etwa zu Impfungen, Infektionskrankheiten, Krebsbehandlungen oder Ernährung – stellt ein wachsendes Problem dar. Anbieter unseriöser Gesundheitsinformationen nutzen häufig die Anonymität und mangelnde Nachvollziehbarkeit im Netz. Eine gesetzliche Pflicht zur Quellenangabe würde es erschweren, unbelegte oder frei erfundene Behauptungen als vermeintliche „Fakten“ darzustellen und könnte so die Verbreitung von Desinformation eindämmen.
Stärkung seriöser Anbieter

Ärztinnen und Ärzte, wissenschaftliche Einrichtungen, Krankenkassen und andere seriöse Akteure geben ihre Quellen häufig bereits freiwillig an. Eine allgemeine Pflicht zur Quellenangabe würde diejenigen stärken, die verantwortungsvoll mit Gesundheitsinformationen umgehen, und einen faireren Rahmen gegenüber Anbietern schaffen, die aktuell ohne jede Transparenz auftreten.

Begründung

Mögliche Ausgestaltung der Regelung

Geltung für gesundheitsbezogene Aussagen, die sich an die Allgemeinheit richten und potenziell Einfluss auf Prävention, Diagnostik oder Therapie haben.

Pflicht zur zumindest kurzen Angabe der wesentlichen Quellen (z.B. Link, Kurzbezeichnung der Leitlinie, Studie oder Behörde).

Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit, insbesondere für private Gelegenheitsäußerungen; Fokus auf Accounts/Angebote mit Reichweite oder wiederholter gesundheitsbezogener Kommunikation.

Einbettung in bestehende Regelungen zu Verbraucherschutz, Telemedien, medizinischer Werbung oder Plattformregulierung.

Ich bin der Auffassung, dass eine solche Regelung einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Gesundheit, zur Transparenz im digitalen Raum und zur Bekämpfung von Gesundheitsdesinformation leisten kann.

Mit freundlichen Grüßen

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Kai-Frederic Rüth, Mülheim an der Ruhr
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 22.01.2026
Sammlung endet: 21.07.2026
Region: Deutschland
Kategorie: Gesundheit

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