Die Landesmittel für unser Theater sollen von 1,3 Mio in diesem Jahr auf 0 im kommenden Jahr gekürzt werden. Das bedeutet definitiv die Schließung unseres Theaters. Wir bitten die Bürger unseres Landes mit Ihrer Unterschrift ein Zeichen zu setzen und zu bekunden, das Ihre Steuermittel weiterhin für das Theater Eisleben eingesetzt werden sollen. Die finanziellen Probleme des Landes werden durch die Verwüstung der Kulturlandschaft nicht gelöst, sondern forciert.

Begründung

Der Kultusminister des Landes Sachsen-Anhalt Stephan Dorgerloh hat seine Pläne die Landesmittel für die Theater in Sachsen-Anhalt zu kürzen, vergangenen Mittwoch veröffentlicht. Insgesamt werden die Mittel um 7 Millionen Euro zurückgefahren. Die Kürzungen treffen aussschließlich die Theater in Halle, in Dessau und die Landesbühne Sachsen-Anhalt Lutherstadt Eisleben. Herr Dorgerloh plant dies in vollem Bewusstsein, dass es das Aus für die Landesbühne Sachsen-Anhalt mit ihrem Sitz in der Lutherstadt Eisleben bedeuten würde.

Mit dem Blick auf die kulturelle Verwüstung, die in der Region Mansfeld-Südharz entstünde, auf die enttäuschten Besucher unserer Gastspielorte und vor allem auf die tausenden Kinder und Jugendlichen, die über unsere Arbeit an Theaterkunst und sinnliche Aufklärung durch lebendig gewordene Literatur herangeführt werden, wehren wir uns entschieden gegen diese kultur-feindlichen Pläne und bitten Sie mit Ihrer Unterschrift ganz herzlich um Ihre Unterstützung.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

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  • Die Petition ist beendet, denn die Würfel sind gefallen. In diesem Sommer hört die Landesbühne Sachsen-Anhalt in der Lutherstadt Eisleben auf zu existieren. An ihrer statt wird es ein Kulturwerk geben, das u.a. ein kleines Schauspiel-Ensemble beherbergen wird. Die Landesregierung hat sich durchgesetzt!

  • Liebe Unterstützer,
    wir danken Euch für die tausendfache Unterstützung - leider hat es nur wenig genutzt, da die Landesregierung unnachgiebig ist, sich nicht beraten lässt und unbeirrbar auf dem Weg der Vernichtung von Theatern voranschreitet. Eine Landesbühne in Eisleben wird es nicht mehr geben - wohl aber ein "Kulturwerk", in dem es noch eine Sparte Schauspiel gibt. Wir sollen weniger produzieren und mehr "vermitteln", das heißt den theaterpädagogischen Bereich ausbauen und vielfältige Kooperationen eingehen. Das ist an sich etwas Gutes. Etwas, das wir seit Jahren schon betreiben, sollen wir weiter ausbauen. Warum uns der Kultusminister als "Anreiz" dafür zwei Drittel des Landeszuschusses streicht, wird wohl sein Geheimnis bleiben.
    Trotz alledem: Wehrt Euch auch weiterhin! Wir müssen unsere Stimmen erheben gegen ein rigoroses "Durchregieren" von oben, wie es zum Beispiel hier in Sachsen-Anhalt in der Kultur- und Bildungspolitik geschieht.
    Danke sagt noch einmal
    Ulrich Fischer

Pro

Wenn ich sehe, wie Kinder mit leuchtenden Augen und voller Begeisterung, dass eben erlebte Märchen diskutierend aus der Landesbühne Eisleben gehen ist das schon ein schönes Gefühl. Ohne das Theater in der Nähe, was bleibt den Kindern in unserem Landkreis und unserer Stadt dann??

Contra

Noch kein CONTRA Argument.