Forderung: Wir die Unterzeichner fordern, dass Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel seine sozialdemokratische Pflicht erfüllt und die 16.000 Kaisers-Tengelmann Mitarbeiter nicht in Harz IV schickt!

2009: 40.000 Karstadt-Mitarbeiter verlieren ihren Job. Und die Politik hat nichts gemacht.

2012: 25.000 Schlecker-Frauen verlieren ihren Job. Und die Politik hat nichts gemacht.

2014: 10.000 Praktiker-Mitarbeiter verlieren ihren Job. Und die Politik hat nichts gemacht.

Heute: 16.000 Kaisers-Tengelmänner kämpfen um ihren Arbeitsplatz! Und was macht die Politik?

Sehr geehrter Herr Gabriel, wir haben seit Jahren sogar Jahrzehnten alles für unsere Arbeit gegeben. Jetzt stehen wir vor dem nichts und brauchen ganz nötig die Hilfe der Politik. Bitte enttäuschen Sie uns nicht!

Die Situation:

Kaisers-Tengelmann steht vor dem aus, da der Sohn von Erivan Haub nach 140 Jahren, jetzt seine Supermärkte loswerden will. Dadurch sind 470 Läden in Berlin, NRW und München und damit 16.000 Arbeitsplätze in Gefahr.

Es gibt ein Kaufangebot von Edeka, dass aber vom Kartellamt abgelehnt wurde. Für ausgewählte Läden gibt es auch Kaufinteressenten, aber dieses Interesse ist nur regional und bezieht sich nur auf die besten Läden in den besten Lagen.

Für Nordrhein gibt es kein Kaufangebot. Das bedeutet, dass bei einem möglichen Verkauf, außer an EDEKA, fast alle Läden in Nordrhein schließen müssen. Da der Verkauf an EDEKA aber durch das Kartellamt abgelehnt wurde, gibt also keine Lösung für alle, wenn überhaupt dann nur für wenige. Und wer das ist, weiß auch keiner.

Somit bleibt nur eine Möglichkeit, das die Läden von Kaisers-Tengelmann mit Ihren Mitarbeitern überleben: Die Politik muss handeln!

Sehr geehrter Herr Gabriel, nehmen Sie die Zügel in die Hand. Wir haben das Vertrauen in die handelnden Personen verloren. Seit einem Jahr leben wir mit der Angst, was die Zukunft bringt. Stehen Sie als Sozialdemokrat an der Seite von uns und unseren Familien und finden Sie gemeinsam mit den Verantwortlichen eine Lösung.

Begründung

Lassen Sie nicht zu, dass die da oben mit unserer Existenz spielen! Das Schicksal von Menschen wie Karl Erivan Haub ist gesichert. Ob nun die Läden verkauft werden oder nicht. Herr Haub hat immer noch die Butter auf dem Brot.

Aber was ist mit uns, den Arbeitnehmern?

Wir haben immer unsere Steuern gezahlt, waren immer pünktlich auf der Arbeit, haben eine Familie gegründet, sind zur Wahl gegangen und haben unsere bürgerliche Pflicht immer erfüllt. Jetzt erwarten wir, das Sie Ihre Pflicht tun. Lassen nicht zu, das wir alles verlieren und wieder bei 0 anfangen müssen.

Sie Herr Gabriel haben die Chance sich für 16.000 Arbeitnehmer und deren Familien einzusetzen! Herr Haub hat uns ja schon verkauft.

Helfen Sie uns, damit wir unseren Kindern eine gute Zukunft ermöglichen können.

Wir bitten daher alle, die die gleiche Meinung haben, uns zu unterstützen.

Alle die von der Politik erwarten, das die Politik den Bürgern hilft, müssen ihre Unterschrift unter diese Petition setzen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Ralf Baum aus Essen
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Pro

Die Arbeitnehmer haben super Vereinbarungen zur Sicherung der Mitarbeiter mit dem Vorstand ausgehandelt. Die gelten wber nur, wenn Herr Gabriel die Übernahme genehmigt. Hoffe, Herr Gabriel als SPD Mann weiß das!?

Contra

"Die da oben". Lächerlich. Wenn der bisherige Eigentümer nicht mehr will, dann ist das sein gutes Recht. Oder wollen Sie sich vorschreiben lassen, ihr Auto weiter zu fahren, obwohl Sie es loswerden wollen? Zugegeben der Verkauf/die Liquidierung einer Supermarktkette ist komplexer, der Kern der Sache bleibt aber derselbe. Der Staat (in Vertretung durch Herrn Gabriel) ist nicht befugt in privatwirtschaftliche Entscheidungen einzugreifen. Sollte der Eigentümer die Kette schließen wollen, dann sind die Arbeitnehmervertreter zuständig, entsprechende Übergangsregelungen auszuhandeln.