• Von: Ralf Baum mehr
  • An: Sigmar Gabriel Bundeswirtschaftsministerium
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Wirtschaft mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 760 Unterstützer
    747 in Deutschland
    Sammlung abgeschlossen

Sigmar Gabriel, bitte finden Sie eine soziale Lösung und retten Sie 16.000 Arbeitsplätze!

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Forderung:
Wir die Unterzeichner fordern, dass Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel seine sozialdemokratische Pflicht erfüllt und die 16.000 Kaisers-Tengelmann Mitarbeiter nicht in Harz IV schickt!

2009: 40.000 Karstadt-Mitarbeiter verlieren ihren Job.
Und die Politik hat nichts gemacht.

2012: 25.000 Schlecker-Frauen verlieren ihren Job.
Und die Politik hat nichts gemacht.

2014: 10.000 Praktiker-Mitarbeiter verlieren ihren Job.
Und die Politik hat nichts gemacht.

Heute: 16.000 Kaisers-Tengelmänner kämpfen um ihren Arbeitsplatz!
Und was macht die Politik?

Sehr geehrter Herr Gabriel, wir haben seit Jahren sogar Jahrzehnten alles für unsere Arbeit gegeben. Jetzt stehen wir vor dem nichts und brauchen ganz nötig die Hilfe der Politik. Bitte enttäuschen Sie uns nicht!

Die Situation:

Kaisers-Tengelmann steht vor dem aus, da der Sohn von Erivan Haub nach 140 Jahren, jetzt seine Supermärkte loswerden will. Dadurch sind 470 Läden in Berlin, NRW und München und damit 16.000 Arbeitsplätze in Gefahr.

Es gibt ein Kaufangebot von Edeka, dass aber vom Kartellamt abgelehnt wurde. Für ausgewählte Läden gibt es auch Kaufinteressenten, aber dieses Interesse ist nur regional und bezieht sich nur auf die besten Läden in den besten Lagen.

Für Nordrhein gibt es kein Kaufangebot. Das bedeutet, dass bei einem möglichen Verkauf, außer an EDEKA, fast alle Läden in Nordrhein schließen müssen. Da der Verkauf an EDEKA aber durch das Kartellamt abgelehnt wurde, gibt also keine Lösung für alle, wenn überhaupt dann nur für wenige. Und wer das ist, weiß auch keiner.

Somit bleibt nur eine Möglichkeit, das die Läden von Kaisers-Tengelmann mit Ihren Mitarbeitern überleben: Die Politik muss handeln!

Sehr geehrter Herr Gabriel, nehmen Sie die Zügel in die Hand. Wir haben das Vertrauen in die handelnden Personen verloren. Seit einem Jahr leben wir mit der Angst, was die Zukunft bringt. Stehen Sie als Sozialdemokrat an der Seite von uns und unseren Familien und finden Sie gemeinsam mit den Verantwortlichen eine Lösung.

Begründung:

Lassen Sie nicht zu, dass die da oben mit unserer Existenz spielen! Das Schicksal von Menschen wie Karl Erivan Haub ist gesichert. Ob nun die Läden verkauft werden oder nicht. Herr Haub hat immer noch die Butter auf dem Brot.

Aber was ist mit uns, den Arbeitnehmern?

Wir haben immer unsere Steuern gezahlt, waren immer pünktlich auf der Arbeit, haben eine Familie gegründet, sind zur Wahl gegangen und haben unsere bürgerliche Pflicht immer erfüllt. Jetzt erwarten wir, das Sie Ihre Pflicht tun.
Lassen nicht zu, das wir alles verlieren und wieder bei 0 anfangen müssen.

Sie Herr Gabriel haben die Chance sich für 16.000 Arbeitnehmer und deren Familien einzusetzen! Herr Haub hat uns ja schon verkauft.

Helfen Sie uns, damit wir unseren Kindern eine gute Zukunft ermöglichen können.

Wir bitten daher alle, die die gleiche Meinung haben, uns zu unterstützen.

Alle die von der Politik erwarten, das die Politik den Bürgern hilft, müssen ihre Unterschrift unter diese Petition setzen!

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Essen, 08.09.2015 (aktiv bis 07.11.2015)


Neuigkeiten

Hier die Änderung. Bin der Meinung das wenn Edeka Tengelmann übernimmt, alle Arbeitsplätze gesichert sind. Es gibt ein Kaufangebot von Edeka, dass aber vom Kartellamt abgelehnt wurde. Für ausgewählte Läden gibt es auch Kaufinteressenten, aber dieses ...

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Debatte zur Petition

PRO: Die Arbeitnehmer haben super Vereinbarungen zur Sicherung der Mitarbeiter mit dem Vorstand ausgehandelt. Die gelten wber nur, wenn Herr Gabriel die Übernahme genehmigt. Hoffe, Herr Gabriel als SPD Mann weiß das!?

PRO: Ich drücke die Daumen ,das diese Petition erfolgreich ist. Leider hatten unsere Bemühungen bei Hertie keinen Erfolg. Man hat uns viel versprochen und nichts ist passiert. Aber kämpfen um den Arbeitsplatz lohnt sich immer. Viel Glück dabei

CONTRA: "Die da oben". Lächerlich. Wenn der bisherige Eigentümer nicht mehr will, dann ist das sein gutes Recht. Oder wollen Sie sich vorschreiben lassen, ihr Auto weiter zu fahren, obwohl Sie es loswerden wollen? Zugegeben der Verkauf/die Liquidierung einer ...

CONTRA: Die SPD hat sich seit Schröder nicht mehr ernsthaft für Arbeitnehmer eingesetzt. Die Arbeitnehmer können ja Jobs für 8,50 € annehmen, das ist die Politik der SPD.

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Petitionsverlauf

Woher kamen Unterstützer

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