Region: Bremen
Civil rights

Solidaritätsbekundung mit Bremens Pastor Olaf Latzel

Petition is directed to
Bremische Evangelische Kirche (BEK)
20.143 Supporters
Collection finished
  1. Launched May 2020
  2. Collection finished
  3. Submitted
  4. Dialog with recipient
  5. Decision

Mit dieser Petition stellen wir uns als Unterzeichner an die Seite des Bremer Pastors Olaf Latzel.

Wir setzen uns für die freie Glaubens- und Meinungsfreiheit in den evangelischen Kirchen in Deutschland ein. Bremens Pastor Olaf Latzel darf daher entschieden nicht suspendiert werden.

Reason

In der „Verfassung der Bremischen Evangelischen Kirche" heißt es in §1 Abs. 2: „Die Glaubens-, Gewissens- und ***Lehrfreiheit*** der Gemeinden bleibt unbeschränkt."

Folglich ist die allgemeine Lehrfreiheit in Bremen verfassungsgebunden. An diesem Grundrecht eines Bremer Pastors darf nicht gesägt werden. Doch zur Zeit wird eben genau dies getan.

Sogar das deutsche Grundgesetz verdeutlicht die Verantwortung des Menschen vor Gott. So heißt es in der dortigen Präambel: „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen."

Ein weiteres maßgebendes, gesetzliches Fundament stellen die Absätze 1 und 2 von Artikel 4 dar, in denen geschrieben steht: „Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.

Der Bremer Pastor wird somit seiner biblischen Verantwortung gegenüber Gott gewahr und zugleich geschieht dies auf der Grundlage des bremischen Kirchenrechts sowie des deutschen Grundgesetzes.

Eine Suspendierung des Bremer Pastors wäre ein Eingriff in die Grundrechte und ein Verstoß gegen geltendes Recht der Bremischen Evangelischen Landeskirche.

Informationen zum Hintergrund: "Die Mitarbeitervertretung der Bremischen Evangelischen Kirche fordert, den umstrittenen Pastor der St.Martini-Gemeinde, Olaf Latzel, zu suspendieren. Dieser hatte sich im Rahmen seiner Arbeit herabwürdigend unter anderem über Homosexuelle geäußert. Deswegen ermittelt auch der Staatschutz wegen des Verdachts der Volksverhetzung gegen ihn."

"Latzel hatte Homosexuelle in einem Eheseminar als "Verbrecher" bezeichnet, im Nachhinein aber behauptet, er sei missinterpretiert worden und sich entschuldigt. Nun verlangt die Mitarbeitendenvertretung der BEK seine Freistellung. Die unerträglichen Anfeindungen gegenüber Menschen mit einem anderen Lebensstil seien weder als Mitglied noch als Mitarbeiter der Kirche akzeptabel, heißt es in einem Offenen Brief an die Kirchenoberen."

Quelle:

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/csd-strafantrag-pastor-olaf-latzel-bremen-100.html

Thank you for your support, Jonas Eberhardt from Bergneustadt
Question to the initiator

News

  • Nachtrag:
    Lediglich der Flyer wurde in der vorausgegangenen Mitteilung verschickt.
    Nun befindet sich auch das Einladungsschreiben mit den Informationen im Anhang.

    Lieben Gruß
    Jonas Eberhardt (Petent)

  • Liebe Geschwister,
    mich haben in der Vergangenheit viele Anfragen erreicht gehabt, wann denn ein erneutes Engagement oder eine gemeinsame Aktion geplant seien.

    Vor eurem Eifer, eurer Hingabe und eurer Beständigkeit haben wir großen Respekt und wir sind euch hierfür sehr dankbar. Dies im Vorfeld einmal zu betonen ist mir ein besonderes Anliegen.

    Nun hat das Warten ein Ende und die Zeit ist reif für einen weiteren Schritt:

    Wir sind schnell gewillt die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und mit vereinten Kräften tatkräftig zu wirken. Eines müssen wir uns jedoch immer wieder vor Augen führen:

    Das wirksamste Mittel, welches wir Christen haben, ist und bleibt das Gebet.
    Durch Gebet und Fasten wollen wir gemeinsam am 26. März vor Gott treten... further

Brüder in Christus lasst euch nicht von den Contras irreführen, denkt an Epheser 5,6: "Lasst euch von niemandem mit leeren Worten betrügen, denn wegen alldem trifft der Zorn Gottes ungehorsame Menschen."

Einem Homosexuellen vorzuwerfen, sich von "Mann und Frau" abzuwenden ist genauso absurd, wie einem Linkshänder vorzuwerfen, sich davon abzuwenden, mit rechts zu greifen.

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