Auf EU-Ebene wird derzeit die Abschaffung der Zeitumstellung zwischen Sommerzeit und Winterzeit diskutiert. Der Bundestag und die deutsche Regierung mögen sich auf EU-Ebene für diese Abschaffung der Zeitumstellung stark machen.Der Bundestag und die deutsche Regierung mögen sich jedoch explizit für die Abschaffung der bisherigen "Winterzeit" aussprechen und die bisherige Sommerzeit ganzjährig als Normalzeit einführen.

Begründung

Die halbjähriche Zeitumstellung hat nicht zu den erhofften Energieeinsparungen geführt, hat jedoch mehrfache negative Auswirkungen auf das Leben der Bürger und die Wirtschaft. Dies reicht von Schlafstörungen bei Individuen bis hin zu erheblichen Kosten durch dadurch beispielsweise nötige Fahrplanänderungen und weitere organisatorische Aufwände.Ein genereller Wechsel zur Sommerzeit hätte für viele Bürger den Vorteil, dass zu beiden Jahreszeiten eine längere Freizeit bei Tageslicht zur Verfügung stünde. Nur wenige Berufsgruppen verrichten ihre Arbeit dauerhaft im Freien und meist sind diese Berufsgruppen (z. B. Bauarbeiter oder Gärtner) wetterbedingt ohnehin hauptsächlich zu den warmen Jahreszeiten tätig.Der Großteil der Arbeitnehmer verrichtet seine Tätigkeiten ausschließlich in Innenräumen und in vielen Fällen bei Kunstlicht - unabhängig davon, ob es draußen hell ist oder nicht. Für diese Bürger spielt es kaum eine Rolle, zu welcher Uhrzeit im Winter die Sonne aufgeht. Daher kommt diesen eine längere Tageslichtphase während der Arbeitszeit ohnehin nicht zu Gute.Längeres Tageslicht nach Arbeitsende hingegen würde allen Arbeitnehmern Vorteile bringen.

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