• Von: Selim Savil mehr
  • An: Bundestag, Stadtrat, Bundesam für Familien
  • Region: Bayern mehr
    Kategorie: Familie mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 14 Unterstützer
    6 in Bayern
    Sammlung abgeschlossen

Spielsucht und ihre Folgen für Familie und Existenz

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Ich selber bin süchtig, ich versuche immer wieder davon weg zu kommen, schaffe es immer wieder einige Monate davon weg bleiben, nur manchmal ist der Moment der Einsamkeit da, dann gehe ich in die Spielothek und versuche bissel Geld zu gewinnen, leider verliere ich jedes mal, fast jedes mal. Nach dem ich das was ich verloren habe zurück gewinnen will verliere ich noch mehr und mehr, das ist sehr schwer mit dem Spielen aufzuhören wenn an jeder 2. Kreuzung bzw. ecke Eine Spielothek steht. Auch ist das Verhältniss undurchsichtig. Mann verliert 2 Tage am Stück jeweils 2 Tausend Euro und gewinnt nichts? Ich werde mein Geld nicht zurück bekommen, aber mein Wunsch ist das die Jugend von heute nicht diese Fehler machen soll die ich getan habe.
Ich bin dafür das die Spielotheken stärker beaufsichtigt werden, auch müssen diese Limiits an Spieler setzen, Spieler dürfen nicht mehr als 500 Eur im Monat verlieren, das muss mit Spiel ID für jeden einzelnen erfolgen, diese soll alle Daten speichern (Norwegen hat da ein ähnliches Systen).

Begründung:

Ein Mensch, der zu viel spielt, kann die Fähigkeit verlieren, sich zu entscheiden, ob er dem Glücksspiel nachgehen möchte oder nicht. Spielende verlieren die Kontrolle über ihr Verhalten. Problematisches Glücksspiel hat für die Betroffenen und ihr Umfeld oft ernste Folgen, unter denen alle Beteiligten leiden:

Lügen und Ausreden werden erfunden, um unangenehme Tatsachen zu verbergen, z.B. dass man den Monatslohn „verzockt“ hat.
Vertrauensvolle Beziehungen werden zerstört, weil die Spielenden sich oft gefühlsmäßig abwenden und sich ganz dem Spielen zuwenden.
Die existenzielle Lebensgrundlage geht verloren, z.B. weil das Geld für Lebensmittel oder die Miete fehlt.
Gemeinschaftliche Unternehmungen mit Freunden und Familie sind nicht möglich, weil Spielende dazu keine Zeit haben.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Königsbrunn, 03.12.2015 (aktiv bis 02.06.2016)


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Petitionsverlauf

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