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Bild zur Petition mit dem Thema: Sprengstoffrecht - Feuerwerksverbot für Privatleute/alleinige Ausübung durch ausgebildete Fachleute Sprengstoffrecht - Feuerwerksverbot für Privatleute/alleinige Ausübung durch ausgebildete Fachleute
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition befindet sich in der Prüfung beim Empfänger
    Sprache: Deutsch
  • In Bearbeitung
  • 114 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Sprengstoffrecht - Feuerwerksverbot für Privatleute/alleinige Ausübung durch ausgebildete Fachleute

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Feuerwerk zukünftig nicht mehr privat gezündet wird, sondern in die Hände von ausgebildeten Fachleuten übergeben und zentralisiert angeboten wird.

Begründung:

Jedes Jahr werden Menschen bei unsachgemäßer Verwendung von Feuerwerkskörpern verletzt oder getötet. Dies ist schon dramatisch genug, wird aber durch das solidarische System der Krankenversicherung zu einer Belastung aller, die leicht vermieden werden könnte. Ebenso werden jährlich tausende von Hörschäden gemeldet, die ebenfalls das Budget der Krankenkassen belasten.Die Feinstaubbelastung durch das Abbrennen von Feuerwerken entspricht 5.000 Tonnen , dies entspricht laut Umweltbundesamt 17 % der jährlichen Feinstaubbelastung- an einem Tag!. Bekanntermaßen ist die Belastung durch Feinstaub gesundheitsschädigend.https://www.umweltbundesamt.de/themen/dicke-luft-jahreswechselNachdem Deutschland seine Willkommenskultur massiv bewirbt und versucht, diesem Standard auch gerecht zu werden, wäre es wünschenswert, darüber nachzudenken, wie sich die Geräusche auf durch Kriegsereignisse traumatisierte Menschen auswirken - Stichwort: Trigger. Selbst ohne Willkommenskultur ist mittlerweile gut erforscht, dass Kriegsveteranen an Silvester massive flashbacks durch die Böller erleben, eine Qual für jeden Menschen und eine unfassbare gedankenlose Rücksichtslosigkeit den Menschen gegenüber, die sich nicht wehren können.Des Weiteren besteht Deutschland vielerortens aus Gebieten, in denen die Landwirtschaft, und dort speziell die tierhaltende Landwirtschaft, angesiedelt ist. Ich denke, es steht außer Frage, dass die zwischenzeitlich sich über 3 Tage erstreckende (richtig gelesen, das Geböller fängt vierelortens am 30. Dez am und endet gegen 2. Januar!) Böllerei die Tiere unverhältnismäßig unter Stress setzt.Zuletzt: auch die Haustiere leiden unter dem Krach, in einer Art, die Tierhalter dazu zwingt, die Tiere unter Medikamente oder Alkohol zu setzen, zuhause zu bleiben und zu hoffen, dass wenigstens dieses Jahr Silvester auf den 31.12. beschränkt bleibt. Den vielen Waldtieren und freilebenden Tieren stehen die Optionen nicht offen.Der Deutsche Bundestag möge aufgrund vorliegender Gründe prüfen, ob ein generelles Feuerwerksverbot für Privathaushalte, wie in vielen anderen europäischen und nicht-europäischen Ländern bereits erfolgreich etabliert und von der Bevölkerung angenommen, sinnig ist, denn Feuerwerksverbot ist auch gelebter Tier- und Umweltschutz.

01.01.2018 (aktiv bis 26.02.2018)


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