292 Signatures
Petition is addressed to: Bürgermeisterin Imke Heymann
Wir fordern die Stadt Ennepetal und die zuständigen politischen Gremien auf,
1. die geplante Bebauung des Grundstücks „Bergfried“ am Büttenberg nicht weiter zu verfolgen,
2. keine Genehmigung im Rahmen des sogenannten „Bauturbos“ zu erteilen,
3. eine transparente und frühzeitige Bürgerbeteiligung sicherzustellen,
4. Grünflächen zu schützen und stattdessen bereits versiegelte oder brachliegende Flächen für Wohnungsbau zu nutzen,
5. eine nachhaltige, sozial und ökologisch verträgliche Stadtentwicklung umzusetzen.
Reason
Wir, die unterzeichnenden Bürgerinnen und Bürger sowie Anwohnerinnen und Anwohner des Büttenbergs, sprechen uns entschieden gegen die geplante Bebauung des Grundstücks „Bergfried“ an der Büttenberger / Rahlenbecker Straße in Ennepetal aus.
Auf dem bislang als Grünfläche genutzten Grundstück wurde in kürzester Zeit nahezu der gesamte, jahrzehntealte Baumbestand gerodet. Dies geschah, obwohl das Areal im Flächennutzungsplan als Grünfläche ausgewiesen ist, sich im Außenbereich befindet und kein Bebauungsplan existiert.
Geplant ist nun die Errichtung einer großflächigen Neubausiedlung mit bis zu 90 Wohneinheiten, darunter Mehrfamilienhäuser mit bis zu 10–11 Wohnungen. Diese massive Nachverdichtung ist aus unserer Sicht städtebaulich, verkehrlich, ökologisch und sozial nicht vertretbar.
Unsere wesentlichen Einwände
1. Verkehrsüberlastung und Gefährdung der Sicherheit
Die Büttenberger Straße sowie die angrenzenden Straßen sind bereits heute stark überlastet. Zusätzliche bis zu 250 Fahrzeuge würden unweigerlich zu Verkehrschaos führen. Die Straßen sind weder dafür ausgelegt noch erweiterbar. Bereits jetzt kommt es regelmäßig zu kritischen Situationen, auch für Rettungs- und Entsorgungsfahrzeuge.
2. Unzureichende Parkraumsituation
Die vorgesehenen Stellplätze reichen bei realistischer Betrachtung nicht aus. Der Parkdruck im öffentlichen Straßenraum ist bereits enorm und würde sich weiter verschärfen.
3. Erhebliche Lärm- und Umweltbelastung
Die geplante dichte Bebauung und der zusätzliche Verkehr führen zu einer deutlichen Zunahme von Lärm und Abgasen. Dies stellt eine erhebliche Beeinträchtigung der Wohn- und Lebensqualität dar.
4. Verlust einer wichtigen Grünfläche
Mit der Bebauung geht eine der letzten größeren zusammenhängenden Grünflächen am Büttenberg dauerhaft verloren. Dies widerspricht den Zielen des Klima-, Natur- und Artenschutzes sowie einer nachhaltigen Stadtentwicklung.
5. Überlastung der bestehenden Infrastruktur
Schulen, insbesondere die Grundschule, sind bereits heute stark ausgelastet. Eine weitere Verdichtung verschärft diese Situation zusätzlich.
6. Kein nachgewiesener Wohnraumbedarf
Ein vom Land NRW beauftragtes Gutachten (29.05.2024) bescheinigt Ennepetal keinen angespannten Wohnungsmarkt. Es besteht daher keine Notwendigkeit, wertvolle Grünflächen zu bebauen, während innerstädtische Brachflächen vorhanden sind.
7. Unverträgliche Bebauungsdichte
Die geplanten Mehrfamilienhäuser mit bis zu 10–11 Wohneinheiten passen nicht in das überwiegend von Einfamilienhäusern geprägte Umfeld des südlichen Büttenbergs und verändern den Charakter des Wohngebiets massiv.
Warum diese Petition wichtig ist
Stadtentwicklung darf nicht über die Köpfe der Bürgerinnen und Bürger hinweg erfolgen.
Lebensqualität, Umwelt- und Klimaschutz sowie Sicherheit müssen Vorrang vor kurzfristigen Investoreninteressen haben.
Grünflächen sind nicht ersetzbar. Einmal zerstört, sind sie für immer verloren.
Petition details
Petition started:
01/05/2026
Collection ends:
07/04/2026
Region:
Ennepetal
Topic:
Civil rights
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Ich unterstütze das, weil es eine sinnvolle Sache ist und wir auch etwas erreichen wollen. Ich hoffe, Ihr schafft das und könnt uns auch Helfen, die Delta Waldeck Frankenberg GmbH zu erhalten. Es sollen wichtige Arbeitsplätze im sozialen Bereich vernichtet werden. Hoffe auch auf Eure Unterschriften. Ich verbreite auch gerne Eure Petition. Vielen Dank Hier der Link: openpetition.de/!hqbgx
No CONTRA argument yet.
Why people sign
Zuviel Bebauung auf dem Grundstück, in abgespeckter Variante mit weniger Mehrfamilienhäusern eventuell akzeptabel. Mehr öffentlicher Parkraum müsste eingeplant werden. Halbe Autos gibt es nicht, deshalb mindestens zwei Parkplätze pro Wohneinheit. Zusätzlich Höhe Parkplätze für Besuch und auch Pflegedienste einplanen. Grünfläche großzügig planen, mit Spielplatz
Es wird von Umweltschutz gesprochen und von den Städten der Zukunft, aber alles was unsere Entscheider machen ist schnell und kurzsichtig zu handeln. Sie lassen zu, dass Böden verdichtet werden und wundern sich dann, dass ein normaler Regenfall katastrophale Folgen hat. Gleiches gilt für die Hitzeentwicklung, die durch dichte Betonsidelungen ohne Begrünung nur enorm begünstigt wird. Man muss nur nach Berlin oder München schauen. Aber egal, Geld über Vernunft. Ruhig die Krankenkassen und -häuser weiter belasten, weil durch das Fehlen der Bäume der Stress der Bürger weiter steigt, das Immunsystem nicht gefördert bzw. gestärkt wird. Das ist alles bereits wissenschaftlich nachgewiesen! Wälder halten uns Gesund! Hier zeigt sich leider wieder, dass die Geschichte für den modernen Menschen nicht ausreicht (Kollaps auf der Osterinsel), um alte Fehler nicht erneut zu begehen. Wenn in Deutschland weiter Wälder abgeholzt werden, sei es für Windräder, die uns als besonders grün verkauft werden (Stichworte: "Entsorgung","Lebensdauer","Wartungsaufwand"), dann wird es noch mehr kronisch kranke Mitmenschen geben, die entweder vermehrt psychische Leiden oder Atemwegserkrankungen entwickeln - Das ist nicht übertrieben, dass ist die unangenehme Realität. Dabei könnten wir als Gesellschaft soviel positives in dieser Richting erreichen. Mit einer ausgewogenen Stadtplanung, die zugegebenermaßen nicht einfach geworden ist, da man einfach so weiter gebaut hat, wie in der Vergangenheit, wo derartige Sünden noch nicht besonders ins Gewicht fielen. Nun recht sich dies. Die Korrekturen werden immer länger dauern und herausfordernder. Und dies wird nicht besser, wenn man sich nicht dieser Herausforderung stellt. Je länger wir so weiter machen wie bisher, umso mehr werden kommende Generationen darunter leiden und es ausbaden müssen. Für diejenigen, denen die nachfolgenden Generationen egal sind - Ihnen darf gesagt werden, dass wir bereits zu denjenigen gehören, die von den Früchten unserer Saat kosten können. Nur der geschmack ist bitter. Dies zeigt sich durch höher werdende Beiträge für die Wohngebäudeversicherung und weitere. Ich wage sogar zu behaupten, dass die Gesundheit unserer Wälder ein Spiegel unserer Gesellschaft ist, die zunehmend auch den gegenseitigen Respekt verliert. Man sieht es an dem Verhalten gegenüber Einsatzkräften und der Art wie mit fremden Eigentum umgegangen wird. Wir sollten wieder unsere Wälder schätzen lernen.
(Edited)
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Ich unterschreibe für meine Mutter, die ein Haus auf dem Büttenberg hat. Ich bin selber dort groß geworden und häufig da.
Die in der Petition aufgeführten Einwände entsprechen auch meiner Sicht.