Stopp für die Südspange Dortmund – Mehr Schutz für Mensch und Natur auf Phoenix West!

Petition is addressed to:
Rat der Stadt Dortmund

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  1. Launched April 2025
  2. Collection finished
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Petition addressed to: Rat der Stadt Dortmund

Wir fordern den sofortigen Stopp des Baus der Südspange durch Phoenix West in Dortmund.

Das Gelände hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Freizeit-, Erholungs- und Begegnungsort für Menschen aus ganz Dortmund entwickelt. Dort sind heute nicht mehr Industriebrachen, sondern ein lebendiges Viertel mit Radfahrerinnen, Joggerinnen, Spaziergängerinnen, Familien, Kindern, Hundebesitzerinnen, einem Kindergarten und vielen Betrieben sowie Außengastronomie, Kunst und Kultur entstanden.

Statt einer neuen Durchgangsstraße fordern wir:

  • Einen Baustopp und eine Überprüfung des Projekts durch unabhängige Stellen,
  • Transparenz über alle Planungen und Entscheidungen,
  • eine breite öffentliche Diskussion mit echter Bürgerbeteiligung,
  • Entwicklung nachhaltiger und zeitgemäßer Alternativen, die den neuen Charakter und die Bedürfnisse aller Nutzer*innen respektieren,
  • sowie den konsequenten Schutz von Mensch, Natur und Betrieben auf Phoenix West.

Reason


  1. Sicherheitsgefahren für Kinder & Familien:
  2. Die geplante Straße führt direkt am Kindergarten vorbei und gefährdet Kinder, Eltern und alle, die sich im Bereich aufhalten. Die stark frequentierten Grünanlagen werden durch zunehmenden Berufs-, Reise- und Durchgangsverkehr zur Gefahrenzone.
  3. Verlust von Lebensqualität & Naherholung:
  4. Phoenix West ist eines der wichtigsten Freizeit- und Erholungsgebiete Dortmunds. Familien, Radfahrer, Jogger, Spaziergänger, Hundebesitzer und Kinder nutzen das Areal täglich. Die geplante Straße zerstört dieses Miteinander und schränkt die Nutzung massiv ein.
  5. Mehr Verkehr & Stau:
  6. Das Verkehrsaufkommen ist durch viele ansässige Unternehmen und Berufspendler bereits hoch. Die neue Straße löst keine Probleme, sondern verschärft Stau, Lärm und Belastung – auch für Anwohner und alle Nutzer*innen des Gebiets.
  7. Beeinträchtigung von Betrieben:
  8. Viele Unternehmen sind direkt betroffen. Mitarbeitende und Kundschaft leiden unter zusätzlichem Verkehr, Lärm und erschwerter Erreichbarkeit. Auch ihre Interessen und Sicherheit müssen geschützt werden.
  9. Kosten & falsche Prioritäten:
  10. Sieben Millionen Euro werden für die Südspange ausgegeben, während in Dortmund zahlreiche Straßen und der ÖPNV dringend sanierungsbedürftig sind. Die Mittel fehlen an anderer, wichtigerer Stelle.
  11. Fehlende Transparenz & Akteneinsicht:
  12. Entscheidende Unterlagen und naturschutzrechtliche Prüfungen sind nicht ausreichend öffentlich zugänglich. Wir fordern volle Transparenz und Akteneinsicht nach § 29 VwVfG.
  13. Umwelt- & Naturschutz:
  14. Krötenzäune, Eidechsen, Frösche, Fledermäuse, Spitzmäuse und viele andere Arten sind betroffen. Umweltbelange müssen vollständig geprüft und die Schutzinteressen konsequent berücksichtigt werden. Fakten dürfen nicht geschaffen werden, bevor der Naturschutz abschließend geklärt ist.
  15. Planungsrechtliche Bedenken:
  16. Die Planungsgrundlage ist nicht klar dokumentiert (verschiedene Angaben zu Beschlüssen seit 2004). Angesichts geänderter Nutzung und Bedeutung des Gebiets fordern wir Offenlegung aller Unterlagen und eine Neubewertung der Rechtmäßigkeit und Aktualität der Planungen.
  17. Verzerrte öffentliche Darstellung:
  18. In Medienberichten wird die Problematik oft verkürzt, etwa auf Eidechsenumsiedlung. In Wirklichkeit ist die Artenvielfalt und die ökologische Bedeutung viel größer und bislang nicht ausreichend beachtet.
  19. Politischer & wirtschaftlicher Druck:
  20. Der Eindruck entsteht, dass wirtschaftliche und politische Interessen Vorrang haben, während Lebensqualität, Sicherheit der Kinder und Naturschutz ignoriert werden.
  21. Fehleinschätzung der Verkehrsführung:
  22. Die geplante abknickende Straßenführung wird in der Realität nicht eingehalten werden: Die meisten Autofahrer*innen werden geradeaus fahren, direkt an sensiblen Bereichen wie dem Kindergarten vorbei – mit unkalkulierbaren Risiken, die in der Planung unterschätzt werden.

Fazit:
Phoenix West hat sich grundlegend verändert – vom alten Industrieareal zum vielfältigen, belebten Naherholungsgebiet und Standort für Menschen, Natur und Unternehmen. Die Südspange ist nicht mehr zeitgemäß. Wir fordern einen sofortigen Baustopp, Transparenz, echte Bürgerbeteiligung, eine unabhängige Überprüfung aller Planungen und die Entwicklung nachhaltiger Alternativen zum Schutz von Phoenix West.

Thank you so much for your support, Kissel/Schwarzkopf, Dortmund
Ask the initiator

Petition details

Petition started: 27 Apr 2025
Collection ends: 08/31/2025
Region: Dortmund Hörde
Topic: Environment

News

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team
  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    ich habe bei der Einrichtung der Petition versehentlich „Nordrhein-Westfalen“ als Zielregion angegeben. Tatsächlich richtet sich die Petition ausschließlich an den Rat der Stadt Dortmund.

    Ich habe bereits Kontakt mit openPetition aufgenommen, damit die Region auf „Dortmund“ geändert wird. Dadurch wird das benötigte Quorum deutlich realistischer – und unser Ziel greifbarer!

    Danke für eure Unterstützung und fürs Weiterverbreiten

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