Durch ein Umlegungsverfahren sollen bis zu 10 neue Baugrundstücke (Ein- und Zweifamilienhäuser) geschaffen werden. Die Zufahrt soll durch den Pfarrer-Hillmann-Weg - eine Spielstraße (gem. StVO verkehrsberuhigter Bereich) geführt werden. Durch die Umlegungsverfahren, dass bisher ohne jegliche Bürger- und Anwohnerbeteiligung durch den Rat der Stadt Köln beschlossen wurde, wird eine untragbare Situation für die heutigen Anwohner geschaffen. Daher wird die Einstellung des Umlegungsverfahren gefordert.

Begründung

Der Pfarrer-Hillmann-Weg ist eine Spielstraße (gem. StVO verkehrsberuhigter Bereich). Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass die Geschwindigkeit für Fahrzeuge auf Schritttempo begrenzt ist und parken nur in den gekennzeichneten Flächen erlaubt ist. Durch das Umlegungsverfahren wird das Verkehrsaufkommen in diesem Weg erheblich zunehmen (durch Anwohner, Besucher, Zulieferer etc.) und damit der Charakter der Spielstraße genommen. Die heutige Parkplatzsituation ist schon dramatisch, da viel zu wenig Parkraum im und um den Pfarrer-Hillmann-Weg besteht. Für den heutigen Bereich Pfarrer-Hillmann-Weg bestehen nur drei gekennzeichnete Parkplätze. Im hinteren Teil besteht heute ein "grüner Innenhof" für die Anwohner Von-Quadt-Str., Martha Str., Ida Str. und Pfr.-Hillmann-Weg. Dieser würde dem Umlegungsverfahren zum Opfer fallen! Hierdurch wird eine unzumutbare Lärmbelästigung für oben genannte Anwohner gegeben. Der Pfarrer-Hillmann-Weg ist keine gerade Straße, verschiedene Versprünge machen diesen schon heute unübersichtlich. Mit zunehmenden Verkehr stellt dies ein riesiges Gefahrenpotenzial für die vielen spielenden Kinder (aktuell 16 hier wohnende Kinder! plus Freunde,...) da, nicht nur in der Bauphase mit dem damit verbundenen Schwerlastverkehr. Der "grüne Innenhof" muss auch für die Anwohner erhalten bleiben und der "Verdichtungswahn" mit der engen Bebauung bedeutet Verlust der Wohnqualität. Hier sollte seitens der Politik auch an die Anwohner gedacht werden und nicht nur die Wohnraumschaffung im Vordergrund stehen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Thomas Forst aus Köln
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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Liebe Unterstützer,

    am 30.11.2016 hat der Umlegungsausschuss die Einleitung des Umlegungsverfahrens für das Umlegungsgebiet Nr. 415 in Köln-Dellbrück, Pfarrer-Hillmann-Weg beschlossen. Leider haben sämtliche Argumente und auch die zahlreichen Unterschriften keine Einsicht bei der Stadt gezeigt. Eine Unterstützung ist von keiner der politischen Seite aus zu bekommen, auch der Bürgerverein Dellbrück hat sich diesem Thema nicht angenommen.

    Details sind der Bekanntmachung im Amtsblatt Nr. 49 vom 14.12.2016 zu entnehmen.

    Leider kann ich keine besseren Neuigkeiten zum Jahresstart mitteilen.

    Wer also noch Ideen und Kontakte hat, den Pfarrer-Hillmann-Weg in seinem ursprünglichen Spielstraßenmodell zu erhalten, sollte dies nutzen.

Pro

Absoluter Wahnsinn ist, dass die Anwohner nicht gefragt wurden , ob in ihrem Garten gebaut werden soll- sie werden gezwungen- früher nannte man das Enteignung! Möchte man in seinen eigenen Garten bauen, wird das nicht genehmigt, aber wenn die Stadt das will, geht das auf einmal!! Wer die Straße kennt, stellt die Petition nicht in Frage!

Contra

Kinder werden für die egoistischen Interessen der Erwachsenen vorgeschoben. Die Initiative kommt von den Leuten, die selber im Pfarrer-Hillmann-Weg eine Hinterland-Bebauung durchgeführt haben. Diese Grundstücke waren auch mal der grüne Innenhof der angrenzenden Straßen. Die derzeitige Situation stellt für jeden Rettungswagen eine Gefahr dar, da die Straße in einer Sackgasse ohne Wendehammer endet. Es erinnert an Leute die erst Flughafen-Nähe günstige Grundstücke kaufen, um sich dann nach Baufertigstellung über Fluglärm zu beschweren.