• Von: Thomas Forst mehr
  • An: Umlegungsausschuss der Stadt Köln
  • Region: Köln mehr
    Kategorie: Verwaltung mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 197 Unterstützer
    136 in Köln
    Sammlung abgeschlossen

STOPP Umlegungsverfahren in Köln-Dellbrück, Pfarrer-Hillmann-Weg

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Durch ein Umlegungsverfahren sollen bis zu 10 neue Baugrundstücke (Ein- und Zweifamilienhäuser) geschaffen werden. Die Zufahrt soll durch den Pfarrer-Hillmann-Weg - eine Spielstraße (gem. StVO verkehrsberuhigter Bereich) geführt werden. Durch die Umlegungsverfahren, dass bisher ohne jegliche Bürger- und Anwohnerbeteiligung durch den Rat der Stadt Köln beschlossen wurde, wird eine untragbare Situation für die heutigen Anwohner geschaffen. Daher wird die Einstellung des Umlegungsverfahren gefordert.

Begründung:

Der Pfarrer-Hillmann-Weg ist eine Spielstraße (gem. StVO verkehrsberuhigter Bereich). Dieser zeichnet sich dadurch aus, dass die Geschwindigkeit für Fahrzeuge auf Schritttempo begrenzt ist und parken nur in den gekennzeichneten Flächen erlaubt ist. Durch das Umlegungsverfahren wird das Verkehrsaufkommen in diesem Weg erheblich zunehmen (durch Anwohner, Besucher, Zulieferer etc.) und damit der Charakter der Spielstraße genommen. Die heutige Parkplatzsituation ist schon dramatisch, da viel zu wenig Parkraum im und um den Pfarrer-Hillmann-Weg besteht. Für den heutigen Bereich Pfarrer-Hillmann-Weg bestehen nur drei gekennzeichnete Parkplätze. Im hinteren Teil besteht heute ein "grüner Innenhof" für die Anwohner Von-Quadt-Str., Martha Str., Ida Str. und Pfr.-Hillmann-Weg. Dieser würde dem Umlegungsverfahren zum Opfer fallen! Hierdurch wird eine unzumutbare Lärmbelästigung für oben genannte Anwohner gegeben. Der Pfarrer-Hillmann-Weg ist keine gerade Straße, verschiedene Versprünge machen diesen schon heute unübersichtlich. Mit zunehmenden Verkehr stellt dies ein riesiges Gefahrenpotenzial für die vielen spielenden Kinder (aktuell 16 hier wohnende Kinder! plus Freunde,...) da, nicht nur in der Bauphase mit dem damit verbundenen Schwerlastverkehr. Der "grüne Innenhof" muss auch für die Anwohner erhalten bleiben und der "Verdichtungswahn" mit der engen Bebauung bedeutet Verlust der Wohnqualität. Hier sollte seitens der Politik auch an die Anwohner gedacht werden und nicht nur die Wohnraumschaffung im Vordergrund stehen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Köln, 30.05.2016 (aktiv bis 10.07.2016)


Debatte zur Petition

PRO: Absoluter Wahnsinn ist, dass die Anwohner nicht gefragt wurden , ob in ihrem Garten gebaut werden soll- sie werden gezwungen- früher nannte man das Enteignung! Möchte man in seinen eigenen Garten bauen, wird das nicht genehmigt, aber wenn die Stadt das ...

PRO: Von wegen "billige" Ausreden! Das kann nur einer schreiben, der weder Ahnung von Wohnqualität, wie von Spielen auf der Straße hat. Es gibt genügend Bauland, dass umgesetzt werden kann. Dann aber bitte nicht in der kleinsten Straße und dort wo die Nachbarschaft ...

CONTRA: Millionene Kinder wachsen in den Großstädten ohne Spielstraße auf. Die Argumentation mit den Kindern ist wirklich billig. Unten steht doch worum es euch wirklich geht. Da schreibt es doch einer : Die Neuen wohnen dann weiter oben und fahren dann alle ...

CONTRA: Mal wieder werden die Kinder vorgeschoben wenn den Erwachsenen etwas nicht passt. Schon ziemlich billig und absolut abgedroschen die Nummer. Was ist mit den Kindern die hier gerne ein neues zu Hause finden wollen?

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Petitionsverlauf

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