Die Unterzeichner fordern von der Thüringer Landesregierung,Ministerpräsident Bodo Ramelow, und dem Landratsamt Eisenberg, Landrat Heller

  • die rechtliche Aufhebung des Regionalplanes Ostthüringen, Beschluss 11/01/16 für das Vorranggebiet Windenergie Eineborn/ St. Gangloff (W-20)
  • den Verzicht von Windkraftanlagen im Waldgebiet "Holzland" auf einer Fläche von 349 Hektar und der damit verbundenen Abholzung von ca. 13% des zusammen hängenden Waldge- bietes

Begründung

Planung und Bau des Vorranggebietes Windenergie Eineborn / St.Gangloff (W20 Thüringer Holzland) ist eklatant rechtswidrig und widerspricht in nachfolgenden Punkten gesetzlichen Grundlagen und Rechtsvorschriften. - Bundesnaturgesetz § 66, Thüringer Waldgesetz § 2,§ 11,§ 19, § 24, NABU Grundlagenbe- wertung "Wald", Helgoländer Protokoll, Planungsrichtlinien Windenergie- Anlage 2 - 10-H Abstandsregel wegen Gesundheitsrisiken - der ökölogischen Waldfunktion als "CO2 Speicher","Hydrologischer Funktionär" und "Lärm- schutzbarriere" - dem Erhalt des historischen Landschafts und Kulturraumes "Thüringer Holzland"

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Falk Runze und Sören Schipke aus Stadtroda
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Pro

Der Sinn der Energiewende ist, auf eine ökologisch vertretbarere Weise Energie für den Menschen bereit zu stellen. Umso wichtiger ist, daß Schäden an bestehenden Ökosystemen gering und verträglich sind. Die geplanten, großen Windkraftanlagen benötigen Fundamente, die schon durch ihre Größe massiven Einfluss auf die bestehenden Wälder/Tiere bedeuten. Ebenso die Infrastruktur um die notwendigen Geräte und Bauteile vor Ort zu bringen. Windenergie ist ein wichtiger Baustein der Energiewende, jedoch sollten sie zb. Nahe an Autobahnen gebaut werden, wo Lärmbelästigung und Infrastruktur gegeben sind.

Contra

Wollt ihr lieber neue Atomkraftwerke? Kopfschüttel