Verhinderung der Haldenabdeckung Niedersachsen in Wathlingen.

Begründung

Die Firma K + S Baustoffrecycling GmbH (früher Kali und Salz AG) plant in der Samtgemeinde Wathlingen die Halde abzudecken und zu begrünen.

K + S argumentiert, dies sei der sinnvollste Vorgang. Wenn man sich jedoch weitergehend informiert, dann kann man in Erfahrung bringen, dass K+S keine ökologisch korrekten Gutachten vorlegt, sondern lediglich Empfehlungen und das bisherige Abdeckungen, wie z.B. in Sehnde, die bausubstanziellen und ökologischen Probleme nicht gelöst haben, sondern im Gegenteil, weiterhin Schwierigkeiten mit den Halden bestehen. Die Bürgerinitiative Umwelt Wathlingen informiert auf ihrer Internetseite, dass eine Abdeckung und Begrünung „die Auflösung der Halde nicht verhindert, sondern nur verzögert.“

Dafür spricht, dass trotz geplanter Abdeckung durch K+S weiterhin Niederschlag in den Berg dringt und „bis zum Salz vordringen und damit die Halde weiter auflösen wird. Für die Verdunstung müssen dort Pflanzen wachsen. Deshalb dürfte es auch nicht zu Flächenbränden, Baumentwurzelungen durch Stürme und nachfolgend Starkregenereignissen kommen. Gerade damit ist aufgrund des Klimawandels zukünftig aber verstärkt zu rechnen. Eine Basisabdichtung zum Schutz des Grundwassers gibt es nach unserer (BI Umwelt Wathlingen) Kenntnis nicht und wird auch nach einer Abdeckung fehlen“ (siehe: biuw.jimdo.com/faq/)

Außerdem wird eine Abdeckung nicht nur mit ungefährlichem Bauschutt durchgeführt, sondern auch mit Straßenaufbruch, ölverunreinigtem Boden, Schlacken aus Industrie und Hausmüllverbrennung sowie möglicherweise auch Schutt aus dem Abriss von Atomkraftwerken. Einziges Kriterium ist die Schadstoffkategorie Z 2 (siehe: biuw.jimdo.com/faq/).

Z 2 Material aber ist nicht ungefährlich für die Menschen: Auf jeden Fall sind die Z 2 Werte für Schwermetalle wie Blei 10x oder Quecksilber 50x so hoch wie bei maximal belastetem Ackerboden. Bei einer Menge von12-14 Mio Tonnen könnten das z. B. mehrere tausend Tonnen Blei oder zig Tonnen Quecksilber sein. Die Deponiesickerwässer mit ausgelaugten Schadstoffen sollen dann in der Nähe versickern, in die umliegenden Flüsse eingeleitet oder entsorgt werden. Das wird aber wahrscheinlich nicht nötig sein, weil die Deponiesickerwässer im so genannten Haldenringgraben der Abdeckung gleich mit unbelastetem Niederschlagswasser vermischt und dann erst nach unten geleitet werden. Die absolut enthaltene Schadstoffmenge bleibt allerdings gleich (siehe: biuw.jimdo.com/faq/).

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