• Von: Sale Kale mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Verkehr mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 162 Tage verbleibend
  • 43 Unterstützer
    43 in Deutschland
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Stoppt die Privatisierung der Autobahnen

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Stoppt die Privatisierung der Autobahnen

Laut dem „Spiegel“-Bericht vom Montag, 14.11.2016 plant die Bundesregierung die Teilprivatisierung deutscher Autobahnen.

Worum geht es?

Das Finanzministerium spricht davon, den Betrieb und den Bau der Autobahnen neu ordnen zu wollen. Bisher sind die Bundesländer mit insgesamt 30.000 Beschäftigten in der Landesstraßen-Bauverwaltung für die Instandhaltung und den Ausbau der Straßen verantwortlich.
Diese soll nun zentralisiert und von einer zentralen Autobahn-Gesellschaft gesteuert werden, die dem Bund unterliegt. Dadurch soll eine bessere Planung und ein effizienteres Arbeiten ermöglicht werden.

Was spricht für die Privatisierung?

Für die geplante neue Ordnung der Autobahnbetriebe, plant die Autobahn-Gesellschaft private Gelder aufzunehmen und 49,9% der Autobahn-Gesellschaft an private Investoren zu verkaufen. Laut Experten könnten hierdurch 100 Milliarden Euro eingenommen werden.

Was spricht gegen die Privatisierung?

In der Theorie klingt es schlüssig, dass private Auftraggeber effizienter und billiger den Straßenbau erledigen, jedoch zeigt die Praxis, dass dem so nicht ist. Mehrere Studien der ÖPP legen nahe, dass private Unternehmen zwar teilweise schneller arbeiten, allerdings keineswegs die günstigere Lösung wählen und der Steuerzahler unterm Strich draufzahlt.
Um den Gewinn möglichst zu maximieren, ist anzunehmen, dass die privaten Bauunternehmen die einfachste Lösung wählen, für die komplexen kostspieligen Vorhaben müsste der Staat wahrscheinlich einspringen. Auch der Mittelstand würde leer ausgehen, da die Aufträge kostengünstiger an große Bauunternehmen vergeben werden könnten.

Quelle: www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/autobahn-privatisierung-das-plant-die-bundesregierung-a-1121199.html

Wer profitiert?

Banken und Versicherungskonzerne: Angesichts der Nullzinspolitik suchen Banken und Versicherungskonzerne, Rendite bringende Investitionsmöglichkeiten. Die Einnahmen würden aus erhobenen Mautgebühren stammen.

Begründung:

Sag nein zu Privatisierung der Autobahn.

Alternativen?

Gegen die geplante Umstrukturierung und Zentralisierung der Landesstraßen-Bauverwaltung, ist nichts einzuwenden, jedoch ohne das Aufnehmen von privaten Geldern, da dies nicht notwendig ist und nur den Banken und Versicherungskonzernen Gewinne einbringen würde.
Die Pkw-Maut ist schon beschlossene Sache, um die der deutsche Autofahrer in Zukunft nicht herumkommen wird.
Es gibt 53 Millionen Autos in Deutschland. Wenn der Bund die Maut beschließt und zum Beispiel wie in der Schweiz eine Jahres-Vignette für 50 Euro einführt, hätte der Bund jährliche Mehreinnahmen von 2,65 Milliarden Euro und dabei sind die ausländischen Fahrzeuge, die durch Deutschland fahren noch nicht eingerechnet. Warum sollte der Bund eine funktionierende Infrastruktur, die wahrscheinlich durch die Einführung der Pkw-Maut sehr lukrativ wird in Privathände übergeben?

Vielmehr sollten die neuen Einnahmen wieder in die Straßen investiert und nicht an gewinnorientierte Banken und Versicherungen verteilt werden.

Sag nein zu Privatisierung der Autobahn.

Bild: By Dirk Vorderstraße (Autobahn, Kamener Kreuz) [CC BY 2.0 (creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

9, 15.11.2016 (aktiv bis 14.05.2017)


Debatte zur Petition

PRO: Wieder sollen Steuergelder in den Taschen von reichen Geldsäcken verschwinden. Mich kotzt das langsam gewaltig an! Auch dies wieder ein Instrument um das Geld der armen Mehrheit in die Taschen der reichen Minderheit umzuleiten. Und die Idioten wählen ...

Noch kein CONTRA Argument.
>>> Schreiben Sie das erste CONTRA-Petition Argument


Warum Unterstützer unterschreiben

Weil wieder Steuergelder in den Taschen von reichen Geldsäcken verschwinden sollen und mich das langsam gewaltig ankotzt! Auch dies wieder ein Instrument um das Geld der armen Mehrheit in die Taschen der reichen Minderheit umzuleiten. Und die Idioten ...

Gemeint soll nicht missbraucht werden, um wieder mehr Vorstände Migration überzogenen Vergütungen zu bekommen. Reicht schon der Bundesverkehrsminister und sein Stab

Die Autobahnen sollen weiterhin dem Staat gehören, nicht Banken. Bei einer Privatisierung würde dem Bürger das Geld von den Banken aus der Tasche gezogen werden. Aus diesem Grund muss dies Verhindert werden.

Ich finde es nicht in Ordnung Infrastruktur und wichtige Bereiche des öffentlichen Lebens in private Hände zu geben ( siehe Wasserversorgung, Bahn und Post ).

Freie Autobahnen müssen bleiben

>>> Zu den Kommentaren


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