Petition Stoppt die Zerstörung unserer Umwelt und die gesundheitsgefährdung der Anwohner des Erpetals. Erhaltet unsere Naherholungsflächen die Fahrrad- und Wanderwege. Stoppt die Verordnung zum Hochwassergebiet im Erpetal

• Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz möchte direkt vor unserer Haustüre im Erpetal und Mühlenfließ festlegen dass das gesamte Gebiet entlang der Erpe Überschwemmungsgebiet wird und somit permanent geflutet werden kann! • Das hat nichts mit Solidarität und Demokratie zu tun. Keiner der betroffenen Anwohner wurde gefragt. • Zum Teil Ungeklärtes und mit Phosphaten und Düngemitteln belastetes Wasser soll durch Überschwemmung unkontrolliert auf den Wiesen und Grundstücken entlang der Erpe verteilt werden.

Was sind die negativen Folgen für uns:

• Die Zerstörung und Entwertung von Eigentum, Wiesen, Wanderwegen und Naherholungs-Feldern. Das flanieren entlang der Erpe und auf den Feldern am Mühlenfließ gehören dann der Vergangenheit an. Das baden, plantschen und spielen am kleinen Strand am sogenannten Froschteich ist dann nicht mehr möglich. Fahrradwege sind dann nicht mehr nutzbar. • Zusätzlich gibt es eine erhebliche Gefährdung unserer Trinkwasserversorgung durch Kontamination des Grundwassers. • Mückenplage samt Gesundheitsgefährdung durch stehendes Wasser und Kleintierkadaver auf den Feldern. • Nasse Keller und Gebäudeschäden an Häusern können die Folge sein. • Zerstörung des Auwalds. Pflücken und Ausgraben von Blumen ist verboten. Ersaufen von Natur und Tieren wird erlaubt! Der Wald könnte sterben.

Die Verordnung hat für uns als Anwohner und alle Bürger die das Erpetal – Mühlenfließ zu Naherholungszwecken nutzen sehr negative Folgen.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Begründung

Begründung:

Wir fordern daher von der Senatsverwaltung die geplanten Überschwemmungsgebiete nur in den Bereichen auszuweisen in denen keine Anwohner betroffen sind und sich keine Naherholungsfächen befinden. Entlang der nicht besiedelten oberen Erpe im Brandenburger Raum Stauräume und Rückhaltebecken zu bauen und dafür zu sorgen dass durch das Klärwerk Münchehofe nur noch gesundheitlich unbedenkliches Wasser in die Erpe eingeleitet wird! Grundschutz, wie Mauern und Dämme, entlang der gesamten Erpe zu errichten sowie den bestehenden zu sanieren und anzupassen. Deichrückverlegungen und optimiertes Stau-Stufen-Management. Respekt für Eigentumsrecht für Haus und Grund. Schutz unserer Natur, statt Tiere und Pflanzen zu ersäufen. Wir wollen unseren Kindern unsere Heimat nicht als Schlammloch hinterlassen. Weil unsere Lebensqualität zerstört wird. Unsere Natur, unser Zuhause.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Verein Vernässungsgeschädigter e.V aus Berlin
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Die Schaumkronen auf der Erpe sind seltener geworden - der eigenwillige Geruch ist geblieben. Die Erpe speist sich zu weiten Teilen aus dem Klärwerk Münchehofe, Berlins zweitgrößtem Klärwerk. Eine Forschungseinrichtung hat vor kurzen die hohe Gewässerbelastung mit toxischen Substanzen nachgewiesen. Seit Jahren gibt es in Brandenburg Bedenken, das Erpewasser zu versickern. Für mich ist unbegreiflich, warum man es in Berlin versickern (mäandern) lassen will. Unterstützen Sie diese Petition, stoppen Sie das ökologisch bedenkliche Projekt. Aus Solidarität mit den Betroffenen.

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