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Die Petition wurde abgeschlossen
Petition richtet sich an: Bayern LB
Seit dem 19. Jahrhundert werden Verträge mit den Ureinwohnern regelmäßig gebrochen, Landrechte der Indianer ignoriert, Völkermord begangen, heilige Stätten zerstört. Selbst im Jahr 2016, in einem der reichsten Länder, in einem Land das für Gleichheit und Bürgerrechte steht, sollen indigene Rechte - wie so oft schon - ignoriert werden.
In North Dakota, gemäß des Vertrags von 1851 Indianerland, soll eine Pipeline gebaut werden, die heilige Stätten zerstört, die Landrechte der Indianer raubt und die Wasserversorgung gefährdet.
Ursprünglich hätte die Pipeline vorbei an weißen Siedlungen gehen sollen. Nach nachvollziehbarem Protest durch die weißen Siedler wurde die Pipeline umgelenkt, sie soll lieber das Trinkwasser des roten Mannes als das des weißen Mannes gefährden.
Die bayerische Landesbank hat rund 120 Millionen Dollar zur Projektfinanzierung beigetragen. Deutsche Bank und Commerzbank haben die Pipeline ebenfalls indirekt unterstützt - mit 275 Millionen Dollar bzw. 20 Millionen Dollar.
Auf öffentlichen Druck hat die norwegische Bank DNB sich aus der Finanzierung des Projekts zurückgezogen.
Begründung
Tragt dazu bei, dass weitere Banken folgen. Deutsche Banken sollen nicht am Landraub der Ureinwohner Nordamerikas beteiligt sein - wo bleibt die Einhaltung der Unternehmensethik-Grundsätze??
Angaben zur Petition
Petition gestartet:
02.12.2016
Sammlung endet:
01.06.2017
Region:
Deutschland
Kategorie: