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Bild zur Petition mit dem Thema: Stoppt Googles Missbrauch seiner Marktposition & die neue Bildersuche Stoppt Googles Missbrauch seiner Marktposition & die neue Bildersuche
  • Von: Martin Boose mehr
  • An: Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
  • Region: Deutschland mehr
    Kategorie: Internet mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
  • 273 Tage verbleibend
  • 19 Unterstützende
    19 in Deutschland
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Stoppt Googles Missbrauch seiner Marktposition & die neue Bildersuche

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Anfang Februar führte Google seine "neue" Bildersuche in Deutschland ein. Das neue Layout ist auf mehrere Arten problematisch.

Bisher war es so, dass die Seiten der Publisher in einem iFrame geladen wurden. Dadurch wurde Traffic auf die entsprechenden Seiten gelenkt, die dadurch kostendeckend arbeiten konnten.

Seit Februar ist es so, dass Bilder in hoher Auflösung in der Google Bildersuche angezeigt werden. Dadurch besteht für den Nutzer der Suchmaschine nicht mehr das Bedürfnis, sich bis auf die entsprechende Internetseite durchzuklicken. Zwar verlinkt Google mehrfach den Artikel, auf dem sich das Bild befindet, in der Praxis klickt jedoch kaum jemand darauf.

Das Resultat ist, dass der Traffic auf den Webseiten erheblich eingebrochen ist, zum Teil sogar existenzbedrohend. Manch ein Webseitenbetreiber spricht von Trafficeinbußen von 60-80%.

Die Einbindung der Bilder ist auch und vor allem in Bezug auf das Urheberrecht bedenklich. Viele Webmaster bezahlen monatlich viel Geld, um die Lizensierung der Bilder sicherzustellen. Als Beispiel zu nennen sind Entertainmentseiten, die sich Bilder von Getty Images kaufen. Getty Images selbst schloss sich im letzten Jahr einer Beschwerde (www.googlewatchblog.de/2016/04/zu-fotos-bildersuche-getty/) bei der EU-Kommission gegen die Einführung der neuen Bildersuche an. Eine Entscheidung steht noch aus.

Rechtsanwälte nahmen sich des Themas bereits an und halten diese Art der Einbindung der Bilder zumindest für rechtlich bedenklich: www.wbs-law.de/urheberrecht/ist-die-neue-google-bildersuche-rechtmaessig-wir-erklaeren-die-rechtslage-71542/

Die Bildersuche ist nur ein Teil des Problems. Inzwischen bindet Googe Informationen in seiner Suche ein, die es nicht mehr notwendig machen, die Seiten anzuklicken. Das betrifft z.B. ganze Kochrezepte ("Rezept Käsekuchen") oder einfache Fragen wie: "Warum ist die Banane krumm?"

Ob Google die Zustimmung der Seiten hat, ganze Textpassagen einzubinden, ist fraglich.

Wenn "normale" Menschen Bilder oder Texte klauen und auf ihrer Webseite zeigen, hat man schneller ein Anwaltsschreiben im Briefkasten, als man "Abmahnung" sagen kann. Es kann nicht sein, dass Großkonzerne über dem Gesetz stehen.

Google muss dazu gezwungen werden, die Webseitenbetreiber gleichberechtigt zu behandeln, keinen Content-Diebstahl zu begehen und sich an das deutsche Urheberrecht zu halten.

Begründung:

Die Forderung ist, dass Googles Missbrauch seiner Marktposition Einhalt geboten wird. Es kann nicht sein, dass Journalisten und Webseitenbetreiber wie eine Zitrone ausgepresst werden und ihrer Existenz bedroht sind, nur weil Google die Suchmaschinennutzer auf seinem eigenen Angebot halten will.

Aus der einstigen Suchmaschine ist eine eierlegende Wollmilchsau geworden, die sich am hart erarbeiteten Content der Publisher bedient, wie sie gerade lustig ist.

Es ist an der Zeit, dass hier gesetzliche Regelungen getroffen werden, um die Monopolstellung von Google einzudämmen.

Langwierige Rechtsstreit sind schön und gut, den betroffenen Webmastern muss allerdings JETZT geholfen werden, ansonsten ist die Vielfalt des Internets bedroht.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Dresden, 20.02.2017 (aktiv bis 19.02.2018)


Debatte zur Petition

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Warum Menschen unterschreiben

Weil es nicht sein kann, dass eine Firma wie Google sich nicht an Regeln hält und seine Macht ausnutzt, um sich Content zu klauen. Seiten, die diesen Content liefern, bekommen keine User und dadurch gehen Einnahmen verloren. Wer arbeitet schon gerne, ...

Ich bin selbst Webseitenbetreiber und betroffen von Googles Änderungen.

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Letzte Unterschriften

  • Nicht öffentlich Chemnitz am 30.04.2017
  • Rolph D. Freisen am 26.03.2017
  • Nicht öffentlich 5 am 26.03.2017
  • Nicht öffentlich Küssaberg am 09.03.2017
  • Florian S. Berlin am 04.03.2017
  • Kathrin R. München am 28.02.2017
  • Mirko C. Wuppertal am 25.02.2017
  • Christoph Q. Weimar am 24.02.2017
  • Birgit H. Hannover am 23.02.2017
  • Nicht öffentlich Beverstedt am 23.02.2017
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