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Bild zur Petition mit dem Thema: Strafprozessordnung - Entkriminalisierung von Drogen Strafprozessordnung - Entkriminalisierung von Drogen
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 8 Tage verbleibend
  • 94 Unterstützende
    0% erreicht von
    50.000  für Quorum 

Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.
Weiterleitung zum Unterschreiben auf der Petitionsseite des Deutschen Bundestags:

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Kurzlink

Strafprozessordnung - Entkriminalisierung von Drogen

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Mit der Petition wird gefordert, Drogen jeglicher Art bis zu einer gewissen Menge - die von Substanz zu Substanz individuell von einer Expertenkommission festgelegt werden soll - zu entkriminalisieren, so dass der Besitz von Drogen straffrei bleibt, sofern er die erlaubte Maximalmenge nicht übersteigt.

Begründung:

Gleich vorweg: legalisieren und entkriminalisieren sind zwei unterschiedliche Dinge. Es geht hier nicht darum alle Drogen zu legalisieren, so dass man sich beispielsweise Heroin im Supermarkt kaufen kann, sondern darum, dass wenn ein Bürger mit bis zu einer gewissen Menge dieser Substanzen "erwischt" wird, dieses straffrei bleibt. So könnte man bspw. sagen, dass jeder Bürger 30 Gramm Cannabis straffrei bei sich tragen darf oder maximal 20 Gramm Magic Mushrooms oder 3 Gramm Heroin oder 1000 Mikrogramm LSD etc. Die Grammangaben sind willkürlich gewählt und dienen nur zur Illustration und Verdeutlichung meines Argumentes.Mit dieser Regelung wird sichergestellt, dass Bürger die Substanzen zum Eigenbedarf bei sich haben unbehelligt bleiben, während Dealer weiterhin bestraft werden.Das Modell der Entkriminalisierung wird auch in Portugal seit vielen Jahren mit großem Erfolg angewandt: die Zahl der Leute, die Drogen konsumieren ist zurückgegangen (und vor allem ist sie nicht angestiegen), die Anzahl der Leute, die harte Drogen wie Heroin konsumieren hat sich verringert und es gibt auch weniger Drogentote durch Überdosierung. Darüber hinaus muss man in Portugal auch keine Repressionen mehr fürchten, weil man einfach nur sein Bewusstsein etwas verändern möchte, was extrem viel Stress von den Konsumenten nimmt.Der Krieg gegen die Drogen ist gescheitert und er wird auch nicht zu gewinnen sein, da Leute, die Drogen konsumieren wollen, dieses so oder so tun werden. Das einzige was der Krieg gegen die Drogen geschaffen hat ist es Leid über ansonsten harmlose und unschuldige Bürger zu bringen, die noch nicht einmal jemand anderen Schaden zugefügt haben. Darüber hinaus stärkt die Repression von Drogen nur den Schwarzmarkt und hilft somit den Kriminellen.

21.03.2018 (aktiv bis 01.05.2018)


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