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Bild zur Petition mit dem Thema: Straßenverkehrsordnung - Einführung eines autofreien Sonntags im Monat Straßenverkehrsordnung - Einführung eines autofreien Sonntags im Monat
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 152 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

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Straßenverkehrsordnung - Einführung eines autofreien Sonntags im Monat

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen:An je einem Sonntag pro Monat , von 4.00 Uhr bis 24.00 Uhr dürfen Kfz und motorgetriebene Wasser- und Luftfahrzeuge nicht benutzt werden.Die Fahrten des ÖPNV werden an diesem Tag gemäß Bedarf/Erfahrung verstärkt und sind (außer bei Regiobahnen) umsonst. Mindereinnahmen werden den Verkehrsunternehmen erstattet.Die übrigen Regelungen sind wie in der Verordnung über Fahrverbote vom 19.11.1973 für die 4 autofreien Sonntage 25.11.,2.12.,9.12. und 16.12.1973.

Begründung:

Ein autofreier Sonntag pro Monat kann sofort verwirklicht werden, siehe 1973.Die Kosten dafür sind gering und werden mehr als ausgeglichen dadurch, dass an diesem Tag Verkehrsunfälle fast nicht passieren, die Abgasmenge aus dem motorisierten Individualverkehr, MIV, um ca. 3% verringert wird und die Menschen gesünder leben, weil sie sich in sauberer Luft bewegen.Ein autofreier Sonntag bringt mehr Lebensqualität für alle Menschen, die kein Auto haben, das sind in der Regel die Schwächeren in dieser Gesellschaft:- Menschen, die ein Auto nicht bezahlen können- Alte und - zum Teil durch erlittene Verkehrsunfälle - behinderte Menschen, die nicht (mehr) Auto fahren können- Kinder und junge Menschen, die keinen Führerschein haben- Babys, die in Höhe der Auspuffrohre im Kinderwagen liegen- Menschen, die sich das Autofahren nicht (mehr) zutrauen- Frauen, deren Männer das Auto für sich beanspruchen- Menschen, die nie ein Auto hatten bzw. die es abgeschafft haben, weil sie sich bewußt gegen dieses lebensfeindliche Transportsystem entschieden haben.Aber auch viele Menschen, die ein Auto haben, würden sich über einen autofreien Sonntag freuen.Ihnen allen gehören für ca. 3% ihrer Lebenszeit wieder die öffentlichen Straßen und Plätze der Dörfer und Städte.Sie dürfen an diesem Tag all die glatten Flächen, auf denen sonst die Fahrzeuge des MIV fahren, zu Fuß oder mit Fahrrad, Rollschuhen, Skateboard oder Roller benutzen, gebrechliche oder behinderte Menschen mit Rollator oder Rollstuhl. Die Fahrzeuge des ÖPNV müssen ihre Geschwindigkeit entsprechend anpassen. Sie dürfen auf Straßenflächen nicht schneller als 30km/h fahren."Lieber ein autofreier Erlebnistag als ein erlebnisfreier Autotag" (Dr. Richard Groß, Landrat)Ein autofreier Tag entlastet die Menschen von den Stress-Situationen, denen sie sonst im Straßenverkehr ausgeliefert sind. Es entfallen Motorenlärm und Abgasgifte. Auf den Hauptstaßen ist ein beschaulicher Spaziergang möglich. An den Kreuzungen kein hektisches Überqueren der Fahrbahnen, die Ampeln sind abgeschaltet. Das Dröhnen von den Autobahnen, die durch die städtischen Parkanlagen gebaut wurden, hat für einen Tag aufgehört.Die Bewohner der Häuser entlang der Durchfahrtstraßen machen die Fenster auf und atmen durch und hören den Wind in den Straßenbäumen.Es ist ein Tag ohne die Aggressivität des MIV und ohne das unterschwellige Gefühl des Bedrohtseins durch eine Technik, die verschwenderisch und zerstörend und den Menschen nicht angemessen ist.Dem Einwand, dass ein autofreier Tag undemokratisch sei und die Freiheit der Autofahrer einschränke, ist entgegenzuhalten: Nicht-Autofahrer werden nie gefragt, ob sie mit der Entscheidung der Autofahrer, in ihrer Freizeit ein Auto zu benutzen, einverstanden sind. Die kleinen Einschränkungen für die Autofahrer durch die autofreien Sonntage stehen in krassem Mißverhältnis zu den Schädigungen und allgegenwärtigen Einschränkungen, welche die Menschen durch den MIV ihr ganzes Leben hinnehmen müssen.

14.07.2015 (aktiv bis 26.08.2015)


Neuigkeiten

Pet 1-18-12-9213-023539 Straßenverkehrs-Ordnung Der Deutsche Bundestag hat die Petition am 22.09.2016 abschließend beraten und beschlossen: Das Petitionsverfahren abzuschließen, weil dem Anliegen nicht entsprochen werden konnte. ...

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